Soja wirklich eine Alternative?

Soja ist seit einigen Jahren der Inbegriff für Gesundheit.

Sojadrink als Alternative zur Milch.

Bei immer mehr Menschen mit einer Laktoseintoleranz, einer Milchzuckerunvertäglichkeit muss es Alternativen zu Milchprodukten geben. Im Grunde muss man sich fragen, warum der Mensch überhaupt bis ins hohe Alter Milch trinkt. Bei allen Lebewesen ist die Milch den Neugeborenen zugedacht. Nur der Mensch trinkt auch als Erwachsener noch weiterhin Milch. Dabei macht uns die Werbung klar, wie gesund die Milch doch ist und was sie für ein toller Calciumlieferant ist. Dabei ist in Chinakohl, Brokkoli und Käse wesentlich mehr Calcium enthalten.

Aber der Sojadrink, denn Sojamilch darf man das Getränk, was aus der Sojabohne gewonnen wird nicht nennen, ist nicht so ganz ohne Bedenken einzusetzen.

Nicht alles, was man uns Bürgern als gesund verkauft,  ist auch gleichzeitig ungefährlich. Wir sind sehr unbesorgt, wenn wir „natürlich“ lesen, denn wir speichern es in unserem Kopf mit Begriffen wie „sicher“ oder sogar „frei von Nebenwirkungen“ ab. Hier muss man sich wirklich den Satz von Paracelsus in Erinnerung rufen:


„Die Dosis macht das Gift“.

Da ja über alles Studien geführt werden, dachte ich mir, ich sehe mal bei PubMed nach, der medizinischen Sammelstelle aller Veröffentlichungen von Untersuchungsergebnissen und durchgeführten Studien.  

Man unterscheidet zwischen fermentiertem Soja, welches gesundheitlich unbedenklich ist und unfermentiertem Soja. Das müsste eigentlich einen Gesundheitshinweis bekommen, ähnlich wie die Zigaretten. Man kann sie rauchen, aber auf der Packung sind Warnhinweise wegen gesundheitlicher Risiken vermerkt. 🙂

Soja unterdrückt die Wirkung der Schilddrüse, senkt also den Grundumsatz, was sich bei der Gewichtsabnahme natürlich negativ auswirken wird.

Soja ist auf jeden Fall nichts für Kinder, weil es massive Störungen für das Immunsystem darstellt. (Thymusatrophie) Die in der Soja befindlichen Isoflavone beeinträchtigen erheblich die Entwicklung der Kinder.

Im Grunde ist die Sojapflanze eine klassische Giftpflanze. Sie schützt sich vor dem Gefressen werden von Tieren mit Hormonen, die die Tiere unfruchtbar werden lässt. Na toll. Und was bewirken diese Hormone beim Menschen? Auf jeden Fall bringen sie auch den menschlichen Hormonhaushalt durcheinander.

Hundert Gramm Soja haben einen Östrogengehalt eines Ovulationshemmers.

Aber Soja erhöht nicht nur die Wachstumsgeschwindigkeit von Brustkrebszellen, es kann auch Darmgeschwüre auslösen. Das konnte man bei Schweinen in den USA feststellen, die mit Soja gefüttert wurden. Von dort kommt ja auch der Trend, dass Soja gesund sein soll.

Sojabohnen haben einen hohen Gehalt an Phytinsäure, die sich an Mineralien bindet und Phytate bildet, die vom Darm nicht absorbiert werden. Dadurch können natürlich auch Mangelerscheinungen auftreten, wenn Mineralien nicht aufgenommen werden. Am meisten in Mitleidenschaft gezogen ist das Mineral Zink.

Zink ist nicht nur gut für das Immunsystem, es spielt auch eine erhebliche Rolle bei der Proteinsynthese und bei der Bildung von Kollagen. Zink ist auch ein Teil des Regulierungsmechanismus des Blutzuckers und schützt somit vor Diabetes.


Ist daher vielleicht ein Zusammenhang zwischen vermehrtem Auftreten von Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit und Diabetes zu sehen, weil in USA noch mehr Sojaprodukte verzehrt werden als hier in Europa?

Kommen nicht viele Trends von Amerika nach Europa und werden uns als gesund verkauft? Jeder muss sich sein eigenes Urteil bilden. Aber zu viel von einem Extrem kann niemals gut sein.

Folgender Film sollte nachdenklich stimmen. Besonders die Aussage: „Studien haben gezeigt, dass Sie das tun sollen, was wir wollen“  Oft hat es diese Studien nie gegeben, doch der Bürger glaubt es.

Lebensmittelindustrie und Pharmaindustrie arbeiten Hand in Hand.



 

6 Gedanken zu „Soja wirklich eine Alternative?“

  1. Hallo Hans Georg,

    was hat der Diabetes Typ 2 jetzt mit Soja zutun?
    Soja in unfermentierter Form ist gefährlich, aber nicht nur für Diabetiker.
    Leider findet man auf den Packungen bei Soja Getränken oder Soja Joghurt keinerlei Angaben über die Verarbeitung der Sojabohne.

  2. Hallo Peter,
    Du kannst das Protein von Nutrilite ohne Bedenken weiter nehmen, es ist nicht giftig.
    Im Artikel rede ich ganz deutlich von den Gefahren der unfermentierten Sojaprodukte. 😉
    Wenn ich was schreibe, habe ich recherchiert.
    Ich veröffentliche keine Unwahrheiten.

  3. Wenn dieser Bericht der Wahrheit entspricht sollten Nahrungsergänzungsmittel, welche auf Sojabasis hergestellt wurden mit Vorsicht zu genießen sein, also auch Protein-Eiweiß der Firma Nutrilite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken