Alternativen zu Methylphenidat alias Ritalin, Medikinet, Equasyn, Concerta


Methylphenidat wurde erstmals 1944 entdeckt und gehört chemisch gesehen zur Gruppe der Amphetamine, der Stimulanzien. Der wohl bekannteste Begriff, wenn man von Behandlung bei ADHS spricht ist das Ritalin. Man verordnete Methylphenidat wegen seiner anregenden Wirkung bei Ermüdungserscheinungen, Depressionen und zur besseren Genesung in der Rekonvaleszenz. Da es eine appetithemmende Wirkung hat, kommt es oft zum Gewichtsverlust. Das ist bei hyperaktiven Kindern, die eher schlank sind nicht so wünschenswert, da für eine Ernährungsumstellung auch ein gesunder Appetit vorhanden sein sollte.

Wegen seines Suchtpotentials ist es seit 1970 dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Seit 1971 wird es zur Behandlung von ADHS  eingesetzt und ist seit 1997 dafür amtlich zugelassen. Durch die Amphetamine bekommt das hemmende Zentrum einen Kick und das Kind verhält sich ruhig, erwünschte Wirkung. Es ist kein Störenfried mehr im Unterricht.

Daher können auch keine Ergebnisse über Langzeitstudien bekannt sein.

Den Eltern wird immer nur erzählt, es sei ein schon lange bekanntes Medikament. Das ist richtig, allerdings nicht als Dauermedikation bei Kindern, die sich im Alter von sieben bis zehn Jahren noch in der Entwicklung befinden. Das ist die Zeit, wo oft die Diagnose „ADHS“ -kurz vor Übertritt in die fünfte Schulklasse – festgestellt  wird. Das menschliche Gehirn sollte sich ab da auf jeden Fall noch weiterentwickeln.


Von 1993 bis 2001 hat sich der Umsatz von 39 kg auf über 693 kg gesteigert. Warum sollte der Hersteller  Einbußen in Kauf nehmen? Er  äußert sich lediglich so dazu:

„Die Langzeit-Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile von Ritalin SR sind noch nicht gänzlich bekannt. Deshalb sollten Patienten unter Langzeitbehandlung sorgfältig überwacht werden.“

In Tierversuchen konnte man allerdings feststellen, dass unter Einnahme von Methylphenidat, das Wachstum von Nervenzellen gehemmt wird und die Struktur der Nervenzellen beeinflusst wird.

Alternative Behandlungsmethoden sind in Amerika und England bekannt, und in renommierten Institutionen wie Harvard und Oxford kennt man die positiven Ergebnisse über Nährstofftherapien. In Deutschland werden sie aber größtenteils verschwiegen, Eltern wissen sehr wenig bis gar nichts darüber.

Kein Erwachsener würde bei den Nebenwirkungen eine Kopfschmerztablette zu sich nehmen. Unseren Kindern muten wir es täglich zu.

o   Schlafstörungen

o   Verstärkte Reizbarkeit

o   Aggressives Verhalten

o   Magenbeschwerden

o   Kopfschmerzen und Schwindel

o   Gesteigerte Herzfrequenz

o   Mundtrockenheit

o   Übelkeit und Erbrechen

o   Übermäßiges Schwitzen

o   Fieber

o   Gelenkschmerzen

o   Psychische Abhängigkeit, Suchtentwicklung

Sollte es da ein Versuch nicht wert sein, von dieser Droge loszukommen und alternative Therapien auszuprobieren? Es kostet allerdings etwas Geduld. Denn die Störungen im Bereich der Botenstoffe im Gehirn, der sogenannten Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin verbessert sich nicht sofort. anders beim Ritalin, wo nach einer Stunde die Wirkung voll da ist.

Im Gespräch mit einem Vater eines ADHS Kindes erklärte dieser mir, er habe das Medikament selber eingenommen, um die Wirkung zu testen. Er war entsetzt! Das sollten vielleicht alle Eltern zuerst mal tun, bevor sie es ihren Kindern geben.

 

 

 

3 Gedanken zu „Alternativen zu Methylphenidat alias Ritalin, Medikinet, Equasyn, Concerta“

  1. Herzlichen Dank für diesen informativen Artikel, ist sehr wichtig darüber zu lesen und Freunde bzw. Kunden zu informieren, oder den Artikel weiterleiten, das es begleitende Alternativen zu diesem Medikament gibt, haben schon gute Erfahrung mit Nährstoffen gemacht, wir warten immer gespannt auf die nächsten Newsletter, noch einmal Danke dafür und weiter so.

  2. Vielen Dank Prof. von Arnim für diese offenen Worte aus der Sicht eines Arztes.
    Die Nebenwirkungen, die ich aufzählte sind dagegen eher harmlos, obwohl auch sie ausreichen. Aber daran kann man erkennen, dass auch die Hersteller die Nebenwirkungen lieber etwas beschönigen.
    Ich hoffe, meine deutschen Leser können die gefährliche Tragweite erkennen und denken über Alternativen nach.

  3. This medication has a lot ore side effects then the ones mentioned here and the one’s not yet mentioned are far more serious.
    Other reactions include hypersensitivity (including skin rash, urticaria [hives], fever, arthralgia [intense burning or stabbing pain caused by irritation of or damage to a nerve], exfoliative dermatitis [peeling skin], erythema multiforme [red blotches or blisters all over the skin] with histopathological [microscopic] findings of necrotizing vasculitis [death of blood vessels], and thrombocytopenic purpura [purplish spots or patches]); anorexia [loss of appetite]; nausea; dizziness; palpitations [irregular, hard or rapid heartbeat]; headache; dyskinesia [muscle spasms]; drowsiness; blood pressure and pulse changes, both up and down; tachycardia [rapid heart rate]; angina [caused by an insufficient supply of blood to the heart muscle]; cardiac arrhythmia [irregularity of the heartbeat]; abdominal pain; weight loss during prolonged therapy. There have been rare reports of Tourette’s syndrome. Toxic psychosis has been reported. Moreover, leukopenia [abnormally low number of white blood cells in the circulating blood] and/or anemia; a few instances of scalp hair loss. In children, loss of appetite, stunning of growth (SO YOUR KIDS STAY SHORT), abdominal pain, weight loss during prolonged therapy, insomnia, and tachycardia [rapid heart rate] may occur more frequently.

    Who in their right mind would ever dare give this medication to anybody?????

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