Diabetes und Nierenschäden

Bei Diabetes sind Nierenerkrankungen die zweithäufigste Folgeerkrankung. Das betrifft sowohl die Typ 1 als auch die Typ 2 Diabetiker.


Diabetes schädigt im Laufe der Zeit durch erhöhte Blutzuckerwerte die kleinen Gefäße. Wenn die kleinsten Gefäße betroffen sind, spricht man auch von einer Mikroangiopathie. Das kann natürlich nicht nur die Nieren betreffen, sondern auch die Gefäße am Auge und am Herzen.

Unserer Nieren haben in unserem Körper wichtige Funktionen zu leisten. Sie sind unser Entgiftungsorgan. Die Nieren entgiften unseren Körper von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Das passiert, indem sie die Abfallprodukte aus dem Blut in den Harn filtern. Außerdem sind die Nieren für die Bilanzierung des Wasserhaushalts  zuständig, bilden Hormone für die Blutbildung und regulieren den Blutdruck. Diese Filtervorgänge finden in kleinen Knäueln aus Blutgefäßen statt, den Glomeruli, von denen wir rund eine Million haben. Die Glomeruli sind von einer Kapsel umgeben und bilden somit die  Nierenkörperchen. Die Wände der Nierenkörperchen sind normalerweise nur für Wasser, Harnstoff und Glukose durchlässig, Blutkörperchen und Bluteiweiß werden zurückgehalten.

 Beim  Diabetes ist daher eine regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion in Form eines Mikroalbumintests  äußerst wichtig, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Dieser Test ist ein Früherkennungstest und  kann als Nachweis eines diabetesbedingten Nierenschadens herangezogen werden. Dazu taucht man den Teststreifen in den ersten Morgenurin, wartet einige Sekunden ab und liest an der Skala die Farbe ab.

Diabetes Arzt
Bei Diabetes regelmäßig Mikroalbumintest durchführen lassen

Im Normalfall scheidet die Niere über 24 Stunden höchstens 20 Milligramm Albumin aus. Steigt der Wert auf 30mg bis 300 mg an, spricht man von einer Mikroalbuminurie. Bei mehr als 300 mg würde es sich um eine Makroalbuminurie handeln.


Albumin hat eine wichtige Aufgabe im Körper. Es bindet Wasser und kann somit verhindern, dass Blutflüssigkeit durch die Gefäßwände ins Gewebe sickert. Ein Albuminmangel kann zu Wassereinlagerungen im Gewebe führen (Ödeme) und bewirken, dass der Blutdruck abfällt.

Um beim Diabetes von einer Nierenschädigung ausgehen zu können, müssen zwei aufeinander folgende Tests im Abstand von zwei bis vier Wochen positiv ausfallen, also mehr als 30 mg Albuminausscheidung anzeigen. Denn auch bei Fieber oder Harnwegsinfekten oder körperlich  anstrengendem Training  können vorübergehend Albumine im Urin ausgeschieden werden.

Neben einer optimalen Blutzuckereinstellung und einem Langzeit HbA1c von unter 6,0%, kann der Diabetiker selber noch vieles zur Vorbeugung tun. Um die Nieren zu schützen, sollte der Diabetiker auf gar keinen Fall rauchen. Nikotin fördert die Arterienverkalkung und kann dadurch auch die Nierenkörperchen schädigen.

Auch der Blutdruck sollte optimal eingestellt sein. Eine Hypertonie ist Gift für die Nieren. Wenn noch keine medikamentöse Blutdruckregelung notwendig ist, können Ausdauertraining wie Laufen oder Radfahren den leicht erhöhten Blutdruck senken, genauso wie das Vermeiden von Übergewicht.

Wenn beim Diabetes die Nieren unaufhörlich weiter geschädigt werden, versagen im schlimmsten Fall die Nieren ihren Dienst. Dann hilft nur noch die Dialyse oder eine Nierentransplantation.

Zurzeit sind in Deutschland rund 17.000 Patienten Diabetes bedingt an der Dialyse und jährlich kommen 2.000 neue Diabetiker dazu.

Diabetes und Folgeschäden

Diabetes zu haben oder wie der Volksmund es auch nennt „zuckerkrank sein“, ist eine Diagnose, die das zukünftige Leben verändert.



Man unterscheidet zwei Formen von Diabetes: den Typ 1 Diabetes, der auch in jungen Jahren auftreten kann, wo es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt und den Typ 2 Diabetes, wo oft eine Insulinresistenz zugrunde liegt, bedingt durch Bewegungsmangel und Übergewicht.

Das Heimtückische an beiden Formen ist, dass der zu hohe Blutzucker leider keine Schmerzen macht. Aber die Folgen in einigen Jahren sind trotzdem unaufhaltsam.

Daher ist es besonders in jungen Jahren so extrem wichtig, den Blutzucker so optimal wie möglich einzustellen, was zu bedeuten hat, einen HbA1c von unter 6,2 % zu haben.  Je mehr der HbA1 c einem gesunden Menschen ohne Diabetes ähnelt, desto besser für den weiteren Verlauf, ein Leben ohne Folgeschäden führen zu können. Das ist in der Praxis nicht immer so einfach.

Natürlich erwartet man bei Kindern keinen Herzinfarkt, doch je länger der Diabetes besteht, je größer sind die Wahrscheinlichkeiten, an den gefürchteten Folgeschäden zu erkranken.

An einen Bluthochdruck leiden 75% aller Diabetiker und das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls  ist um das Zwei-bis Dreifache erhöht gegenüber der normalen Bevölkerung. Für Frauen mit Diabetes ist das Risiko sogar um den Faktor 5,9 erhöht. 11,9% erleiden im Laufe der Diabetes-Zeit an den Augen Schäden (Retinopathie) und 10,5% haben Nervenstörungen (Neuropathien).

Laut dem statistischen Bundesamt von 1999 ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung bei Diabetes das Risiko  einer Augenerkrankung mit Erblinden zu erliegen um das 10-25fache erhöht, einem Nierenversagen zu erliegen um das 15-20fache erhöht und  das Risiko einer Beinamputation  ist um das 25-fache erhöht.

In der Zeit, wo ich noch im Krankenhaus auf der Angiologie  gearbeitet habe, waren von drei Beinamputationen zwei bei Diabetikern.

Diabetes tut lange Jahre nicht weh, der Blutzucker ist nur nicht immer so wie bei einem Gesunden, aber er hinterlässt ohne spürbare Anzeichen seine Folgen. Insgesamt lassen sich 80% aller Todesfälle bei Diabetikern auf  eine fortgeschrittene Herzkreislauferkrankung mit den Folgen eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls zurückführen.

Und jetzt stelle man sich vor, der Diabetes wird in jungen Jahren bei Kindern diagnostiziert.

Diabetes immer häufiger bei Kindern



Es ist alarmierend, dass immer häufiger auch bei Kindern nicht nur Diabetes Typ 1 sondern auch Diabetes Typ 2 festgestellt wird. Das bedeutet, dass im mittleren Erwachsenenalter, wenn diese Menschen voll im Berufsleben stehen und Familien gegründet haben, sich diese ernsthaften Gesundheitsprobleme entwickeln werden.

Sollte man bei diesen Tatsachen sich nicht lieber um die Heilung dieser Krankheit bemühen? Im Helmholtz Zentrum in München unter der Leitung von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler werden viele Studien geführt, den Diabetes bei Kindern mit erblicher Belastung zu verhindern. Es werden zwar Millionen an Geldern investiert, aber man liest nicht, dass ein Mittel gefunden wurde, den Diabetes aufzuhalten.

Wesentlich vielversprechender ist da die Heilungsmethode von Prof.  Ulrich von Arnim. Je mehr man sich mit dieser Methode auseinandersetzt, umso logischer erscheint der Ansatzpunkt.Er unterbricht die Autoimmunzerstörung und gibt damit den Beta Zellen in der Bauchspeicheldrüse die Möglichkeit, sich zu regenerieren.

In den Lehrbüchern liest man zwar noch immer, dass bei Manifestation des Diabetes Typ 1 die Beta Zellen zu 80% zerstört sein müssen, aber bis sich das Gegenteil herumgesprochen hat, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Nicht nur Prof. Ulrich von Arnim hatte bereits  vor 20 Jahren festgestellt, dass sich die Beta Zellen wieder erneuern, auch die JDRF veröffentlichte letztes Jahr dazu einen Bericht. Für Prof. Ulrich von Arnim war diese Feststellung allerdings Grund genug, mit seinen Forschungen in dieser Richtung an einer Heilungsmethode zu arbeiten. In seinen darauffolgenden Studien von 1998 bis 2006 sind Tausende von Menschen vom Diabetes geheilt worden. Für diese Behandlung bekam er 2011 sein Patent zugesprochen.

Jetzt wird es an der Zeit sein, dass diese Behandlung endlich zum Einsatz kommen kann. Tausende von Diabetikern wären begeistert, sorgenfrei leben zu können ohne Angst vor Spätschäden haben zu müssen.

Diabetes und seine Kosten

Diabetes ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten, man spricht inzwischen auch schon von einer Epidemie.

Die Gesamtzahlen variieren je nach Quelle, doch man geht von sechs Millionen Menschen mit Diabetes aus, das ist ein Anstieg in den letzten 10 Jahren von fast 50%. Für das Jahr 2030  rechnet man noch einmal mit einer Verdoppelung.

Der Diabetes kostet dem deutschen Gesundheitssystem 12% seiner Ressourcen. Und das sind mehr als 23,5 Milliarden Euro pro Jahr.

Diabetes belastet das Gesundheitssystem mit enormen Kosten

Die Kosten unterteilt man in direkte und indirekte Kosten. Dabei sind die tatsächlichen direkten Kosten, den Diabetes zu behandeln nur mit 25% festgelegt. 75% der Kosten, die beim Diabetes anfallen, sind auf Spätfolgen und Komplikationen zurückzuführen.

 

Die allgemeinen Kosten im Gesundheitswesen betragen für einen Diabetiker 3140,-€ pro Jahr.

Komplikationen sind Nierenerkrankungen bis hin zur Dialyse, Neuropathien bis hin zur Amputationen und Retinopathien bis hin zur Erblindung. Stückchenweise verlieren die Diabetiker an Gesundheit und die Industrie profitiert davon. Von Gehhilfen bis zum Rollstuhl, mit Lesehilfen und Lupen, von kleinen bis großen Unterstützungen im täglichen Alltag wird damit Geld verdient. Ganz abgesehen mal von den wirtschaftlichen Kosten an die Gesellschaft, weil die Produktivität vieler Diabetiker durch Erwerbsunfähigkeiten verloren geht.

Da kommt man natürlich sehr schnell zu der Annahme, dass niemand im Grunde eine Heilung will, mit Ausnahme der Diabetiker selber. Denn mit Diabetes ist ein gutes Geschäft zu machen. Aber alles ist nur eine Frage der Zeit, auch die Heilung von Diabetes Typ 1.

Diabetes ist die häufigste Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen. In Deutschland sterben jedes Jahr über 54.000 Diabetiker oder anders ausgedrückt, jede Stunde sterben sechs Bürger an den Folgen ihres Diabetes. Laut WHO ist Diabetes eine von den vier häufigsten Todesursachen.  Eine Zahl, die man sich einmal bewusst machen sollte.

Die Häufigkeit der Typ 2 Diabetiker ist größer als die der Typ 1 Diabetiker, wobei man davon ausgeht, dass 50% aller Menschen mit Diabetes nichts von ihrer Krankheit wissen und unbehandelt bleiben.

Übergewicht ist eines der Hauptgründe für eine beginnende Insulinresistenz. 49% der Gesamtbevölkerung ist übergewichtig und in Deutschland hat einer von zehn Deutschen  Übergewicht. Bei der jüngeren Bevölkerung sieht es so aus, dass 15% der  Jugendlichen (drei bis siebzehn Jahren) übergewichtig sind und 6% sogar fettleibig sind.

Im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren ist der Anteil der übergewichtiger Kinder um 50 Prozent angestiegen. Gründe sind Bewegungsmangel und Zunahme der Computerspiele.

Quelle: KiGGS-Studie, Robert-Koch-Institut 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipp zum kalorienarmen Süssen: Ein Süsskraut, das Geschichte schreibt.

Das sind keine guten Aussichten, doch mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung und Veränderung von schlechten Essgewohnheiten kann man sehr viel daran ändern.

Das Buch von Dr. Duke Johnson „Die optimale Gesundheit“ geht sehr schön auf diese Problematik ein und kann ich jedem nur empfehlen, wer etwas für seine Gesundheit tun möchte.

Freie Radikale bedeuten Stress für die Zelle


Freie Radikale sind keine neue politische Gruppierung, sondern  Atome oder Moleküle, denen ein Elektron fehlt, deshalb wirken sie aggressiv.

Freie Radikale bilden sich in unserem Körper durch Rauch, Verschmutzung, Sonnenlicht, aber auch durch Stress. Freie Radikale sind für den Körper notwendig, um eingedrungene Fremdkörper oder Keime unschädlich zu machen. Ein Zuviel an freien Radikalen kann allerdings dem Körper schaden. Deshalb spricht man auch oft von oxidativen Stress.

Diese Moleküle, denen ein Elektron fehlt, sind bemüht anderen Molekülen wiederum ein Elektron zu „stehlen“. Das führt zu einer Kettenreaktion, die unsere Zellen schädigt.

Um sich vor freien Radikalen zu schützen braucht der Körper Antioxidantien, also Gegenspieler dieser Oxidation: Vitamin C, Vitamin E, Selen, Beta Carotin und Coenzym Q10 sind die klassischen Antioxidantien, deshalb auch Radikalfänger genannt. Sie wirken alle auf unterschiedliche Weise, weshalb man sie auch kombiniert als Nahrungsergänzung einnehmen sollte, wenn man davon ausgehen kann, über die Ernährung nicht ausreichend davon mitzubekommen:

Während Vitamin C in den wasserhaltigen Bereichen zur Wirkung kommt und Vitamin E in den fetthaltigen Bereichen die Konzentration der freien Radikale vermindert, fängt das Beta Carotin speziell Sauerstoff-Radikale ab. Coenzym Q10 greift vorbeugend ein, indem es  bereits die Bildung der freien Radikale verhindern kann. Coenzym Q10 ist sogar in der Lage, das verbrauchte Vitamin E wieder zu regenerieren

Durch freie Radikale können nicht nur Zellen zerstört werden, sondern auch der Zellkern mit den Chromosomen, unseren Erbinformationen.

Während man die Vitamine C, Vitamin E, Beta Carotin und Selen über die Nahrung aufnehmen kann, wenn auch nur begrenzt und nicht immer im richtigen Mengenverhältnis, wie der Körper sie benötigen würde, so kann der Körper Coenzym Q10 selber herstellen. Allerdings lässt die Produktion im Alter nach.

Ein gesunder Mensch hat im Durchschnitt 0,85 Mikrogramm Coenzym Q10 pro Milliliter Blut. Bei Leistungssportlern misst man eine Konzentration von 0,60 µg/ml, bei chronischen Erschöpfungszuständen nur noch 0,48 µg/ml, bei chronischem Stress 0,4 µg/ml, bei Herzinsuffizienz nur noch 0,28 µg/ml und bei Tinnitus nur noch 0,26 µg/ml. Also kann jeder selber entscheiden, ab wann er zusätzlich Coenzym Q10 ergänzen mag.



Bedingt durch vermehrte freie Radikale und den dadurch entstandenen oxidativen Stress benötigt unser Körper mehr Energie. Diese vermehrte zusätzliche Energie  steigert natürlich den Coenzym Q10 Verbrauch, warum wir deshalb auch oft bei Stress abgeschlagen sind, müde und erschöpft wirken, uns eben wie erschlagen fühlen. Deshalb wirkt sich Stress auch negativ auf unser Immunsystem aus.

Bringen Sie Ihr Leben in Balance, vermeiden Sie unnötigen Stress, ernähren

Antioxidantien im Obst zerstören die freien Radikale

sich reichlich mit viel frischen Obst und Gemüse, trinken sauberes stilles Wasser, sorgen für ausreichend Bewegung und genügend Schlaf und eignen sich eine positive Lebenseistellung an.

Vitamin C für die Körperpolizei


Vitamin C hat viele Aufgaben, es stärkt die Immunabwehr und ist wichtig für das Bindegewebe. Jeder weiß, es kommt im Obst vor.

Vitamin C aus Zitrusfrüchten

Vitamin C sollen wir laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 100 mg zu uns nehmen. Das ist leicht geschafft, aber reicht das wirklich aus?

So eine richtige Vitamin C-Mangelerkrankung kennen wir nicht, doch die Vorstufen sind überall anzutreffen, wie zum Beispiel Zahnfleischbluten, Bindegewebsschwäche, Hämorrhoiden, die Neigung zu blauen Flecken, ein geschwächtes Immunsystem oder  ständige Infekte etc.

Vitamin C ist wasserlöslich und kann vom Körper nicht gespeichert werden und geht durch zu langes Wässern und Kochen verloren.

Immer wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die gerade eine Erkältung mit sich herumschleppen, höre ich „Komm mir nicht zu nah, sonst steckst du dich an“. Aber egal wie viel um einen herum geschnieft wird, so leicht muss man sich nicht anstecken. Für eine gute Immunabwehr kann man was tun. Aber viele Menschen sind der Meinung, dass der Apfel und die Banane am Tag ausreichen, genügend Vitamin C zu sich zu nehmen. Da kann ich nur lachen. Oft hat ein Papiertaschentuch genauso viel Vitamin C wie unser gekauftes Obst.

Auch wenn zusätzlich Nahrungsergänzungen genommen werden und  man auf bereits 500 mg  Vitamin C kommt, ist es zwar mehr als die DGE vorschlägt, muss aber noch lange nicht ausreichen.

Haben Sie schon mal bemerkt, dass man Äpfel das ganze Jahr über im Supermarkt einkaufen kann? Wo kommen die her, wenn im Herbst Ernte ist? Haben Sie gewusst, dass die Äpfel bei 3° Celsius gelagert werden und noch zwei Jahren Zwischenlagerung als frisches Obst laut Gesetzgebung verkauft werden dürfen? Wer jetzt annimmt, dass da noch viele Vitamine enthalten sind, ist einem Irrglauben erlegen.

Gesunde Ernährung direkt nach Hause mit www.Kochzauber.de

Oft hört man dann die Aussage “Aber zu viel an Vitamin C ist gar nicht gesund, weil es eh nur über teuren  Urin produziert“.

Ein ZUVIEL an Vitamin C würde man sofort wahrnehmen, da der Körper mit Durchfall darauf reagieren würde. Von diesen Mengen sind wir alle weit entfernt.

Im folgenden Video erklärt uns Armin von der Kindersendung „Die Sendung mit der Maus“ sehr deutlich, was unsere Abwehrmechanismen benötigen, um wirklich mit Eindringlingen fertig zu werden.

Unser Körper entscheidet, für welche Bedürfnisse er das Vitamin C einsetzt: zur Reparatur oder zur Abwehr.



Als ich mit meinem Sohn, damals vier Jahre alt, diesen Film gesehen habe, meinte er anschließend zu mir: „Wenn die Körper-Polizisten keine Munition haben, können sie sich auch nicht wehren.“ Immer wenn er einen Infekt aus dem Kindergarten mit nach Hause gebracht hatte und andere Kinder bereits mit Fieber im Bett lagen, nahm er drei bis fünf Gramm Vitamin C und alles war vorbei innerhalb von einigen Stunden.

Wenn ein Vierjähriger locker 3000 mg Vitamin C verkraftet, ohne Durchfall zu bekommen, der nicht raucht, keinen Alkohol und keinen Kaffee trinkt und keine Medikamente einnimmt, wie viel mehr benötigt dann wohl ein Erwachsener im Ernstfall?

Bei Vitamin C kommt es darauf an, nicht nur reine Ascorbinsäure zu sich zu nehmen, sondern Vitamin C kombiniert mit sekundären Pflanzenstoffen aus Obst hergestellt, wie es die Firma NUTRILITE™ anbietet.

 

Coenzym Q10 als Energiequelle


Coenzym Q10 oder auch bekannt als Ubichinon kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor.

Der Mensch besteht aus Millionen von Zellen und jede einzelne Zelle hat einen Zellkern und in jeder Körperzelle ist das Leben in den Mitochondrien verankert. Das sind die Energiekraftwerke in unseren Zellen. In diesen Kraftwerken wird die Energie, die wir aus den Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen gewinnen zusammen mit Sauerstoff in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt. Diesen Prozess nennt man auch die Atmungskette.

Die Mitochondrien sind sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und Viren und gegen jede Art von Sauerstoffradikalen. Einmal verursachte Schäden an der Zellwand oder der Erbsubstanz der Mitochondrien sind nicht mehr umkehrbar.

Deshalb ist Coenzym Q10 auch eher aus dem Bereich Anti Aging aus der  Kosmetik Branche bekannt. Es verhindert die Faltenbildung und wird deshalb in vielen Cremes verwendet. Aber Coenzym Q10 kann noch viel mehr.

Coenzym Q10 ist in der Lage, geschädigte Mitochondrien zu aktivieren.

Der Körper kann Coenzym Q10 selber produzieren, doch die Produktion dieser körpereigenen Substanz lässt mit steigendem Alter immer mehr nach. Im Alter steigt aber auch die Anzahl der freien Radikale, die dann die Haut altern und Krankheiten auftreten lassen. Nur zu gut kennt man den Ausspruch „Mit 40 ist man halt nicht mehr der Jüngste“. Selber wahrnehmen kann man das „fehlende Energieproblem“, indem man die Sachen, die man mit zwanzig locker weggesteckt hat, nun mir vierzig Jahren nicht mehr so einfach bewältigt.

Aber ein Mangel kann auch bedingt sein durch psychische und physische Belastungen und bei erhöhtem antioxidativem Stress. Alkohol und Nikotinkonsum verbrauchen mehr Q10 und bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird vermehrt Coenzym Q10 benötigt.

Wissenschaftlich konnte man inzwischen feststellen, dass Coenzym Q10 besonders positive Auswirkungen bei Herz-Kreislauferkrankungen hat, weil im Herzmuskel bis zu 70% des körpereigenen Q10 vorhanden sind. Auch bei Parkinson, Krebsleiden und Alzheimer wirkt sich Coenzym Q10 positiv aus so wie bei einer Parodontitis.

Antioxidantienschutz
Coenzym Q10 unterstützt das Herz

Im Essen finden wir Coenzym Q10 besonders in Sesamsamen, Makrelen, vollwertigen Sojabohnen, Walnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Spinat und Brokkoli. Also teilweise in richtigen Kalorienbomben, von denen wir gar nicht so viel verzehren sollten.


Eine Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 kann manchmal sinnvoll sein. Wenn sie mehr als drei der folgenden Fragen mit „JA“ beantworten können, ist eine Substitution sinnvoll:

  1. ist Ihre körperliche Leistungsfähigkeit am Ende?

  2. sind Sie häufig erschöpft und wünschen sich mehr Vitalität?

  3. fühlen Sie sich oft abgespannt und gestresst?

  4. sind Sie oft erkältet?

  5. haben Sie das Gefühl, Ihr Immunsystem ist zu schwach?

  6. sind Sie älter als 40 Jahre?

  7. haben Sie Übergewicht?

  8. treiben Sie viel Sport?

  9. leiden Sie an Diabetes mellitus?

  10. leiden Sie unter Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)?

  11. haben Sie Herz-Kreislauf Beschwerden?

  12. hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt?

  13. sind in der Familie Krebserkrankungen bekannt?

Diabetes und Heilung

Diabetes und seine endgültige Heilung – ein Wunsch, wovon jeder Diabetiker träumt.

Und ich meine hier die kleine Minderheit von Typ1 Diabetikern, die an der Autoimmunerkrankung leiden. Bei einer Autoimmunerkrankung zerstören die eigenen Abwehrzellen des Immunsystems körpereigene Zellen, in diesem Fall werden die Beta Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, die für die Insulinproduktion zuständig sind. Der Körper erkennt die eigenen Zellen als „Fremdkörper“ und geht dagegen an. Ein normaler Vorgang unseres Immunsystems, hier allerdings fehlgesteuert.

Dieser Prozess verläuft anfangs langsam und obwohl der Blutzuckerspiegel noch normal ist, könnte man jetzt schon Antikörper im Blut nachweisen. Je mehr Zellen zerstört wurden, umso höher steigt der Zuckerspiegel im Blut an, weil weniger Insulin produziert werden kann.

Bisher ging man davon aus, dass bei Manifestation des Diabetes mellitus Typ 1 über 80% der Beta Zellen zerstört sein müssen. Ich kann mir vorstellen, da es sich beim Insulin um ein Hormon handelt, dass schon bei einer kleinsten Abweichung der Insulinproduktion der Diabetes klinisch wird.

Über die Auslösemechanismen wird immer noch spekuliert. Medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen können Auslöser sein, aber auch Virusinfektionen kommen infrage wie Masern, Röteln, Mumps sowie Infektionen mit Coxsackie-Viren.

Zuletzt konnte man Berichte lesen, dass Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, ein doppeltes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, weil die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert ist. Das würde die fehlerhafte Reaktion des Immunsystems beeinflussen.

In Deutschland leben zurzeit 6 Millionen Menschen mit Diabetes, was einer Häufigkeit von 7,3% entspricht.

Wenn man allerdings von einer 50%igen Dunkelziffer ausgeht der noch nicht diagnostizierten Diabetesfälle, schätzt man die Zahl auf über 10 Millionen. Experten vermuten, dass sich in den nächsten zehn Jahren die Anzahl der Diabetiker noch einmal verdoppeln wird. Der Anteil der Typ 1 Diabetiker ist dabei mit 250.000 nur ca. fünf Prozent hoch.

Ein sicheres Geschäft für alle, die direkt oder indirekt mit dem Diabetes Geld verdienen. Wundert es daher, dass zwar über Jahrzehnt von Heilung geredet wird, aber eigentlich nur die betroffenen Patienten was davon hätten? Manchmal kommt es so vor, als werfe man uns in bestimmten Abständen einige „Hoffnungsschimmer“ in die öffentliche Presse, damit wir das Gefühl behalten, es wird tatsächlich was für die Heilung getan, denn Geld wird genügend dafür ausgegeben. Aber man bekommt auch den Eindruck, man drehe sich im Kreis, denn die Schlagzeilen wiederholen sich.

Mit Diabetes wird Geld verdient

Seit Jahren liest man:

Einiges klingt interessant, doch bei vielen Versuchen ist man ist über die Mäuseversuche noch nicht hinausgekommen, bei einigen Therapien müssten ein Leben lang Immunsuppressiva eingenommen werden, damit eine neue Abstoßung nicht stattfindet. Na da bleib ich doch lieber beim Insulin. Was nützen neue Beta Zellen oder umfunktionierte Darmzellen, wenn die eigene Immunabwehr sie erneut zerstören wird?

Da erscheint mir die Art der Therapie von Prof. Ulrich von Arnim wesentlich vielversprechender. Hier wird die Abwehrreaktion gegen die eigenen Insulinproduzierenden Zellen abgestellt. Die sich ständig erneuernden Beta Zellen, (was ja auch inzwischen von JDRF publiziert wurde) können dann mit der Insulinproduktion fortfahren.

Da im Laufe der Diabetes-Jahre viele Patienten noch zusätzliche Autoimmunerkrankungen entwickeln, wären diese Erkrankungen mit Sicherheit auch gleich behandelt.

Die Behandlung klingt sehr logisch und jeder Diabetiker sollte sich im eigenen Interesse mit dieser Behandlungsmethode auseinandersetzten. Da man als Patient bei jeder Behandlung eine Einverständniserklärung unterschreiben muss, liegt die Verantwortung  bei jedem selber.  Panikmache ist völlig unbegründet. Oder hat man schon mal über Warnungen vor einer Chemotherapie gelesen? Und da gibt es oft  nicht einmal langfristige Überlebenschancen sondern nur eine Hoffnung, den Krebs zu besiegen. Man willigt ein, weil es keine andere Alternative gibt.