Vitamin C wird mehr benötigt

Vitamin C wird auch L-Ascorbinsäure genannt und ist vermutlich der bekannteste essentielle Nährstoff unter den Vitaminen.

Vitamin C zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, was bedeutet, wir müssen es täglich mit der Nahrung aufnehmen, weil unser Körper es nicht speichern kann.

Im Laufe der Evolution ist es dem Menschen verloren gegangen, Vitamin C selber herzustellen. Viele andere Säugetiere produzieren selbständig in ihrem Körper Vitamin C und nicht nur in Mengen von 80 mg, was die Empfehlung der europäischen Union ist. Diese 80 mg reichen niemals aus, um langfristig gesund zu bleiben.

Wir vermuten Vitamin C in unserem Obst. Aber ist tatsächlich noch viel darin enthalten? Man kann davon ausgehen, dass nach der Ernte 50% des Vitamin C-Gehaltes verloren gehen. Leider essen wir das Obst nicht immer frisch geerntet vom Baum oder vom Strauch, sondern sind angewiesen auf den Einkauf im Supermarkt. Diese Obstsorten enthalten allerdings sehr viele Pestizide und besser wäre es, auf Obst aus ökologischem Anbau zurückzugreifen.

Greenpeace warnt schon lange davor. In Deutschland werden 1350 Pestizidwirkstoffe auf unser Obst, Gemüse und Getreide gesprüht. Maximal 600 Substanzen können nachgewiesen werden oder noch weniger werden erkannt. Die Rückstände bleiben in den Lebensmitteln, die wir konsumieren.

Zuletzt war erst wieder im Gespräch, dass in Deutschland jährlich 15.000 Tonnen des Pestizids Glyphosat eingesetzt werden, von dem bekannt ist, dass es krebserregend ist. Der Film dazu ist sehr interessant.

Unser Körper muss die Pestizide auch bekämpfen, so dass die geringe Menge an Vitamin C keine gesundheitsfördernde Wirkung mehr hat sondern eher für den Bereich „ im Körper unschädlich machen“ verbraucht wird. Unser Körper funktioniert nach ganz eigenen Prioritäten. Nicht immer kommen die Vitamine dort an, wo wir es gerne hätten, weil wir nicht mitbekommen, welche Reparaturaufgaben gerade in unserem Körper ablaufen.

Ich höre oft von Leuten „Ich esse schon so viel Obst und bin dennoch ständig erkältet“. Aber auch die Menschen, die nie erkältet sind, dürfen nicht annehmen, ausreichend mit Vitamin C versorgt zu sein.

Linus Pauling, der Chemie-Nobelpreisträger hat schon vor einem halben Jahrhundert festgestellt, dass die empfohlene Menge an Vitamin C gerade mal ausreicht, um keinen extremen Mangelzustand zu bekommen. Skorbut ist nun wirklich keine Krankheit, die in unseren Breitengraden  auftritt. Aber Vitamin C hat ja noch viel mehr Funktionen.

Es ist inzwischen auch wissenschaftlich erwiesen, dass in hohen Dosen Vitamin C das Wachstum von Krebszellen verhindern kann. Wissenschaftler konnten feststellen, dass Tumore unter einem Vitamin C-Mangel wesentlich leichter wuchsen und widerstandsfähiger waren. Tumore mit einem niedrigen Vitamin C-Gehalt enthielten eine wesentlich höhere Menge des Proteins HIF-1. Dieses Protein unterstützt besonders unter Stressbedingungen das Wachstum und die Ausbreitung des Tumors.

Aber man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Vitamin C unterstützt unser Immunsystem, stärkt das Bindegewebe, ist wichtig für Zähne und Knochen, ist bekannt für eine bessere Wundheilung.

Eine typische Vitamin C-Mangelerkrankung wie  Skorbut gibt es heute nicht mehr.
Aber Mangelerscheinungen sind dennoch überall vorhanden, wenn man sich mal die Frühsymptome genauer ansieht:

  • Zahnfleischbluten
  • Bindegewebsschwäche,
  • Hämorrhoiden
  • Neigung zu blauen Flecken
  • geschwächtes Immunsystem, ständige Infekte
  • raue spröde Haut
  • Depressionen
  • verminderter Schutz vor Oxidation, woraus Schlaganfall, Herzerkrankungen, Arthritis und Krebs vermehrt entstehen können
  • Katarakt

Vitamin C kann die Bildung von Histamin verringern, was für viele allergische Reaktionen verantwortlich gemacht wird. Und wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Allergiker immer größer wird, könnte es mitunter durch mehr  Vitamin C vermindert werden.

Raucher benötigen wesentlich mehr Vitamin C, ebenso ältere Menschen, Kinder im Wachstum und Menschen nach Operationen und bei Stress. Bei chronischen Erkrankungen und unter Medikamenteneinnahme, auch der Antibabypille ist der Bedarf ebenfalls erhöht. Wer bleibt denn dann noch übrig, der mit 80 mg bis 100 mg Vitamin C Empfehlung optimal versorgt sein soll?

Wo finden wir die Vitamin C Bomben? Es ist besonders reichlich enthalten in – vorausgesetzt die Produkte sind erntefrisch und ohne Pestizide herangewachsen:

Vitamin C im Paprika
Paprika zählt als Vitamin C Lieferant, aber nur wenn er erntefrisch ist und ohne Pestizide behandelt wurde.
  • Sanddornbeeren
  • Papaya
  • Paprika
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Orangen
  • Grapefruit
  • Hagebutten

Aber haben wir davon täglich reichlich auf unserem Speiseplan stehen? Deshalb ist es sinnvoll, Vitamin C aus den Pflanzen zu beziehen und nicht nur als reine Ascorbinsäure. In den Pflanzen sind noch viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die die Wirkung von Vitamin C um das 40fache verstärken.

Eine Alternative können auch Nahrungsergänzungen sein, die aus der gesamten Pflanze mit ihren sekundären Pflanzenstoffen gewonnen werden, wie es bei NUTRILITE™ der Fall ist.

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