Süßstoffe und Co


Süßstoffe und Zuckerersatzstoffe gibt es jede Menge.

Süßstoffe sind nicht mehr wegzudenken, denn die Menschen leiden immer mehr unter Übergewicht und wollen unnötige Kalorien einsparen. Aber nicht alle sind harmlos einzusetzen, nur weil man beim Süßen auf Kalorien verzichten will.

Gerade unter den Diabetikern hört man immer wieder die Aussage, dass sie keinen Zucker essen dürfen. Dabei kommt es auf die Menge und die Verpackung an. In reiner Form, wie er in Coca Cola vorkommt, lässt er den Blutzuckerspiegel drastisch ansteigen, was natürlich  nicht klug ist, im Falle eines Unterzuckers aber hilfreich sein kann. Blutzuckerspitzen schädigen auf Dauer die Gefäße, und deshalb ist es ratsam, lieber zum Süßstoff zu greifen.

Neben den Süßstoffen gibt es auch noch den Fruchtzucker und andere Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Xylit und Isomalt. Sie können bei übermäßigem Verzehr zu Blähungen, Magenschmerzen und Durchfall führen. Fruchtzucker enthält die gleichen Kalorien wie Zucker, die Zuckeraustauschstoffe haben wesentlich weniger Kalorien. Sie verleiten allerdings oft, mehr davon zu essen, was wiederum keine Ersparnis der Kalorien ist, da diese Speisen oft sehr fettreich sind.

bioshop_160x60.gif

Der bekannteste Süßstoff ist wohl das „Saccharin-Cyclamat-Gespann“, auch bekannt geworden unter dem Namen „natreen“ im blau-roten Logo mit dem Slogan „natreen macht das süße Leben leichter“ und es tanzen dazu schlanke Menschen über den Bildschirm.


Relativ neu im Gespräch ist die Pflanze Stevia. Ihre Blätter sind 30-mal süßer als Zucker. Was wir aber meist zu kaufen bekommen, wenn man die Blätter nicht getrocknet verwendet, sind die aus den Blättern extrahierten  Steviolglycosoide, die bis zu 300-mal stärker süßen können. Als Badezusatz oder Mundspülung war Stevia  schon länger auf dem Markt, doch die EU-Kommission ließ am 2.Dezember 2011 den neuen Süßstoff als unbedenklich zu und Stevia  erhielt die Zulassung für den Lebensmittelhandel. Für alle Süßstoffe gibt es die Auflage, sie nicht übermäßig zu verzehren, es gibt die annehmbar tägliche Aufnahme pro Kilogramm Körpergewicht, den ADI-Wert (Acceptable Daily Intake). Für Stevia beträgt er 4 mg/Kg Körpergewicht.

Die Pflanze ist bei uns auch als Honigblatt oder Süßkraut bekannt, sie ist aber nicht völlig neu. Die Ureinwohner von Paraguay und Brasilien benutzen sie schon seit Jahrhunderten und in Japan ist der Süßstoff seit der 70er Jahre bekannt.

Aber es gibt noch mehr Süßstoffe. Acesulfam K oder Aspartam kann man öfter auf Limonaden und Süßigkeiten oder Puddings  lesen.

Thaumatin hat sich nicht so sehr durchgesetzt. Ein Süßstoff, der 2000 bis 3000-mal süßer ist als Zucker. Hier handelt es sich um drei Proteine aus den Beeren der westafrikanischen Katamfe- Pflanze. Allerdings ist der Ertrag nicht ergiebig, denn aus einem Kilo Pflanze gewinnt man nur sechs Gramm Thaumatin.

Ein Gedanke zu „Süßstoffe und Co“

  1. I like the valuable information you provide on your articles.
    I will bookmark your blog and take a look at again here frequently.
    I’m relatively certain I’ll be told plenty of new stuff right right here! Good luck for the next!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken