Diabetes und Depressionen

Diabetes und Depressionen gehören bei jedem achten Diabetiker zusammen. Bei jedem fünften Diabetiker liegt eine erhöhte Depressivität vor.



Depressionen sind sehr belastend und können den normalen Alltag sehr erschweren. Jemand, der dieses Problem nicht kennt, wird sich nur schwer vorstellen können, was in so einem Menschen vorgeht und wie er sich fühlt. Beim Diabetes kommt hinzu, dass die alltäglichen Belastungen wie seinen Blutzucker  regelmäßig zu kontrollieren, Kohlenhydrate der Insulinmenge anzupassen und  aufzupassen, nicht in eine Unterzuckerung zu kommen, schon Herausforderung genug sind.

Im Mai dieses Jahres diskutierten Psychologen und Diabetologen über die neusten Erkenntnisse zu Diabetes und Depressionen im Internationalen Congresscenter Stuttgart. Die Fakten sind erschreckend: acht Prozent der Gesamtbevölkerung sind aktuell an einer Depression erkrankt und weitere 18% erkranken im Laufe ihres Lebens daran. Bei Diabetes ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken verdoppelt.


Zu behandeln sind solche Depressionen nur mit Antidepressiva, Verhaltenstherapien  oder vielleicht sogar mit einer Kombination aus beidem.

Was lässt die Diabetiker so leicht depressiv werden?

Depressionen treten bei jedem achten Menschen mit Diabetes auf

 

  • Angst vor Folgeerkrankungen

  • Angst vor Erwerbsunfähigkeit

  • das Bewusstsein, ein Leben mit eingeschränkter Lebensqualität zu führen.

Natürlich wird jedem Menschen, bei dem der Diabetes diagnostiziert wird, eingeredet, er könne ein absolut gleichwertiges Leben führen wie ein stoffwechselgesunder Mensch. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von intensivierter Spritzentherapie bis hin zur Pumpentherapie. Auch können Diabetiker heute völlig normal essen und sind nicht mehr so eingeschränkt wie noch vor 30 Jahren. Die Angst vor Folgeerkrankungen, dass eine Retinopathie sich entwickelt, die Nieren oder die Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden oder man einem Herzinfarkt erliegt, bleiben dennoch bestehen.

Um so mehr wird es Zeit, dass die Behandlung von Prof. von Arnim endlich zum Tragen kommt.  In der Vergangenheit konnte ich immer nur begeistert von seiner Therapie berichten. Oft wurde ich gefragt, woher ich die Gewissheit nehme, mir so sicher zu sein, jemanden zu glauben, den ich nicht kenne.

Nun, ich kann alle Skeptiker beruhigen: ich durfte Prof. Ulrich von Arnim persönlich kennenlernen. Natürlich konnten  alle meine Fragen geklärt werden. Und ich bin mir noch sicherer, dass seine Therapie absolut logisch und einleuchtend ist.

Wie in seinem Blog zu lesen ist, haben auch andere Wissenschaftler mit dieser Thematik beschäftigt.

Sicherlich bedarf es noch ein großes Umdenken bei vielen Diabetologen. Doch es zeigt ja nur von innerer Größe, wenn man zugeben kann, sich geirrt zu haben.

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