Übergewicht – Adipositas – ein paar Kilo zu viel?

Übergewicht ist ein großes Gesundheitsrisiko.

Es leiden nicht nur die Gelenke unter dem enormen Körpergewicht, auch innere Organe sind von der Verfettung her betroffen.

Aber ab wann spricht man von „nur ein paar Kilo zu viel auf den Rippen“ von „ Übergewicht “ oder sogar von „Adipositas“?

Es gibt die verschiedenen Methoden, das ideale Gewicht zu ermitteln. Die bekannteste Berechnung ist wohl die BMI-Formel, der Body-Mass-Index. Der BMI wird berechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm gemessen durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird.

Das Ergebnis sagt dann den BMI-Wert an, der normal eine Größenordnung von 19 bis 24,9 hat. Unter 19 spricht man von Untergewicht und bei Werten über 25 bis 30 von Übergewicht. Bei Werten über 30 spricht man von Adipositas.

Wenn also eine Person mit 175 cm ein Gewicht von 92 kg aufweist, hat sie einen BMI von 30,07 und hat somit starkes Übergewicht, ist ädipös und hat nicht nur ein paar Kilogramm zu viel.

Übergewicht ist aber nicht gleich Übergewicht, denn es kommt darauf an, wo die Fettposter sitzen.

Fettzellen am Bauch und den inneren Organen stellen ein größeres Gesundheitsrisiko dar im Vergleich zum übrigen Körperfett, wenn es sich eher an Oberschenkel und Gesäß befindet. Selbst bei einer BMI-Bestimmung, die das Gewicht als normal einstufen würde, könnte ein Gesundheitsrisiko bestehen, das aus dem Anteil des Körperfetts und der Verteilung dieses Fettes im Körper resultiert.

Folgender Film macht deutlich, warum das Bauchfett so gefährlich ist:

Deshalb ist die Berechnung des Verhältnisses von Taille und Hüfte optimaler.

Bei Männern sollte das Verhältnis gleich oder weniger als 0,95 sein und bei Frauen gleich oder weniger als 0,88.

Gewichtsverlust erreicht man, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man tatsächlich benötigt und sich genügend Bewegung verschafft. Nur bei Muskelaufbau sind die Muskeln in der Lage, Fett zu verbrennen.

Die richtige Ernährung spielt eine sehr große Rolle beim Abnehmen aber auch beim Verhindern von Übergewicht. Wie machen wir es den Kindern vor? Welche Nahrungsmittel kommen am häufigsten auf den Tisch? Trinken wir genügend stilles Wasser?

In Deutschland hat jeder Zweite bereits Übergewicht.

Schlimm ist das Problem bei Kindern und Jugendlichen, weil dort die Gefahren, einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln genauso lauern wie bei Erwachsenen.

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