Vitamin B1 das „Stimmungsvitamin“

Vitamin B1 oder auch Thiamin genannt ist das „Stimmungsvitamin“. Es ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems und die primäre Aufgabe von Vitamin B1 ist die Umwandlung von Kohlenhydraten, Fetten und Alkohol in Energie.

Vitamin B-Arten  wirken nicht einzeln, sondern nur in Kombination miteinander. Sie sind verantwortlich für fast alle biochemischen Prozesse im Körper. B-Vitamine kommen deshalb in der Natur auch nicht isoliert vor. Allerdings hat jedes Vitamin B eine andere Aufgabe im Körper.

Die Zufuhr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  (DGE) liegt bei 1,3 mg bis 2,5 mg. Jedoch bei reichlicher Zufuhr von Kohlenhydraten (Brot, Getreide, Zucker, Nudeln, Reis, Limo) erhöht sich der Bedarf drastisch. Alle „Naschkatzen“  haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B1.

Vitamin B1-Mangel mit allen klassischen Mangelsymptomen in Form von der Krankheit Beriberi kommt in unseren Breitengraden eher selten vor. Liegt ein Vitamin-B1-Mangel vor, zeigen sich besonders Veränderungen am Herz-Kreislauf- und am Nervensystem . So können folgende Symptome in Erscheinung treten:

  • Atemnot,
  • schneller Puls (Tachykardie),
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
  • Wasseransammlungen (Ödeme),
  • Nervenschmerzen (Neuropathie),
  • Muskelschwäche und Muskelschwund (Muskelatrophie),
  • psychische Veränderungen wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Reizbarkeit und Depression.

Vitamin B1  -Mangel kann allerdings durch viele Faktoren begünstigt werden. Vitamin B1 gehört wie alle anderen B-Vitamine auch zu den  wasserlöslichen  Vitaminen, kann also im Körper nicht gespeichert werden und wird über die Nieren ausgeschieden. Auch gehen viele B-Vitamine verloren durch die unterschiedlichen Zubereitungsformen, da sie sehr wasser- und hitzeempfindlich sind.

Zu den Faktoren, die einen Mangel begünstigen, zählen:

  • chronischer Alkoholmissbrauch,
  • Stress, 
  • Leistungssport,
  • Einnahme der Antibabypille,
  • Schwangerschaft und Stillzeit,
  • Rauchen
  • Einnahme von Antibiotika

Natürliche Quellen bei 100 g Verzehr für Vitamin B1 sind:

  • Schweinefleisch: 0,4 – 0,9 mg
  • Sojabohnen: 1,0 mg
  • Erbsen: 0,34 mg
  • weiße Bohnen: 0,45 mg
  • Geflügel: 0,3 mg
  • Kartoffeln: 0,20 – 0,22 mg

Die empfohlene Menge der DGE schließt nur einen akuten Mangel  aus. Essen Sie täglich ein halbes Kilo Fleisch oder Geflügel, ein Kilo Kartoffeln oder 500 Gramm Erbsen?

Beachten Sie, dass 60% oder mehr des Vitamin B1  durchs Kochen verloren gehen.

Ernährungsexperten, die nicht nur den kurzen Augenblick betrachten, wo man noch nicht krank ist, sondern langfristig Folgeerkrankungen auf Grund von Mangelzufuhr ausschließen wollen, empfehlen eine dauerhafte Einnahme im oberen sicheren Bereich bis zu  100 mg.

Diese Mengen sind natürlich nicht über die normale Ernährung zu beziehen. Da sollte man zu qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungen greifen, wie zum Beispiel von NUITRILITE™.

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