Gesundheit fördern durch eigene Prävention

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Warum kümmern wir uns so wenig darum?

Zu diesem Artikel haben mich in letzter Zeit einige Geschichten aus meinem Bekanntenkreis inspiriert. Da hörte ich immer wieder, wie aufgeschmissen man ist, wenn man auf einen Arzt angewiesen ist oder seinen Entscheidungen ohne Kenntnisse zustimmen muss.
 

Gesundheit fördern durch Prävention

Es ist naheliegend, dass man mit einem Gesundheitsproblem zu einem Arzt geht. Und Fachärzte gibt es wirklich genug. Aber der Medizinsektor hat sich nicht nur dem Gesundheit ist unser wertvollstes GutWohl der Menschheit verschrieben, sondern wird auch von Eigeninteresse getrieben. Unsere Ärzte sind in ihren Entscheidungen eingeschränkt und werden auch nicht immer ausreichend informiert. So lernen sie während ihres Medizinstudiums nichts über Ernährungslehre, also wie sehr eine gute Ernährung sich positiv auf den Gesundheitszustand auswirken kann. Nicht jeder Entscheidung und jedem gutem Ratschlag der Ärzte sollte man blind vertrauen.

Sie sind der verlängerte Arm der Pharmaindustrie. Und warum sollten sie etwas heilen wollen, wenn mit der Krankheit ein gutes Geld verdient wird?

Die Lobby der Pharmaindustrie ist leider so groß, dass schon mach einem Arzt die Zulassung genommen wurde, weil er sich negativ für die Pharmaindustrie äußerte. Oft werden Aussagen über positive Wirkungen von Nahrungsmitteln in den Dreck gezogen oder es werden vorsätzlich Unwahrheiten verbreitet oder Studien falsch ausgelegt, um das Monopol der Pharmaindustrie nicht zu gefährden.

Im 21. Jahrhundert werden die ernährungsbedingten Stoffwechselerkrankungen die Menschheit dahinraffen. Krankheiten wie Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Krebs, Osteoporose, Arthrose und Diabetes. Ersten Krankheitssymptome weisen darauf hin, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, was aber wieder ins Lot gebracht werden sollte.

Die Ursachen liegen lange zurück in der Vergangenheit.

Auch unsere Lebensmittelindustrie ist nur noch profitorientiert. Unsere Nahrung wird heute mit den billigsten Stoffen hergestellt. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der Käse auf der Fertigpizza gar kein Käse mehr ist. In gut schmeckenden Kuchen findet man schon lange keine Eier mehr sondern „Vollei“

Vor 150 Jahren haben sich viele Menschen selber versorgt. Sie bauten selbst ihr Gemüse und Obst an und haben teilweise auch selbst geschlachtet. Seit 50 Jahren ist zu beobachten, dass der Verzehr von Weizen, Fleisch und Milchprodukten explosionsartig in die Höhe geschossen ist. Parallel dazu sind neue Krankheiten entstanden, die es vorher noch nicht gab. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut!

Heute verseuchen die Pestizide unsere Äcker und damit unser Essen. Die Stoffwechselerkrankungen werden mit Medikamenten behandelt, ohne nach der Ursache zu forschen.

Unser Gesundheitswesen ist zum drittgrößten Killer in den Industriestaaten geworden.

Unser Körper muss gegen vier Millionen neue Moleküle reagieren, die es vor 100 Jahren noch gar nicht gab. Sie befinden sich in unserem teilweise industriell hergestellten und bearbeiteten Essen. Unser Immunsystem reagiert darauf mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Multiple Sklerose, Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien.  Dabei könnte eine gute Ernährung massiv ausgleichen.

Eine Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, was ohne Pestizide herangewachsen ist und ökologisch angebaut wurde. Vitamine wirken in Verbindung mit den in den Pflanzen enthaltenen Flavonoiden um 20 bis 50mal besser. Aber kann man so viel davon essen? Eine gute Nahrungsergänzung, wo das Verhältnis von Vitaminen und Pflanzenbegleitstoffen dasselbe ist wie in der Originalfrucht, wäre eine optimale Bereicherung für unseren mager gedeckten Tisch.

Ein gewaltiges Umdenken ist notwendig. Man geht zu einem Spezialisten, wenn man ein gesundheitliches Problem hat. Prävention ist in den Hintergrund getreten und sollte eigentlich wieder mehr Beachtung bekommen. Jeder Mensch muss die Verantwortung für seine eigenen gesundheitlichen Belange tragen. Daher sollte man in jungen Jahren, wenn man noch gesund ist, genügend Vitalstoffe zu sich nehmen, um den Gesundheitszustand optimal zu erhalten. Ansonsten reagiert unser Stoffwechsel über Umleitungen, um zu funktionieren. Man wird nicht sofort krank. Und nur das Fehlen von Krankheitssymptome besagt nicht, dass man völlig gesund ist.

Auch sind verschiedene Angaben der DGE im Grunde mit „fahrlässiger Körperverletzung“ zu vergleichen. Sie stammen aus den 50er Jahren, der Nachkriegszeit, wo es keine Übergewichtigen gab, der Stresspegel geringer war und die Umweltbelastung bei weitem noch nicht so ausgeprägt. Ergebnisse von neueren Forschungen sind in den DGE-Werten leider nicht immer enthalten.

Haben Sie eine Vorstellung, wie es zu diesen Mengenangaben kam? Man sah sich gesunde Menschen an oder besser gesagt Menschen ohne Krankheitssymptome und beobachtete, was diese so aßen. Daraus zog man den Entschluss, dass diese Vitalstoffmenge ausreichen würde, um nicht krank zu werden. Heute ist längst bekannt, dass es sich nur um die Menge handelt, um keine Vitaminmangelerkrankung (Skorbut, Beriberi) zu bekommen, aber niemals um langfristig gesund zu bleiben.

Geben Sie lieber regelmäßig Geld aus, um gesund zu bleiben als später an Lebensqualität einzubüßen, weil Sie wegen Krankheit erwerbsunfähig geworden sind Gesundheit ist unbezahlbaroder sich Ihre Krankheit nicht leisten können.

Ein gutes Nahrungsergänzungsmittel, was aus ökologisch angebautem Obst und Gemüse hergestellt wird, bei dem die ganze Pflanze schonend verarbeitet wurde, um die sekundären Pflanzenstoffe zu nutzen, kann auf jeden Fall den Erhalt der Gesundheit sehr unterstützen.

Wenn Sie meine Artikel kennen, wissen Sie, dass ich NUTRILITE™ empfehle. Das sind qualitativ hochwertige, nach strengsten Verarbeitungsstandards hergestellte Nahrungsergänzungsmittel auf pflanzlicher Basis.

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Diabetisches Koma sollte Theorie bleiben

Diabetisches Koma muss und soll die letzte Ausnahmesituation bleiben.

Diabetisches Koma: hoffentlich bleibt es immer nur die Ausnahme.

Aus den verschiedensten Gründen kann es zu einem Insulinmangel kommen und damit zu einem erhöhten Blutzuckeranstieg. Eines der Hauptgründe ist der unbekannte Diabetes mellitus Typ 1, der sich mit extrem hohen Blutzuckerwerten  äußert. Aber auch bei einem bekannten, bereits eingestellten Diabetes Typ 1 kann es zu Therapiefehlern kommen, wie zum Beispiel das

  • Versagen der Insulinpumpe,
  • verstopften Kathetern,
  • durch das Vergessen von Insulininjektionen
  • oder bei starken Infekten
  • oder gravierenden Stoffwechselveränderungen
  • oder anderen zusätzlichen Krankheiten, die einen erhöhten Insulinbedarf benötigen.

diabetisches komaAllerdings sollte ein Diabetisches Koma nie eintreten. Jeder geschulte Diabetiker sollte durch häufige Blutzuckerkontrollen rechtzeitig gegensteuern können. Dauert der Zustand des Insulinmangels längere Zeit an und gerät der Stoffwechsel außer Kontrolle, stellt sich eine Übersäuerung (Ketoazidose) ein. Anzeichen einer Ketoazidose, die man selber feststellen kann, sind:

  • der Blutzuckerspiegel ist über 250 mg/dl
  • Atem riecht säuerlich wie Apfelmost oder wie nach Azeton im Nagellack.
  • verstärkte tiefe Ausatmung: die Kussmaul-Atmung: der Körper versucht durch gesteigertes Ausatmen von chemisch saurem Kohlendioxid (CO2) die Übersäuerung zu kompensieren
  • verstärkter Durst, der im weiteren Verlauf als Folge der Übersäuerung zu einer Diabetisches Koma: vorher vermehrter Durst als WarnsignalAustrocknung führt
  • weiter kommt es zu vermehrtem Wasserlassen, weil die Glucose in reichlich Flüssigkeit gelöst über die Nieren ausgeschieden wird. Die Ketonkörper werden in Form von Salzen mit dem Urin ausgeschieden.

In der Klinik kann dann noch festgestellt werden, dass der ph-Wert des Blutes aus einer Vene unter 7,3 liegt und der Bikarbonatspiegel erniedrigt ist. Bikarbonat ist basisch und wird vermehrt vom Köper verbraucht, um die Übersäuerung auszugleichen.

Durch den Flüssigkeitsverlust kommt es zur Eindickung des Blutes, was zu schlimmen Thrombosen führen kann, und die Fließeigenschaft des Blutes ist herabgesetzt, so dass es bei den kleinsten Gefäßen (den Kapillaren) zu Durchblutungsstörungen kommen kann, was sich im schlimmsten Fall als Absterben von Gewebe (Nekrose) äußern kann.

Warum kommt es zu Ketonkörper?

Sie entstehen, wenn der Körper auf Grund von Insulinmangel keine Glucose in die Körperzellen schleusen kann, dadurch ein Energiemangel entsteht, und zur Energiegewinnung der Körper die Fettreserven abbaut. Es kommt zur Freisetzung von Fettsäuren, die in der Leber abgebaut werden müssen, wobei diese Ketonkörper entstehen. Bei gesunden Menschen hemmt der ausreichend hohe Insulinspiegel den Fettabbau.

Ich kenne aber auch jugendliche Diabetiker, die diesen Zustand ausnutzen, um an Gewicht zu verlieren und auf diese Weise schnell in ein Diabetisches Koma gelangen können.

Weitere Symptome für eine nicht behandelte Stoffwechselentgleisung, für ein ketoazidotisches Diabetisches  Koma sind:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • zunehmende Müdigkeit
  • Bewusstseinseintrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit
  • starke Bauchschmerzen durch eine Bauchfellreizung

Jetzt ist unbedingt eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig, wo oberste Priorität ist, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, den Blutzucker zu senken und den ph-Wert des Blutes durch Gabe von Bikarbonat zu erhöhen.

Ich wünsche jedem Diabetiker, dass ein Diabetisches Koma immer nur Theorie bleiben wird, aber man sollte Bescheid wissen, wie man gegensteuern kann.

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Trinkwasser kann bald teuer werden

Trinkwasser ist in unseren Breitengraden keine Mangelware. Noch nicht!

Trinkwasser könnte aber bald teuer werden.

Wenn die EU-Kommission die Trinkwasserversorgung in private Hände geben will, kann es bald zu Preissteigerungen kommen. Nicht immer wird automatisch die Qualität besser, wenn etwas privatisiert wird. Derjenige, der in ein Projekt investiert, will natürlich die größtmöglichen Vorteile daraus ziehen.

Wie sehen denn die Rohrleitungen unserer Wasserleitungen aus? Teilweise sind sie sehr veraltet, sind aus Blei und oft genug kann man lesen, dass das Trinkwasser abgekocht werden soll. Es hat zu Verschmutzungen durch Rohrbrüche geführt und Unmengen an Chlor wird zugeführt, um die krankmachenden Bakterien unschädlich zu machen.

Früher wurden oft alte PVC-Rohre verlegt, bei denen Vinylchlorid an das das Trinkwasser abgegeben wurde. Es ist bekannt, dass Vinylchlorid krebserregend ist.

Ist es ein Zufall, dass die Häufigkeit der Krebserkrankungen immer mehr zunimmt?  Verunreinigungen durch Uran sind auch in vielen Gegenden an der Tagesordnung. Man versucht die Mengen zwar zu reduzieren und unter den Grenzwerten zu bleiben, aber oft ist der Grenzwert nach drei bis fünf Litern überschritten. Das gilt vor allen Dingen nicht nur für Uran sondern auch für Blei und Quecksilber.

Die Bewohner in Portugal, genauer gesagt in Pacos de Ferreira können schon ein Lied von der Wasserprivatisierung singen. Dort ist das Trinkwasser ungenießbar geworden, dafür aber viermal so teuer. Und auch dort ging es gegen den Willen der Bürger, wie man hören kann.  Also bringen die Bürgerinitiativen eigentlich etwas?

Die ARD-Sendung Monitor berichtete letztes Jahr im Dezember darüber.

Sollte man sich nicht viel lieber selber darum kümmern, dass das Trinkwasser an der Stelle sauber ist, wo es zum Verzehr genutzt wird? Für meine Toilettenspülung ist es uninteressant, in welcher Qualität das Trinkwasser bei mir im Hause ankommt.

Hat man wirklich ein Grundrecht auf sauberes Trinkwasser? Oder ändert man einfach die Gesetze ab, weil die Länder in Geldsorgen sind und versucht über die Privatisierung an Einnahmen zu kommen?

Aber man kann sich ja ganz einfach ein paar Fragen selber beantworten:

  1. wo kommt unser Trinkwasser her?
  2. wie oft ist es schon gereinigt worden, weil es bereits benutzt wurde?
  3. kann eine Filterung so exakt sein, dass alle schädlichen Stoffe heraus sind?
  4. wo bleiben die unzähligen Mengen an Medikamentenrückständen und Hormonen, die der Mensch wieder ausscheidet?
  5. wenn diese Stoffen nicht kontrolliert werden, können sie auch nicht angegeben werden mit Rückständen (das wäre eine Massenhysterie in der Bevölkerung)

Es ist klug, sich in den eigenen vier Wänden um eine optimale Trinkwasser-Quelle zu kümmern. Trinkwasser sollte frei von Blei, Quecksilber, Medikamentenrückständen, Bakterien und Viren und vielen anderen Schadstoffen sein.

Das eSpring-Trinkwasser-Filtersystem ist eine optimale Lösung.

Trinkwasser vorher filtern
Trinkwasser sollte vor dem Verzehr gefiltert werden
  • Es ist leicht zu installieren ohne bauliche Veränderungen
  • es hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (ein Liter sauberes Trinkwasser für 4 Cent)
  • man kann das Trinkwasser-Filtersystem überall anschließen (Ferienwohnungen, Urlaub)
  • es gibt keinen Wasserverlust wie bei der Osmose
  • einfacher Filterwechsel nach 5000 Litern (es deckt den Trinkwasser-Verbrauch von einer vier- bis sechsköpfigen Familie für ein Jahr)

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Optimale Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft

Blutzuckerwerte Schwangerschaft: das sind zwei Begriffe, die in dieser Zeit eng miteinander verbunden sind.

Blutzuckerwerte Schwangerschaft … alles ist wichtig und dies sollten Sie wissen:




Als Frau mit Diabetes Typ 1 ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, ist heute keine Seltenheit mehr und völlig normal. Vor Einsatz des Insulins war es den Frauen mit Diabetes Typ 1 nicht möglich, eine Schwangerschaft auszutragen.

Inzwischen sind etwa 0.8% der Schwangerschaften bei Frauen mit einem Typ-1 oder Typ-2 Diabetes mellitus zu beobachten. Deshalb widme ich auch diesen Beitrag dem Thema Blutzuckerwerte Schwangerschaft.

Von einer Schwangerschaft abzuraten wäre nur bei ernsthaften Komplikationen, wenn die Diabetikerin bereits einen fortgeschrittenen Nierenschaden hat oder Netzhautveränderungen im fortgeschrittenen Stadium, da diese Komplikationen sich in der Schwangerschaft verschlechtern würden.

Bestehen keine Durchblutungsprobleme und wird die Schwangerschaft sorgfältig geplant mit Blutzuckerwerten im Normalbereich, also einem optimalen HbA1-Wert unter 6,5 % bereits vor der Empfängnis, wird die Schwangerschaft ohne Komplikationen laufen. Durch Stoffwechseloptimierung wird die Rate der Fehlgeburten oder kindlichen Fehlbildungen auf das Niveau von stoffwechselgesunden Frauen gesenkt. Mit der normoglykämischen Blutzuckereinstellung steht und fällt der Verlauf der kommenden  40 Schwangerschaftswochen.




Das Thema Blutzuckerwerte Schwangerschaft ist tatsächlich wichtig und bei jeder Frau soll doch die Schwangerschaft normal verlaufen.

Es ist naheliegend: der Diabetes kann zum Full-Time-Job werden.

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Eine Insulinpumpentherapie ist nicht unbedingt dringend erforderlich, aber sie erleichtert die Stoffwechselführung ungemein. Durch die hormonellen Veränderungen wechselt der Insulinbedarf ständig. Im ersten Schwangerschaftsdrittel sinkt der Insulinbedarf etwas ab, das bedeutet, die Diabetikerin hat oft mit Unterzuckerungen zu kämpfen. Keine Angst, diese Hypoglykämien schaden dem Kind nicht. In der Schwangerschaft wird die Frau auch feststellen, dass sie die Blutzuckerwerte wesentlich niedriger tolerieren wird als vorher. Blutzuckerwerte, die vorher als Hypoglykämie wahrgenommen wurden, lösen jetzt keine Hypoglykämie – Symptome aus, daher ist häufigeres Testen unbedingt notwendig.

Gegen Ende des  zweiten Drittels, so ab der 25. SSW  steigt der Insulinbedarf kontinuierlich an, die Diabetikerin wird 50% bis 100% mehr Insulin zuletzt verbrauchen.

Blutzuckerwerte - Schwangerschaft
Blutzuckerwerte Schwangerschaft ein starkes Team

Jetzt ist es manchmal sinnvoll, kleinere Kohlenhydratportionen zu sich zu nehmen und lieber öfter zu essen. Die Diabetikerin sollte das wissen und keine Scheu davor haben, größere Mengen an Insulin zu spritzen. Wurden in „normalen“ Zeiten 5IE Insulin für eine bestimmte Menge Kohlenhydrate benötigt, können es jetzt für die gleiche Menge locker mal 15 IE sein.

Mit Einsetzen der Wehen, spätestens jedoch mit der Entbindung fällt der Insulinbedarf um mindestens 50% ab. Bei einer Insulinpumpe kann man ohne Probleme auf eine andere programmierte Basalrate umstellen. Auch in der Stillzeit ist die Diabetikerin sehr insulinempfindlich und benötigt weniger Insulin als vor der Schwangerschaft. Man sollte beim Stillen immer schnelle Kohlenhydrate in Reichweite liegen haben.

Die Organe des Kindes entwickeln sich in den ersten zwölf Wochen, da ist von Schwangerschaft noch nichts zu sehen und viele Frauen mit unregelmäßiger Periode bekommen gar nicht mit, dass sie bereits schwanger sind. Hier muss die Diabetikerin besonders aufpassen, denn erhöhte Blutzuckerwerte lassen die kindliche Bauchspeicheldrüse Insulin produzieren und die Kinder werden zu groß. (Makrosomie). Trotz der absoluten Größe ist die Entwicklung der kindlichen Organe häufig „unreif“. Es kann zu Lungen- oder Herzfehlern kommen. Es kann auch zu einer starken Zunahme des Fruchtwassers kommen, so dass später ein Kaiserschnitt notwendig wird.

Daher ist es wichtig, vor der Empfängnis, also in der Planung ganz stark zu verinnerlichen: optimale Blutzuckerwerte – Schwangerschaft gehören zusammen.

Natürlich finden Sie auch zum Thema Blutzuckerwerte Schwangerschaft weiterführende Informationen im E-Book.




Blutzuckerwerte Schwangerschaft – so wichtig sind diese Begriffe und sollten nie vernachlässigt sein.

Bei Diabetikerinnen mit schweren Gefäßschäden und Durchblutungsproblemen, die trotz Abraten schwanger werden, kann es wegen der schlechten Plazentaversorgung auch mal zu einem verminderten Wachstum des Kindes kommen. Der Gynäkologe wird das Wachstum ab der 20. SSW genau beobachten und mit dem Diabetologen eng zusammenarbeiten.

Ab der 32. SSW werden die Herztöne des Kindes genau kontrolliert. Wenn alles ohne Komplikationen verläuft, kann die Diabetikerin die Geburt normal erleben und muss nicht frühzeitig  beendet werden.

Spätestens ab der 36. SSW sollte sich die Diabetikerin eine Entbindungsklinik suchen, wo die Behandlung von Neugeborenen kein Problem ist. Von Hausgeburten ist abzuraten.

Die Neugeborenen müssen genau überwacht werden, da sie zu Unterzuckerungen neigen. Mit dem Durchtrennen der Nabelschnur ist das Neugeborene vom mütterlichen Blutzuckerkreislauf unterbrochen,  die kindliche Bauspeicheldrüse hat aber vielleicht noch Insulin abgegeben, wenn die Blutzuckerwerte über 120 mg/dl während der Entbindung waren. Der Blutzuckerspiegel vom Neugeborenen ist niedriger als beim Erwachsenen, sollte aber auch nicht längere Zeit zu niedrig sein. Oft klappt das Stillen auch nicht sofort, so dass im Notfall Zuckerwasser gegeben werden muss.

Persönliche Anmerkung:

Ich bin seit meinem 11. Lebensjahr Typ 1 Diabetikerin und habe zwei Bilderbuch Schwangerschaften erlebt und zwei Söhnen mit normaler Entbindung das Leben geschenkt. Lassen Sie sich nicht verrückt machen durch  Bemerkungen, was alles im Extremfall passieren könnte.

Ihnen werden 40 Wochen mit extremer Disziplin in der Stoffwechselführung nicht schwer fallen und ein gesundes Kind wird es Ihnen danken.

Im E-Book „Zucker ist nicht nur süß“ finden Sie weitere wertvolle Infos.

 



Paracetamol oder gibt es Alternativen?

Paracetamol ist das bekannteste Schmerzmittel und Arzneimittel zur Senkung von Fieber.

Paracetamol zählt man in die Gruppe der Nichtopioid – Analgetika.

paracetamolParacetamol ist bei leichten Schmerzen oder mäßigem Fieber sehr gut wirksam und wird daher bei Erkältungserkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Nebenhöhlenentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Gelenkschmerzen, die Arthrose bedingt auftreten  und Zahnschmerzen gerne eingesetzt. Schon für Kleinkinder ist es zugelassen und wird neben Ibuprofen und Acetylsalicylsäure am häufigsten eingesetzt.

Und wenn Institutionen wie die Deutsche Migräne-und Kopfschmerz-Gesellschaft auch noch Paracetamol kombiniert mit Coffein und ASS als das Mittel gegen Spannungskopfschmerzen und Migräne empfiehlt, dann wird doch ganz leicht so nebenbei vermittelt, es muss was Gutes und Harmloses sein.

Jedes Medikament mit einer Wirkung hat auch Nebenwirkungen und muss über die Nieren und die Leber wieder aus unserem Körper abgebaut werden.

Sollte es nicht nachdenklich stimmen, dass Paracetamol in einer Überdosierung zu Leber- oder Nierenschädigungen führen kann? Die Menge macht das Gift, doch steter Tropfen höhlt den Stein.

Wenn Paracetamol mit Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure kombiniert wird, ist es ein beliebtes Erkältungsmittel, auch als Thomapyrin C bekannt. Man soll  denken, wenn jetzt auch noch Vitamin C dazu verabreicht wird, dass es besonders gesund ist. Im Gegenteil: diese Medikamente entziehen dem Körper wichtige Vitalstoffe, so dass die geringe Menge Vitamin C gar nichts ausmacht. Ganz im Gegenteil  bei einer Erkältung würde man Vitamin C im Gramm Bereich benötigen.

Wäre es nicht viel besser, man würde überlegen, warum es ständig zu Schmerzen, Fieber oder Infekten kommt? Was haben die Menschen eigentlich vor Hunderten von Jahren gemacht, als es nicht so leicht war, zu einer Tablette oder einem Zäpfchen zu greifen? In niedrigen Dosierungen  ist Paracetamol ohne Rezept  zu erhalten.

Oft wäre bei Kopfschmerzen die Lösung, genügend Wasser zu trinken besser angesagt als Paracetamol.

Bei Fieber handelt es sich nicht um eine Krankheit sondern um einen Selbstschutz des Körpers: es werden Erreger abgetötet durch Erhöhung der Körpertemperatur. Eine Unterstützung mit reichlich Vitamin C könnte ebenfalls eine bessere Hilfe sein.

Bei Menstruationsbeschwerden, auch PMS (Prämenstruelles Syndrom) genannt, kann der Vitamin B-Komplex Wunder wirken. Gerade jüngere Frauen, die die Antibabypille nehmen, rauchen und viel Kaffee trinken, also alle Vitaminkiller nutzen, leiden unter einem chronischen Vitamin B- Mangel. Da Vitamin B zu den wasserlöslichen Vitaminen zählt, kann es vom Körper nicht gespeichert werden.

Die natürlichen Quellen für Vitamin B sind Fleisch, Haferflocken, Getreide, grünes Blattgemüse, Eier, Milchprodukte und Leber. Durch die Hitzeempfindlichkeit geht beim Zubereiten der Nahrung sehr viel an Vitaminen verloren, ein Mangel ist also völlig normal. Sehr sinnvoll wäre auf jeden Fall eine Substituierung von einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Quellen.

Ansonsten greift man alle vier Wochen erneut zu einem Paracetamol Präparat während der kritischen Tage. Die Beschwerden bei einem Prämenstruellen Syndrom sind sehr unterschiedlich ausgeprägt, doch jede Frau, die darunter leidet, wäre begeistert, davon frei zu sein.

In der Vitaminübersicht finden Sie weitere wertvolle Informationen.

Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr mag

Die Bauchspeicheldrüse des Menschen ist ein Drüsenorgan und liegt im Oberbauch hinter dem Bauchfell. Der medizinische Fachausdruck ist Pankreas.

Bauchspeicheldrüse – das steht für endokrine und exokrine Drüsenfunktionen.

bauchspeicheldrüseDie exokrine Bauchspeicheldrüse gibt täglich ca. 1,5 Liter Verdauungssäfte in den Dünndarm ab, regelt also die Verdauung. Diese Sekrete spalten Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette aus der Nahrung, damit sie über die Darmschleimhaut in entsprechender Größe aufgenommen werden können. Fällt bei der Bauchspeicheldrüse diese Funktion aus, kann die Nahrung nicht mehr aufgeschlossen werden.

Die endokrine Bauchspeicheldrüse produziert Hormone und zwei Prozent der Zellen sind inselförmig angelegt und werden als die Langerhans-Inseln genannt. Die bekanntesten Hormone der Bauchspeicheldrüse sind das Insulin aus den Beta Zellen und das Glukagon aus den Alpha Zellen. Die bekannteste Störung dieses Teils in der Bauchspeicheldrüse ist die Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus.

Beim Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine Zerstörung der Beta Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Bei 5-10% der an Diabetes erkrankten Personen trifft diese Form zu. Die weitaus häufigere Diabetes Form ist der insulinresistente Typ 2 Diabetes.

Oft ist eine Fehlfunktion des Immunsystems daran schuld. Bei dieser Autoimmunerkrankung richtet sich die körpereigene Abwehr fälschlicherweise  gegen die eigenen Zellen. Beim Typ 1 ist unbedingt als Therapie das Zuführen von Insulin notwendig, meist als intensivierte Insulintherapie oder Pumpentherapie.

Unbehandelt würden die sehr hohen Blutzuckerspiegel zur Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma führen. Bei schlecht eingestelltem Diabetes ist mit Folgeschäden und Komplikationen an den Gefäßen und  Nerven zu rechnen. Besonders gefährdet sind Augen, Füße, Nieren und das Herz.

Die Entwicklung vom Diabetes Typ 1 verläuft sehr langsam. Die Zerstörung dieser Zellen diabetesin der Bauchspeicheldrüse hat zwar schon begonnen,  die Blutzuckerspiegel sind jedoch noch völlig normal. Im Blut der Betroffenen könnte man allerdings die Antikörper nachweisen, die sich gegen die Betazellen gerichtet haben.

Diese Form des Diabetes trifft sowohl Frauen wie Männer gleichermaßen.

Typische Symptome bei nicht behandeltem Diabetes Typ 1 :

  • häufiges Wasserlassen: das liegt an der erhöhten Zuckerkonzentration im Blut. Um diesen Unterschied auszugleichen, gelangt der Zucker in den Harn und wird vermehrt ausgeschieden.
  • verstärkter Durst durch den Wasserverlust
  • Gewichtsverlust: der Körper baut Fett ab, um Energie zu gewinnen. Da ihm Insulin fehlt, kann der Zucker nicht aus dem Blut in die Muskelzelle.
  • Schwächegefühl und verminderte Leistung

Viele Diabetiker Typ 1 zeigen am Anfang überhaupt keine Symptome.

Kann der Typ 2 Diabetes durch Gewichtsabnahme und Ernährungsumstellung und vermehrter Bewegung oft in den Griff bekommen werden, so ist der Typ 1 Diabetiker immer auf Insulin von außen angewiesen.

Man kann sich vorstellen, dass weltweit alle Diabetiker sich eine Heilung wünschen. Oft wird auf Diabetiker Tagungen aber nur über neuste Erkenntnisse über neue Therapieerleichterungen berichtet und die neuen Messgeräte vorgestellt.

Ballaststoffe sind kein Ballast!

Ballaststoffe sind wirklich kein Ballast, sie sind absolut notwendig.

Ballaststoffe sind keine Nährstoffe im klassischen Sinn, aber sind dennoch sehr wichtig für unser Wohlbefinden. Ernährungsexperten empfehlen daher, täglich 25 Gramm bis 30 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen, was allerdings kaum jemand schafft.

Ballaststoffreiche Ernährung ist nicht nur gesund sondern stärkt auch das Immunsystem.

Bei Ballaststoffen denkt jeder oft an unnötigen Ballast oder an eine verdauungsfördernde Wirkung.

Aber Ballaststoffe können mehr, als nur für gute Verdauung sorgen. Und als Antwort darauf  hört man in Gesprächen „Mit der Verdauung hab ich keine Probleme“.

Doch diese Ballaststoffe haben nicht nur eine wichtige Rolle im Magen-Darm-Trakt, ihre Einnahme verhindert auch viele Sekundärerkrankungen.

Man unterscheidet zwischen löslichen Ballaststoffen wie Guarkernmehl, Pektinen und resistenten Stärken und unlöslichen Ballaststoffen wie Zellulose, Hemizellulose und Lignin.

Die löslichen Ballaststoffe kommen in Obst, Gemüse, Hafer und Hülsenfrüchten vor. Sie

Ballaststoffe im Gemüse
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bewirken eine verzögerte Magenentleerung, sorgen dadurch für ein stärkeres Sättigungsgefühl und lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Diese Art von Ballaststoffen ist nicht nur für Diabetiker Typ 2 interessant. Durch die verringerte Aktivität der Verdauungsenzyme kommt es zur verlangsamten Nährstoffaufnahme und dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsam  an. Auch für den Herzmuskel bieten sich gesundheitliche Vorteile an.

Die Fructo-Oligosaccharide, kurz FOS genannt, zählen auch zu den löslichen Ballaststoffen. Sie fördern die Aufnahme von Calcium im Darm und stimulieren das Wachstum der gesunden Bifidobakterien. Wegen ihrer präbiotischen Wirkung beeinflussen sie positiv die Darmflora. Dadurch werden die schädlichen Bakterien außer Gefecht gesetzt und die Darmtätigkeit angeregt.

Die unlöslichen Ballaststoffe befinden sich in Vollwertgetreide, Vollkornbrot und Kohlarten. Sie unterstützen die Verdauung und fördern die Darmfunktion. Damit erleichtern sie auch das Abnehmen. Laut einer Umfrage sind 45% aller Befragten an einer Gewichtsreduktion  interessiert. Aber diese Lebensmittel stehen nicht allzu oft auf der Speisekarte.

Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert auch die Aufnahme von Lipiden und Cholesterin. Das würde vielleicht öfter bedeuten, dass weniger lipidsenkende oder cholesterinsenkende Medikamente verordnet werden müssten.

Unser Darm ist aber nicht nur für die Verdauung zuständig, in ihm sitzt zu 80% unser Immunsystem. Eine Ernährung, in der viele Ballaststoffe vorhanden sind, trägt dazu bei, unser Immunsystem zu stärken. Also nicht nur an Vitamin C und Zink denken bei einem geschwächten Immunsystem sondern auch an eine ballaststoffreiche Ernährung.

Nur ein intakter Darm kann uns hilfreich sein und vor vielen Krankheiten schützen.

Weitere interessante Infos zum Thema Vitamine in der Vitaminübersicht… klick