Pollenallergie und Omega-3-Fettsäuren

Pollenallergie ist ein Problem, an dem inzwischen über 50% aller Menschen leiden.

Die Pollenallergie erkennt man, wenn die Nase läuft, die Augen tränen und jucken und man mag gar nicht mehr raus an die Luft gehen, wenn die Pollen so richtig fliegen. Laut Pollenkalender geht es im Februar mit Erle, Haselnuss und Schafgarbe los, gleich gefolgt im März mit Zypressengewächse, Ulme, Pappel und Weiden.

Manch einer überlegt sich jedes Jahr, ob er eine Desensibilisierung machen soll? Vom Arzt bekommt man Antihistaminika. Diese Medikamente wirken beruhigend auf das Immunsystem und vermindern die Ausschüttung von weiterem Histamin.

Pollenallergie und das Immunsystem herunterfahren?Omega-3 gegen Pollenallergie

Das kann bei einer Pollenallergie doch nicht der Sinn sein. Unser Immunsystem ist doch sowieso nicht in Topform und soll jetzt durch Antihistaminika so eingestellt werden,  dass man nun die unangenehmen Symptome nicht spürt?

Das Immunsystem ist bereits nicht mehr intakt, sonst würde es nicht fälschlicherweise gegen die Pollen reagieren, indem es sie als gefährlich einstuft. Es reagiert, indem es  Abwehrkräfte gegen diese Allergene mobilisiert.

Eine andere Behandlung ist die Gabe von Mastzellenstabilisatoren, die die Allergiesymptome direkt ersticken sollen. Sie verhindern die Freisetzung von irgendwelchen Histaminen. Damit muss allerdings bereits begonnen werden, bevor man die ersten Allergiesymptome aufweist.

Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Omega-3 Fettsäuren aus Lachsöl die allergischen Reaktionen deutlich mildern können. Dies konnte der Amerikaner T.H. Lee bereits 1986 beweisen.

Er verabreichte Allergikern über drei Monate hinweg größere Dosen an Lachsöl und konnte feststellen, dass bei drei Viertel der Patienten die Beschwerden deutlich verbessert waren.

Auch Prof. Dr. Sarfaraz K. Niazi aus Chicago erklärt die antiallergische Wirkung von Omega-3-Fettsäuren so:

„Die regelmäßige Einnahme von Lachsöl lässt viele Pollenallergiker völlig beschwerdefrei werden. Das Abwehrsystem verliert durch die regelmäßige Einnahme von Omega-3-Fettsäuren seine überschießende Aktivität, die für allergische Reaktionen verantwortlich ist“

Bei der Wahl von Omega-3-Fettsäuren sollte man nicht irgendein billiges Produkt wählen, weil da meist nur Fische mit Umweltbelastungen verarbeitet werden. Darauf zu achten ist, dass das Fischöl frei von Quecksilber ist und die Kapseln einen bestimmten Anteil an Eicosapentaensäure (EPA, mindestens 180 mg) und Docosahexaensäure (DHA, mindestens 120 mg) enthalten.

Hilfreich können auch Nasenduschen sein, die die Allergene sehr gut aus der Nase heraus schwemmen. Ebenso sinnvoll ist es, vor dem zu Bett gehen, die Haare zu waschen und die Bekleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren.

Ein Gedanke zu „Pollenallergie und Omega-3-Fettsäuren“

  1. Als Betroffener – habe seit Jahren eine gewaltige Pollenallergie – kann ich bestätigen, dass auch ich die Pollenallergie mit Omega3 Fettsäuren absolut in den Griff bekommen habe. Die Anzeichen der Pollenallergie sind heute nur noch minimal.

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