Pollen und Heuschnupfen

Pollen lassen jedes Jahr erneut die Allergiker ihren Heuschnupfen erleben.

Heuschnupfen ist eigentlich ein irreführender Begriff, denn dieser Schnupfen wird nicht durch Heu sondern durch Pollenkörner ausgelöst.

Der Arzt spricht auch von Pollinosis oder von einer durch Pollenkörner  ausgelösten

Heuschnupfen
Heuschnupfen durch Pollenallergie

allergischen Rhinitis (Schnupfen). Diese Rhinitis ist saisonal bedingt, also je nach Blütezeit bestimmter Pflanzen.

Eine Polle ist  die männlichen Keimzelle einer höheren Pflanzen, im Volksmund sagt man auch Blütenstaub dazu. Je nach Pflanzenart haben die winzigen Pollenkörner unterschiedliche Formen und Oberflächen – mit Stacheln, Schlitzen oder Löchern. Sie sind winzig klein und haben eine durchschnittliche Größe von  1/20 Millimeter. Mit dem bloßen Auge sind die Pollen nicht sichtbar.

Pollenstaub enthält viele Eiweißstoffe, die als Allergene wirken. Kleinere Pollen werden meist vom Wind zerstreut (anemophil), während größere Pollen durch  Insekten transportiert werden (entomophil).

Die windverstäubten Pollen sind viel stärker allergen und können über weite Entfernungen getragen werden. Daher kann es vorkommen, dass manche Menschen an einer Pollenallergie leiden, obwohl die Pflanzen gar nicht in der Nähe wachsen.

Der Blütenstaub, der durch Insekten transportiert wird, wird in kleineren Mengen gebildet, besonders von Pflanzen, die bunte stark riechende Blüten tragen, um die Insekten anzuziehen. Da dieser Blütenstaub durch Insekten befördert wird, kommt er in der Luft seltener vor. Das ist auch der Grund, warum diese Pollenkörner weniger Allergien auslösen.

Auslöser des Heuschnupfens sind

Gräser:

  • Weidelgras
  • Quecke
  • Schilf
  • Rispenglas
  • Roggen
  • Hafer
  • Weizen
  • Wiesenfuchsschwanz

Bäume und Sträucher

  • Birke
  • Ahorn
  • Erle
  • Haselnuss
  • Buche
  • Ulme
  • Weide
  • Pappel

Kräuter:

  • Gänsefuß
  • Löwenzahn
  • Margerite
  • Wegerich
  • Beifuß
  • Ampfer
  • Brennnessel
  • Goldrute

Wenn die Pollenkonzentration  in der Luft einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, kommt es beim Allergiker zu einem Anfall mit typischen Symptomen wie laufende Nase, tränenden und juckenden Augen  oder Nießanfällen. Der Schwellenwert ist je nach Pflanzenart unterschiedlich, im Mittel jedoch kommen 10 bis 20 Pollenkörner pro Kubikmeter Luft vor.

Bevor man zu aggressiven Medikamenten greift, sollte der Versuch gestartet werden, die Symptome mit Omega-3-Fettsäuren in den Griff zu bekommen, was zu 95% immer glückt, zur allgemeinen Verwunderung der betroffenen  Allergiker, die sich zuvor über Jahre mit ihrer Allergie gequält hatten.

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