Glutamat – Gefahr aus dem Supermarkt

Glutamat ist in vielen Fertigprodukten.

Glutamat lässt uns mehr essen, als wir eigentlich Hunger haben. Und somit ist auch das Problem des Übergewichts erklärt. Wir können also gar nichts dazu, dass wir immer dicker werden.


Glutamat ist bekannt als ein Geschmacksverstärker und wird oft als Mononatriumglutamat deklariert. Ganz oft aber auch findet man Namen wie „Hefeextrakt“ oder „Aroma“ oder nur die E-Nummern E 620 bis E 625.  Bei Aroma vermutet man doch natürliche Inhaltstoffe, aber keinen Giftstoff.  Befürworter von Glutamat argumentieren ja auch, dass dieser Stoff in der Natur vorkommt, also deshalb niemals schädlich sein kann.




Wie allerdings im Film gut erklärt wird, werden bei Versuchen mit Ratten diese sehr gefräßig, wenn ihr Futter Glutamat enthält. Sie fressen die doppelte Menge als bei Futter ohne Glutamat.

Sollten die Menschen da so anders reagieren?  Wie oft essen wir mehr als notwendig, weil unser Appetit größer ist? Hat nicht jeder schon mal erlebt, dass die Tüte Chips geleert wird, wenn man erst einmal angefangen hat? Wie ist es mit den verführerischen Leckereien bei Festen? Greift man nicht immer wieder zum Chips-Teller, obwohl man eigentlich von der Hauptmahlzeit satt sein müsste?

Glutamat wirkt wie ein zusätzlicher Geschmacks-Rezeptor auf der Zunge. Wir nehmen Glutamat als würzigen und bouillonartigen Geschmack wahr.

Es wirkt als Botenstoff zwischen den Nervenzellen, die in der Appetitregulation eingebunden sind. Wenn nun dieses Glutamat unsere Appetitregulation stört, bekommen wir mehr Hunger.

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Glutamat kann Migräne auslösen

Solche gefährlichen Stoffe sollten nicht in unser Gehirn gelangen, dazu haben wir einen Schutz: die Blut-Hirnschranke. Aber dieser Schutzmechanismus funktioniert nicht immer, die Barriere wird undicht und diese gefährlichen Stoffe können im Gehirn Schaden anrichten.

Deshalb vermuten Wissenschaftler auch einen Zusammenhang zwischen Glutamat-Verzehr und den Krankheiten Alzheimer, Parkinson und Migräne. Und davon gibt e ja nun mehr als genug betroffene Menschen. Mal abgesehen von den unzähligen Menschen mit Übergewicht, was oft nicht als Krankheit sondern nur als kosmetisches Problem gesehen wird. Aber Übergewicht ist verantwortlich für viele daraus entstehende Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Also lieber auf Glutamat verzichten und selber seine Würzmischung herstellen, wie im Film wunderschön dargestellt.

Dann kann man ohne Bedenken auch sagen: Guten Appetit.

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