Selen unterstützt die Therapie in der Onkologie

Selen nimmt in der Krebsvorsorge einen immer stärkeren Stellenwert ein und wirkt auch wachstumshemmend auf neue Krebszellen.

Selen reduziert die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie. Dies zeigt sich seit Jahren in der Onkologie. Es ist nur logisch, dass Medikamente mit einer starken Wirkung auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Die wohl unangenehmsten Nebenwirkungen sind die Übelkeit und  das Erbrechen. Da die Zytostatika schnell wuchernde Zellen angreifen, sind natürlich auch andere schnell wachsende Körperzellen in Mitleidenschaft gezogen. Das sind vor allen Dingen die Zellen, die  für die Blutbildung verantwortlich sind, die Zellen für das Wachstum der Schleimhäute und der Haarbälge sowie die Zellen, aus denen sich die Nägel bilden.

Besonders bei den nebenwirkungsreichen Platin-Chemotherapeutika wird dieser Schutzeffekt durch Selen deutlich.

Die Unsicherheit, dass Selen eventuell die Wirkung der Chemotherapie oder der Strahlentherapie mindern könnte, wurde inzwischen widerlegt.

Selen in entsprechenden Dosierungen erhöht die Sensibilität von Tumorzellen gegenüber Chemo-Therapeutika und senkt die Anfälligkeit von gesunden Zellen und Organen und dadurch werden die Heilungschancen erhöht. Denn gesunde Zellen will man ja nicht durch die Chemo-Therapeutika unnötig zerstören.

Oft erliegen die Patienten aber nach einer Chemotherapie dennoch ihrem Leiden, weil das Immunsystem während der Chemotherapie völlig heruntergefahren wurde. Und ein völlig intaktes Immunsystem ist überlebenswichtig für den Heilungsprozess.

Eindeutige Forschungsergebnisse konnten zeigen, dass Menschen mit ausreichender Selenversorgung seltener an bösartigen Erkrankungen litten.

Neben der geringen Zufuhr von Selen kann ein Mangel auch durch die Belastung mit Schwermetallen hervorgerufen werden. Die Folge können erhebliche gesundheitliche Einschränkungen sein, die nicht immer in Verbindung mit einem Selenmangel gebracht werden, weil sie schon an der Tagesordnung sind:

  • Müdigkeit

  • Konzentrationsstörungen

  • Gedächtnisstörungen

  • Gelenk- und Muskelschmerzen

  • Haut- und Schleimhautveränderungen

  • Burn-out-Syndrom

Bei diesen Auffälligkeiten kann man frühzeitig gegensteuern, bevor ernsthaftere Erkrankungen auftreten.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken