Vitamin C

Vitamin C wird auch L-Ascorbinsäure genannt und ist vermutlich der bekannteste essentielle Nährstoff unter den Vitaminen.

Vitamin C zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen und muss ständig mit der Nahrung aufgenommen werden. Wegen der Wasserlöslichkeit ist Vitamin C sehr empfindlich  beim Kochen und wird durch Wässern leicht ausgeschwemmt.

Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, das vor freien Radikalen schützt.

Am meisten bringt man das Vitamin C in Verbindung bei der Bekämpfung von grippalen Infekten oder einfachen Erkältungssymptomen. Allerdings spielt  es auch eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Collagen, was so etwas wie der Klebestoff für unseren Körper darstellt. Collagen machen den größten Teil der im Bindegewebe vorkommenden Fasern aus, die die Muskeln am Skelett und die Haut an den Muskeln befestigen. Collagen besitzt eine enorme Zugfestigkeit und ist der wichtigste Bestandteil des Bindegewebes einschließlich der Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen, Bändern Haut und Blutgefäßen. Die ganze menschliche Struktur hängt vom Collagen ab, während die Funktionsfähigkeit des Collagens wiederum neben  einigen  anderen  Faktoren  vom Vitamin C abhängt.

Im Laufe der Evolution ist es dem Menschen verloren gegangen, Vitamin C selber herzustellen. Viele andere Säugetiere produzieren selbständig in ihrem Körper Vitamin C und nicht nur in Mengen von 80 mg, was die Empfehlung der europäischen Union ist. Diese 80 mg reichen niemals aus, um langfristig gesund zu bleiben. Eine wesentlich höhere Menge wird benötigt  bei Stress, chronischen Erkrankungen, Fieber, Nikotingenuss, bei Operationen,  Medikamenteneinnahme einschließlich der Antibabypille.

Eine typische Vitamin C-Mangelerkrankung wie beim Skorbut, der alten Seefahrer –Krankheit gibt es heute nicht mehr.

Aber Mangelerscheinungen sind dennoch überall vorhanden:

  • Zahnfleischbluten

  • Bindegewebsschwäche, Hämorrhoiden

  • Neigung zu blauen Flecken

  • geschwächtes Immunsystem, ständige Infekte

  • raue spröde Haut

  • Depressionen

  • verminderter Schutz vor Oxidation, woraus Schlaganfall, Herzerkrankungen, Arthritis und Krebs vermehrt entstehen können

  • Katarakt

Vitamin C kann die Bildung von Histamin verringern, was für viele allergische Reaktionen verantwortlich gemacht wird. Und wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Allergiker immer größer wird, könnte es mitunter durch mehr  Vitamin C vermindert werden.

Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen, ganz besonders aus Pflanzenquellen in der Nicht-Häm-Form. Getreide, Linsen, Gemüse, Nüsse und Körner enthalten nur Nicht-Häm-Eisen.

Vitamin C unterstützt unser Immunsystem, indem es die Bildung der weißen Blutkörperchen anregt und es die Eindringlinge von außen bekämpft. Es steigert die körpereigene Produktion von Antikörpern. Also eine völlig normale Schlussfolgerung, wenn genügend Vitamin C gegessen wird, können genügend Antikörper bei Angriffen von außen hergestellt werden. Ansonsten schleppt man einen leichten Infekt wochenlang mit sich herum oder liegt sogar mit Fieber im Bett. Ab einem Gramm Vitamin C kann man davon ausgehen, dass Bakterien abgetötet werden können.

Natürliche Quellen von Vitamin C sind Zitrusfrüchte, Paprika, Kiwis, Hagebutten, Sanddornbeeren, Blaubeeren, Brokkoli, Papaya und die Acerolakirsche. Je reifer die

Vitamin C aus Zitrusfrüchten

Früchte sind, umso höher ist ihr Vitamin C- Gehalt. Anders ist das bei der Acerolakirsche. Sie liefert im unreifen Stadium den höchsten Vitamin C- Gehalt. Dieser ist 25mal höher als das Vitamin C von Orangen.

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