Vitamine in der Schwangerschaft

Vitamine in der Schwangerschaft? Ist das notwendig?

Dass man sich gut ernähren soll, ist allgemein bekannt, aber dass man für zwei essen soll, ist eine alte Volksmundaussage und trifft nicht ganz zu.

Vitamine in der Schwangerschaft sollten allerdings in einigen Bereichen  erhöht werden.

Vitamine in der SchwangerschaftIn der Schwangerschaft will man alles so optimal wie möglich machen. Vielleicht ist man jetzt auch mehr Obst und Gemüse, weil man ja weiß, dass da besonders viele Vitamine vorhanden sein sollen. Spätestens jetzt wird mit dem Rauchen aufgehört und man verzichtet auf Alkohol. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist man besonders kritisch und vorsichtig beim Verzehr von rohem Fleisch. 🙁

Folsäure ist wohl das bekannteste Vitamin, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Da ein großer Teil der Bevölkerung generell unter einem Folsäure Mangel leidet, ist es anzunehmen, dass es auch schwangere Frauen tun.

Besonders die Einnahme der Antibabypille bindet zusätzlich Folsäure und deshalb leiden diese Frauen unter einer permanenten Unterversorgung mit Folsäure.
Ein Folsäure Mangel erhöht das Risiko um das Vierfache, dass das Kind irreparable Neuralrohrdefekte erleidet, den sogenannten offenen Rücken zu bekommen, wenn ein Mangel in den ersten drei Schwangerschaftswochen besteht. Deshalb ist es auch sehr wichtig, bereits vor Beginn der Schwangerschaft, die Folsäure zu erhöhen.


Die DGE empfiehlt generell 400 Mikrogramm Folsäure, in der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 600 Mikrogramm an. Das ist über normale Ernährung  mit viel grünem Blattgemüse nicht zu erreichen. Studien haben gezeigt, dass 600 µg die Anzahl der Neuralrohrdefekte um 20 bis 60 Prozent verringern kann.

Auch eine verbesserte Aufnahme von Jod kann man dazu zählen, wenn man speziell von  Vitamine in der Schwangerschaft redet. Eine Zufuhr von 100 bis 150 Mikrogramm Jod sollten aufgenommen werden. Ein Jodmangel kann zu körperlichen und geistigen Behinderungen des Kindes führen. Außerdem  geht man davon aus, dass eine erhöhte Jodgabe eine Überfunktion der Schilddrüse ausschließen kann.

Auch Omega-3-Fettsäuren, speziell die  DHA  und EPA sind im Gespräch, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Augen. Australische Studien haben auch gezeigt, dass die Kinder später weniger an Allergien und Hautausschlägen leiden, wenn die Mütter während der Schwangerschaft mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich genommen haben. Allerdings ist das mit zweimal in der Woche fetten Kaltwasserfisch essen nicht getan. Außerdem benötigt das Immunsystem die Omega-3-Fettsäuren.

Schwangere haben einen erhöhten Eisenbedarf, weil  auch das ungeborene Kind mit Blut versorgt werden muss. Durch die regelmäßigen Blutkontrollen vom Hämoglobin wird sofort deutlich, wie der Bedarf  ab dem zweiten Trimester ansteigt.

Da auch in der Gesamtbevölkerung über 60 Prozent mit  Vitamin D unterversorgt sind, sollte die Schwangere auf ausreichende Zufuhr mit Vitamin D achten, da auch Vitamin D zu den Vitaminen in der Schwangerschaft zählt und wichtig  für den Knochenaufbau ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auch aus diesem Grund der allgemeinen Unterversorgung die Aufnahmeempfehlung von 5 Mikrogramm auf 20
Mikrogramm erhöht.

Auch bei Zink kann man sagen, dass es in der Schwangerschaft um 50% erhöht ist. Zink ist zentral wichtig für das Immunsystem, steuert aber unzählige andere Enzymprozesse. Beim Fötus ist es wichtig für die Gehirnentwicklung und ein Mangel kann zu niedrigem Geburtsgewicht  führen oder das Risiko für Geburtsfehler erhöhen. Außerdem kann Zinkmangel bei der Mutter zu Haarausfall führen.

Ich würde auf jeden Fall die Einnahme eines pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittels empfehlen, von dem man weiß, wie es angebaut und geerntet wurde.

Ich habe mich in meinen beiden Schwangerschaften für NUTRILITE™ entschieden. Oder besser gesagt habe ich damit nicht aufgehört, denn ich nehme seit über 24 Jahren die Nahrungsergänzungen von NUTRILITE™  zu mir.

Einfach aus dem Grund, weil unsere Nahrungsmittel immer mehr industriell verarbeitet werden und an Nährwert verloren haben.

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