Makuladegeneration und Antioxidantien zur Vorbeugung

Makuladegeneration – ein Problem, woran über zwei Millionen Menschen im Alter leiden.

Es gibt die trockene Makuladegeneration, die zu 85% der Fälle die häufigere und langsamer verlaufende Form ist und die zu 15 % seltenere und feuchte Makuladegeneration, die schneller verläuft

Man freut sich auf seinen Ruhestand , hat  endlich Zeit, Dinge zu tun, für die man zu Arbeitszeiten nie kam und nun muss man feststellen, dass man nicht mehr so gut sieht. Man

Antioxidantien im Obst schützen vor Makuladegeneration

leidet an der altersbedingten Makuladegeneration AMD.

Obwohl noch nicht genau geklärt ist, woran es liegt, dass im Alter jeder Dritte über 75 Jährige  an der Makuladegeneration leidet, sind sich in einigen Punkten alle einig. Bluthochdruck und Rauchen fördern die Entstehung  der Makuladegeneration. Außerdem sollten wir unsere Augen vor intensiver Sonnenstrahlung mit einer Sonnenbrille schützen. Denn UV-Strahlen können im Auge aggressive chemische Substanzen entstehen lassen, die unsere Netzhaut schädigen.

Eine gesunde Ernährung mit viel Frischen Obst und Gemüse wird auch als Empfehlung gegeben und darin liegt das Problem unserer Zeit, denn davon essen wir alle zu wenig.

In Obst und Gemüse sitzen die Antioxidantien, die die freien Radikale unschädlich machen. Freie Radikale sind  keine neue politische Richtung  sondern aggressive Substanzen, die die Augen geschädigt haben.

Alles was wir sehen wird direkt auf die Mitte unserer Netzhaut (Makula) projiziert. Die Netzhautmitte, also die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist lediglich zwei Quadratmillimeter klein – und doch ist es unglaublich was sich hier alles abspielt. Denn nur hier, auf diesen winzigen zwei Quadratmillimetern, wird das scharfe Sehen erst möglich gemacht. Verantwortlich dafür sind ca. sieben Millionen Sehzellen (pro Auge), die man auch Zapfen nennt. Diese sieben Millionen Zapfen sorgen dafür, dass wir scharf gucken und Farben erkennen können.

Für ihre permanente Arbeit benötigen die Zapfen wichtige Nährstoffe wie Lutein, Zeaxanthin, Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E, die klassischen Antioxidantien.

Unser Körper ist ständig Angriffen durch freie Radikale ausgesetzt, wir spüren davon allerdings nichts. Wir bekommen auch nicht mit, wofür unser Körper die Antioxidantien einsetzt. Fakt ist, dass  im Alter zurückblickend man wegen des Sehverlustes  gerne mehr gegessen hätte, wenn man weiß, man hätte mit vermehrter Aufnahme von Antioxidantien die Entstehung der altersbedingten Makuladegeneration verhindern können.

Vom ganzen Körper aus gesehen sind hier im Auge die meisten Antioxidantien eingelagert. Man sollte sich also in jungen Jahren nicht auf die Angaben der DGE verlassen, um sein Auge zu schützen, wenn man mit 70 Jahren auch noch scharf sehen will. Der Verlust der Sehstärke ist ganz stark gekoppelt mit dem Gefühl Lebensqualität einzubüßen.

Im Alter wird dann Autofahren unmöglich, das Lesen, Schreiben und Fernsehen gehen ebenfalls  nicht mehr. Nur das räumliche Sehen bleibt erhalten.

Leider kann man es sich nicht vorstellen, wenn man jung ist, denn es kündigt sich ja nicht durch Schmerzen an. Aber dass unser Auge mehr Nährstoffe braucht, als wir über die Nahrung aufnehmen können erkennen wir auch in jungen Jahren an einigen typischen Symptomen.

Wer kennt nicht das Gefühl von Augenmüdigkeit?! Durch Brennen, Jucken oder dem Sandkorngefühl macht sich die Augenmüdigkeit häufig bemerkbar. Da würden Lutein, Zeaxanthin und andere Betacarotine  wie ein Wunder wirken und das ohne Nebenwirkungen wie bei Medikamenten  es oft der Fall ist.

Jeden Tag vollbringen unsere Augen Höchstleistungen: Ihr komplexer Aufbau und ihre Sensibilität ermöglichen uns ein gutes Sehen. Aber ab dem 40. Lebensjahr beginnt die natürliche Sehkraft altersbedingt bei den meisten von uns langsam nachzulassen.
Deshalb sollten wir rechtzeitig vorbeugen, um den Erhalt der Sehkraft zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, auch schädigende Belastungen zu vermeiden.
Stundenlanges Autofahren im Dunkeln oder Arbeiten am Computerbildschirm überanstrengen unsere Augen. Und das Sitzen vor Bildschirmen wird immer häufiger, auch bei den Jugendlichen, die erfahrungsgemäß kein Fan von Obst und Gemüse in größeren Mengen sind.

Ein Gedanke zu „Makuladegeneration und Antioxidantien zur Vorbeugung“

  1. Hallo Frau Spörer,
    aus meiner Erfahrung mit der „Augenakupunktur nach Boel“ heraus, möchte ich diese begleitende Maßnahme empfehlen. Zusätzlich zu den von Ihnen genannten Dingen und zus. zur augenärztlichen Therapie.
    Es ist nicht billig, es wird nicht von den Kassen bezahlt, es gibt keine Studien nur Erfahrungen. Und ich bin nicht unvoreingenommen.
    Aber : es gibt halt auch nicht viel an Therapie zur Auswahl.
    Meine Info-Seite: makuladegeneration-akupunktur.info
    Liebe Grüße
    Klaus Schleusener

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