Vitamin D Mangel kann Diabetes Typ 1 auslösen

Vitamin D Mangel und Diabetes Typ 1 scheinen im Zusammenhang zu stehen

Vitamin D Mangel hat man nun festgestellt soll die Entstehung eines Typ 1 Diabetes begünstigen.

In Deutschland leben mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes, davon sind 5% bis 10% am Typ 1-Diabetes erkrankt. Über die Auslöser gibt es verschieden Spekulationen.

Beim Typ 1 Diabetes  ist eine Fehlfunktion des Immunsystems daran schuld, dass sich die körpereigene Abwehr fälschlicherweise  gegen die eigenen Beta-Zellen richtet, diese teilweise zerstört und somit die Insulinproduktion ungenügend wird. Beim Typ 1 Diabetes ist unbedingt als Therapie das Zuführen von Insulin notwendig, meist als intensivierte Insulintherapie oder Pumpentherapie.

Es gibt eine gewisse genetische Veranlagung, an Diabetes Typ 1 zu erkranken. Wenn zu dieser Veranlagung nun auch noch gewisse Auslösemechanismen dazukommen wie Virusinfektionen oder medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, dann steht der Entstehung der Erkrankung nichts mehr im Wege.

Vitamin D unterstützt neben Vitamin C und Zink das Immunsystem, so dass Infekte weniger Chancen haben.

Sehen Sie hier, wie Sie Ihr Immunsystem zusätzlich stärken können.

Diese genetische Veranlagung ist durch sogenannte spezielle Eiweißstrukturen auf unseren weißen Blutkörperchen bedingt, die man als  „menschliche Lymphozytenantigene“, (human leukocyte antigens, HLA) bezeichnet. Jeder Mensch besitzt diese HLA, sie sind aber wie unser Fingerabdruck bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

In meinem E-Book „Diabetes ist doch heilbar“ gehe ich da genauer darauf ein.

Wenn  Vitamin D Mangel ein zusätzlich begünstigter Faktor ist, dann werden  in ferner Zukunft wesentlich mehr Typ 1 Diabetiker aufzufinden sein.

Eine amerikanische Studie hat bei einer Untersuchung an 2.000 Soldaten gezeigt, dass bei niedriger Vitamin D Konzentration im Blutserum  über die Hälfte der Teilnehmer nach der Blutabnahme bis zu einem Zeitraum von zehn Jahren danach an Diabetes Typ 1 erkrankte. Das ist auf jeden Fall erschreckend viel und kann kein Zufall sein.

Was ist aber nun eine niedrige Konzentration? Nun in dem Fall der Soldaten lag die Vitamin D Konzentration im Blutserum zwischen 50 nmol/l und 100 nmol/l. Diejenigen, die weniger als 43 nmol/l an Vitamin D Konzentration aufwiesen, erkrankten 3,5 Mal häufiger an Diabetes Typ 1. Die Wissenschaftler errechneten nun, dass bei einer

Vitamin D Konzentration im Blut
Vitamin D Konzentration im Blut

Vitamin D Konzentration von mehr als 125 Nanomol pro Liter das Risiko, an Diabetes Typ 1 zu erkranken, um die Hälfte geringer wäre. Das sind erste Vermutungen, die natürlich mit weiteren Studien belegt werden müssen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, darauf zu achten, von Vitamin D genügend aufzunehmen durch die Ernährung.

Natürliche Quellen für Vitamin D sind fetter Fisch wie Hering und Makrele, Eigelb, Butter und Leber. Vielen Erwachsenen ist Vitamin D auch bekannt, weil sie in den 60er Jahren als Kind Lebertran bekommen haben, damit sich die Knochen gut entwickeln konnten. Ein extrem hoher Vitamin D Mangel führt im Kindesalter zu Rachitis.


Vitamin D ist auch als „Sonnenscheinvitamin“ bekannt, da es in der Haut gebildet werden kann, wenn die Vorstufen dazu den ultravioletten Strahlen der Sonne ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, sich genügend draußen in der Sonne aufzuhalten, damit kein Vitamin D Mangel entstehen kann. In nördlicheren Gegenden, wo die Sonneneinstrahlung geringer ist, kann daher auch öfter ein Vitamin D Mangel bestehen.

Und das ist das Problem, weil die Kinder und Jugendlichen der heutigen Generation nicht mehr so häufig ihre Aktivitäten nach draußen verlegen, und weil in fast allen Kosmetika und Tagescremen inzwischen ein Lichtschutzfaktor 15 vorhanden ist.

In Deutschland sind über sechzig Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.

Die ungenügende Aufnahme über die Nahrung, das Benutzen von Lichtschutzfaktoren in Cremes und die immer weniger werdenden Freizeitaktivitäten  draußen führen zu einer Unterversorgung mit Vitamin D.

Daher haben sich die Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu einer Erhöhung des Vitamin D auf täglich 20 µg pro Tag ausgesprochen. Bisher ging man davon aus, dass 5 µg ausreichend wären.


 

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