Paracetamol oder gibt es Alternativen?

Paracetamol ist das bekannteste Schmerzmittel und Arzneimittel zur Senkung von Fieber.

Paracetamol zählt man in die Gruppe der Nichtopioid – Analgetika.

paracetamolParacetamol ist bei leichten Schmerzen oder mäßigem Fieber sehr gut wirksam und wird daher bei Erkältungserkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Nebenhöhlenentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Gelenkschmerzen, die Arthrose bedingt auftreten  und Zahnschmerzen gerne eingesetzt. Schon für Kleinkinder ist es zugelassen und wird neben Ibuprofen und Acetylsalicylsäure am häufigsten eingesetzt.

Und wenn Institutionen wie die Deutsche Migräne-und Kopfschmerz-Gesellschaft auch noch Paracetamol kombiniert mit Coffein und ASS als das Mittel gegen Spannungskopfschmerzen und Migräne empfiehlt, dann wird doch ganz leicht so nebenbei vermittelt, es muss was Gutes und Harmloses sein.

Jedes Medikament mit einer Wirkung hat auch Nebenwirkungen und muss über die Nieren und die Leber wieder aus unserem Körper abgebaut werden.

Sollte es nicht nachdenklich stimmen, dass Paracetamol in einer Überdosierung zu Leber- oder Nierenschädigungen führen kann? Die Menge macht das Gift, doch steter Tropfen höhlt den Stein.

Wenn Paracetamol mit Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure kombiniert wird, ist es ein beliebtes Erkältungsmittel, auch als Thomapyrin C bekannt. Man soll  denken, wenn jetzt auch noch Vitamin C dazu verabreicht wird, dass es besonders gesund ist. Im Gegenteil: diese Medikamente entziehen dem Körper wichtige Vitalstoffe, so dass die geringe Menge Vitamin C gar nichts ausmacht. Ganz im Gegenteil  bei einer Erkältung würde man Vitamin C im Gramm Bereich benötigen.

Wäre es nicht viel besser, man würde überlegen, warum es ständig zu Schmerzen, Fieber oder Infekten kommt? Was haben die Menschen eigentlich vor Hunderten von Jahren gemacht, als es nicht so leicht war, zu einer Tablette oder einem Zäpfchen zu greifen? In niedrigen Dosierungen  ist Paracetamol ohne Rezept  zu erhalten.

Oft wäre bei Kopfschmerzen die Lösung, genügend Wasser zu trinken besser angesagt als Paracetamol.

Bei Fieber handelt es sich nicht um eine Krankheit sondern um einen Selbstschutz des Körpers: es werden Erreger abgetötet durch Erhöhung der Körpertemperatur. Eine Unterstützung mit reichlich Vitamin C könnte ebenfalls eine bessere Hilfe sein.

Bei Menstruationsbeschwerden, auch PMS (Prämenstruelles Syndrom) genannt, kann der Vitamin B-Komplex Wunder wirken. Gerade jüngere Frauen, die die Antibabypille nehmen, rauchen und viel Kaffee trinken, also alle Vitaminkiller nutzen, leiden unter einem chronischen Vitamin B- Mangel. Da Vitamin B zu den wasserlöslichen Vitaminen zählt, kann es vom Körper nicht gespeichert werden.

Die natürlichen Quellen für Vitamin B sind Fleisch, Haferflocken, Getreide, grünes Blattgemüse, Eier, Milchprodukte und Leber. Durch die Hitzeempfindlichkeit geht beim Zubereiten der Nahrung sehr viel an Vitaminen verloren, ein Mangel ist also völlig normal. Sehr sinnvoll wäre auf jeden Fall eine Substituierung von einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Quellen.

Ansonsten greift man alle vier Wochen erneut zu einem Paracetamol Präparat während der kritischen Tage. Die Beschwerden bei einem Prämenstruellen Syndrom sind sehr unterschiedlich ausgeprägt, doch jede Frau, die darunter leidet, wäre begeistert, davon frei zu sein.

In der Vitaminübersicht finden Sie weitere wertvolle Informationen.

Ein Gedanke zu „Paracetamol oder gibt es Alternativen?“

  1. Paracetamol ist ein Schmerzmittel und diesen stand ich schon immer sehr kritisch gegenüber. Wenn meine Kinder Fieber hatten, waren Wadenwickel immer das Mittel meiner Wahl und heiße Bäder oder Dampfinhalationen. Das erfordert zwar mehr Zeit von den Eltern, aber die Zeit bekommt den Kindern und den Eltern, denn die Verbindung wird nebenbei inniger und belastbarer. Das waren echt angenehme Vorlesezeiten, die die Kinder dadurch genießen konnten. *lach* Homöopathische Medikation stärkt wo sie möglich ist, das Immunsystem.

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