Darf es ein bisschen mehr sein?

70% unseres Speiseplans sollten mit Obst und Gemüse abgedeckt sein, dann hätten wir einige Gesundheitsprobleme weniger. In Obst und Gemüse sind viele Vitamine und Pflanzenbegleitstoffe enthalten, die antioxidative Wirkung haben und dafür sorgen, dass unser Stoffwechsel richtig funktioniert.

Ich behaupte mal, dass das fast niemand erreicht.

„Kokosparfait mit kandierter Ananas auf Mangosoße“ ist nicht nur lecker, sondern sieht auch gut aus, besteht aber überwiegend aus Fett und Zucker. Die wenigen Ananas Scheiben reißen es nicht heraus. Schließlich heißt es nicht umsonst, „auch das Auge isst mit“.

Leider sieht die Realität anders aus. Wir haben wenig Zeit, täglich frisch zu kochen und Salate zuzubereiten  und  ganz oft sind wir auf Essen während der Mittagspause in Kantinen, Buden und Fast Food Ständen angewiesen und dann gibt es eher Pommes, Curry-Wurst, Hamburger oder Pizza, oder mal die Leberkäs-Semmel.

Und wenn man mal genauer hinsieht, ist es für viele Menschen auch eine Preisfrage. Obst und Gemüse sind teurer als Pommes, Schnitzel und Burger. Hier wird mit der „Alles für ein Euro“- Methode geworben. Für den Moment ist man satt, doch der Nährwert kommt definitiv zu kurz. Wir schaufeln fleißig Kalorien in Form von Fett und schnellen Kohlenhydraten in uns hinein, doch unser Stoffwechsel benötig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um richtig zu funktionieren.

Wundert es uns da, wenn nach Jahren Zivilisationskrankheiten entstehen?

Leider ist es sehr traurig, dass die meisten Menschen lieber ihrem  Arzt glauben, der allerdings von Ernährungslehre wenig Ahnung  hat und erst zuständig ist, wenn von der Gesundheit bereits 70% verloren gegangen sind. Vertrauen Sie lieber Ihrem gesunden Menschenverstand. Selbst der Artikel im Spiegel, der die Vitamine nicht gut darstellte, lässt viele Menschen verunsichert zurück. Wobei es da um hochdosierte Vitamine in Form von Arznei ging und nicht um Nahrungsergänzungen

Im Fernsehen kommen Ernährungsberater und Fachleute zu Wort, die dann folgende Aussage machen:

„Wenn man sich ausgewogen ernährt, braucht man keine Vitamine zusätzlich!“

Aber ausgewogen bedeutet eben 70 % aus dem Bereich Obst und Gemüse. Und wer kann das von sich behaupten?

Ein Vitaminverlust ist auch noch oft durch falsche Zubereitung der Speisen gegeben. Beim Kochen gehen die meisten Vitamine verloren. Wir essen das Wenigste in Form von Rohkost.

Wenn wir keine Zipperlein verspüren und nicht krank sind, bedeutet das noch lange nicht, dass wir auch gesund sind. Unser Körper ist ständig mit Reparieren von defekten Zellen und Ausbesserungen und Abwehren von Eindringlingen beschäftigt, dass er begeistert wäre, wenn er etwas mehr Vitalstoffe bekommen würde. Zumal unser Organismus auch ein Profi im Ausgleichen ist.

Wer langfristig gesund bleiben will, verlässt sich schon lange nicht mehr auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE.

Die Minimumwerte werden nicht einmal von 90% der Bevölkerung  erreicht.

Verfahren Sie doch nach dem Prinzip wie beim Metzger: “ Darf’s ein bisschen mehr sein?“ und Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.

In diesem Sinne „Bleiben Sie gesund“

 

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