Diabetes und Folgeschäden

Diabetes zu haben oder wie der Volksmund es auch nennt „zuckerkrank sein“, ist eine Diagnose, die das zukünftige Leben verändert.



Man unterscheidet zwei Formen von Diabetes: den Typ 1 Diabetes, der auch in jungen Jahren auftreten kann, wo es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt und den Typ 2 Diabetes, wo oft eine Insulinresistenz zugrunde liegt, bedingt durch Bewegungsmangel und Übergewicht.

Das Heimtückische an beiden Formen ist, dass der zu hohe Blutzucker leider keine Schmerzen macht. Aber die Folgen in einigen Jahren sind trotzdem unaufhaltsam.

Daher ist es besonders in jungen Jahren so extrem wichtig, den Blutzucker so optimal wie möglich einzustellen, was zu bedeuten hat, einen HbA1c von unter 6,2 % zu haben.  Je mehr der HbA1 c einem gesunden Menschen ohne Diabetes ähnelt, desto besser für den weiteren Verlauf, ein Leben ohne Folgeschäden führen zu können. Das ist in der Praxis nicht immer so einfach.

Natürlich erwartet man bei Kindern keinen Herzinfarkt, doch je länger der Diabetes besteht, je größer sind die Wahrscheinlichkeiten, an den gefürchteten Folgeschäden zu erkranken.

An einen Bluthochdruck leiden 75% aller Diabetiker und das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls  ist um das Zwei-bis Dreifache erhöht gegenüber der normalen Bevölkerung. Für Frauen mit Diabetes ist das Risiko sogar um den Faktor 5,9 erhöht. 11,9% erleiden im Laufe der Diabetes-Zeit an den Augen Schäden (Retinopathie) und 10,5% haben Nervenstörungen (Neuropathien).

Laut dem statistischen Bundesamt von 1999 ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung bei Diabetes das Risiko  einer Augenerkrankung mit Erblinden zu erliegen um das 10-25fache erhöht, einem Nierenversagen zu erliegen um das 15-20fache erhöht und  das Risiko einer Beinamputation  ist um das 25-fache erhöht.

In der Zeit, wo ich noch im Krankenhaus auf der Angiologie  gearbeitet habe, waren von drei Beinamputationen zwei bei Diabetikern.

Diabetes tut lange Jahre nicht weh, der Blutzucker ist nur nicht immer so wie bei einem Gesunden, aber er hinterlässt ohne spürbare Anzeichen seine Folgen. Insgesamt lassen sich 80% aller Todesfälle bei Diabetikern auf  eine fortgeschrittene Herzkreislauferkrankung mit den Folgen eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls zurückführen.

Und jetzt stelle man sich vor, der Diabetes wird in jungen Jahren bei Kindern diagnostiziert.

Diabetes immer häufiger bei Kindern



Es ist alarmierend, dass immer häufiger auch bei Kindern nicht nur Diabetes Typ 1 sondern auch Diabetes Typ 2 festgestellt wird. Das bedeutet, dass im mittleren Erwachsenenalter, wenn diese Menschen voll im Berufsleben stehen und Familien gegründet haben, sich diese ernsthaften Gesundheitsprobleme entwickeln werden.

Sollte man bei diesen Tatsachen sich nicht lieber um die Heilung dieser Krankheit bemühen? Im Helmholtz Zentrum in München unter der Leitung von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler werden viele Studien geführt, den Diabetes bei Kindern mit erblicher Belastung zu verhindern. Es werden zwar Millionen an Geldern investiert, aber man liest nicht, dass ein Mittel gefunden wurde, den Diabetes aufzuhalten.

Wesentlich vielversprechender ist da die Heilungsmethode von Prof.  Ulrich von Arnim. Je mehr man sich mit dieser Methode auseinandersetzt, umso logischer erscheint der Ansatzpunkt.Er unterbricht die Autoimmunzerstörung und gibt damit den Beta Zellen in der Bauchspeicheldrüse die Möglichkeit, sich zu regenerieren.

In den Lehrbüchern liest man zwar noch immer, dass bei Manifestation des Diabetes Typ 1 die Beta Zellen zu 80% zerstört sein müssen, aber bis sich das Gegenteil herumgesprochen hat, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Nicht nur Prof. Ulrich von Arnim hatte bereits  vor 20 Jahren festgestellt, dass sich die Beta Zellen wieder erneuern, auch die JDRF veröffentlichte letztes Jahr dazu einen Bericht. Für Prof. Ulrich von Arnim war diese Feststellung allerdings Grund genug, mit seinen Forschungen in dieser Richtung an einer Heilungsmethode zu arbeiten. In seinen darauffolgenden Studien von 1998 bis 2006 sind Tausende von Menschen vom Diabetes geheilt worden. Für diese Behandlung bekam er 2011 sein Patent zugesprochen.

Jetzt wird es an der Zeit sein, dass diese Behandlung endlich zum Einsatz kommen kann. Tausende von Diabetikern wären begeistert, sorgenfrei leben zu können ohne Angst vor Spätschäden haben zu müssen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken