Viel Gesundheit für 2012

Ich wünsche allen Lesern optimale Gesundheit für das kommende Jahr 2012.

 

Wertvolle Tipps  von Dr. Duke Johnson mit vielen Studien belegt in diesem Buch zu finden:

„Die optimale Gesundheit“

Eine Investition, die sich lohnt und Ihrer Gesundheit zu Gute kommt.

Die innovative Wissenschaft der Nutrigenomik kann Ihre Gesundheit nachhaltig verändern.

Stärkung des Immunsystems

Irgendwie lässt der Winter auf sich warten. Wir hatten ein paar Tage mal Minustemperaturen und es fiel auch etwas Schnee, doch im Dezember Tagestemperaturen von +5° Celsius sind nicht typisch. Auch der sonst so verregnete November fiel besonders mild und warm aus.

Also gibt es keine Erkältungswelle? Hat sich der ein oder andere etwa umsonst Grippe impfen lassen?

Nun unser Immunsystem sollte trotzdem unterstützt werden. Ob durch Heilfasten, Darmsanierungen oder mit Unterstützung der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin oder mit Sport und Bewegung an frischer Luft – alles wirkt unterstützend.

Wichtig ist, dass sie ihrem Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen und Ballaststoffen geben.

Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt. Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen sie sich bemühen, die Menge des Nährwertes auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, ausgemahlen und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Kann das gesund sein?

Selbst wenn etwas frisches Obst dabei sein sollte, ist es mit so viel Zucker verarbeitet, dass man jetzt im Grunde auch beachten müsste, mehr Vitamin B aufzunehmen. Zucker ist ein Vitamin B-Killer und davon nehmen wir alle reichlich zu uns.

Ein Mangel an B-Vitaminen kann sich äußern unter anderem durch:

Reizbarkeit

Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Migräne

schlechte Wundheilung, Risse in den Mundwinkeln

trockene, schuppige Haut

erhöhte Homocysteinwerte und dadurch bedingte Arteriosklerose

brennende Augen und Augenrötungen

Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Depressionen

Aber das sind nur einige Symptome, da jedes Vitamin B für unterschiedliche Stoffwechselvorgänge verantwortlich ist.

Sparen sie auch nicht mit Vitamin C und Zink und den essentiellen Aminosäuren.

 

Kaum mehr vorstellbar für heutige Verhältnisse

Albert Einstein prägte den Satz “Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen“.

Aber wie schnell vergeht die Zeit und man gewöhnt sich an die angenehmen Dinge und vergisst all zu schnell die unangenehmen Sachen.

Was ist das?

Morgens um 6:45Uhr klingelt der Wecker. Ein elfjähriges Mädchen steht auf und macht sich fertig für die Schule. Sie muss allerdings an mehr denken, als nur sich zu waschen und anzuziehen. Ein morgendliches Ritual, was inzwischen zur Gewohnheit geworden ist. Wenn andere einfach auf die Toilette gehen, muss sie ihren Urin in einem Glas auffangen. Mit einer Pipette wird sie nun einige Tropfen Urin mit Wasser verdünnt in ein Reagenzglas geben. Das Mischverhältnis muss genau eingehalten werden, weil sonst das Ergebnis verfälscht ist. Nun wirft das Mädchen eine Tablette hinein, die in einem luftdicht verpackten Röhrchen aufgehoben wird. Es beginnt ein fürchterliches Schäumen in dem Reagenzglas. Nach einigen Sekunden hat sich die Flüssigkeit verfärbt: gelb bis orange oder grün bis ins dunkelblau gehend sieht die Flüssigkeit nun aus und wird mit einer Farbskalar auf dem Tablettenröhrchen verglichen. Das Mädchen weiß nun, wie viel Zucker es mit ihrem Urin über Nacht ausgeschieden hat. Waren es 1% oder 5% oder zeigt die Farbskalar an, dass alles negativ ist? Danach wird das lebenswichtige Insulin aufgezogen. Vorsichtig mit einer Pinzette hantierend setzt sie den Glaszylinder und den Kolben zusammen und setzt eine Nadel auf. Aus einer kleinen 10 ml-Flasche zieht sie ein trübe Flüssigkeit auf, die sie vorher in ihren Händen durch rollen gemischt hatte. Auf der Spritze sind kleine und größere Striche eingezeichnet. Jeder kleine Strich bedeutet, dass vier internationale Einheiten von der Flüssigkeit in die Spritze aufgezogen wurden. Die Menge ist genau so berechnet, dass sich nun der Blutzuckerspiegel des Mädchens für den ganzen Tag  im normalen Bereich befindet, vorausgesetzt  sie hält sich an die Diätvorschriften und bewegt  sich nicht außergewöhnlich mehr. Eine ¾ Stunde später kann das Mädchen frühstücken. So lange brauchte das Insulin (Verzögerungsinsulin), um seine optimale Wirkung entfalten  zu können.

Das Mädchen ist zuckerkrank, sie ist Diabetikerin.

Heute fast 40 Jahre später ist es kaum vorstellbar, dass man so einen Aufwand gehabt hat, und es war völlig normal, denn man kannte es nicht anders. Man lebt mit dem Gedanken, ein Leben lang auf dieses Insulin angewiesen sein zu müssen.

Dieses Mädchen trägt heute die Insulinpumpe, macht vor dem Essen einen Blutzuckertest und ruft über die Pumpe in halben Einheiten ihre Insulinmenge ab, je nachdem was sie essen möchte. Die Zeiten der „Urinpantscherei“ sind lange vorbei.

Die Angst vor Komplikationen ist allerdings geblieben.

Die Aussicht, dass diese unheilbare Krankheit nun doch geheilt werden kann, wird durch neue Artikel immer realistischer. Allerdings sind das alles nur Hoffnungsschimmer, die noch meilenweit von der Behandlung von Prof. von Arnim entfernt sind. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Behandlung in absehbarer Zeit Realität sein wird. Es ist allerdings trotzdem interessant, dass man immer öfter über Heilungschancen lesen kann.

In der Medizin sind 90 Jahre eine halbe Ewigkeit und es verändert sich sehr viel.

Zum Glück!

Diabetes und Weihnachtsgebäck

Weihnachten und die Adventszeit ist die Zeit des Plätzchen-Backens. Aber passen die in den Ernährungsplan eines Diabetikers?

Klar, denn längst sind die Zeiten vorbei, wo man den Diabetikern nur reine Diabetikergebäcke  angeboten hat.

Die sogenannten Diabetikerlebensmittel wurden nach einem Beschluss 2010 vom Markt genommen. Diese Lebensmittel enthielten überwiegend Fruchtzucker, weil man annahm, dass dieser Zucker mit einem niedrigen glykämischen Index den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen ließ und somit die Bauchspeicheldrüse bei Typ 2 Diabetes entlasten würde. Aber man hatte lange übersehen, dass dieser Fruchtzucker kein Sättigungsgefühl auslöst und von der Leber sofort in Fett umgewandelt wird. Somit war eine Gewichtszunahme vorprogrammiert, was für den Diabetes Typ 2 völlig ungünstig ist, denn er leidet bereits an Übergewicht.

Im Weihnachtsgebäck sind vor allen Dingen Zucker, Schokolade, Nüsse und Mandeln, Orangeat und Zitronat, Rosinen und Gewürze, Datteln und Feigen vorhanden.

Bei Rosinen, Orangeat und Zitronat sowie bei Datteln und Feigen ist Vorsicht geboten. Ob mit dunklem oder normalem Zucker oder gar Puderzucker gesüßt wird, macht von den Kohlenhydraten keinen Unterschied. Gesünder ist auf jeden Fall der Honig. Aber viele Rezepte lassen sich auch mit Dinkelmehl oder Weizenvollkornmehl zubereiten, was einen langsameren Blutzuckeranstieg mit sich bringt.  Aber bitte beachten, dass Vollkornmehl mehr Ballaststoffe enthält, der Teig somit mehr aufquellen kann und daher 20% mehr Flüssigkeit in Form von Wasser oder Milch oder einem zusätzlichen Ei benötigt wird. Es verhindert auch, dass die Plätzchen zu trocken werden.

Wie in allen Dingen gilt die Devise: bitte in Maßen und nicht in Massen verzehren

Vielleicht ist ein zusätzlicher Spaziergang auch nötig, um zusätzliche Kohlenhydrate und Kalorienbomben besser zu verarbeiten.

In diesem Sinne: genießen Sie ohne Reue und kontrollieren Sie nach zwei Stunden Ihren Blutzuckerspiegel.

Vegetarische Ernährung: nur auf Fleisch verzichten oder eigener Lebensstil?

Wer auf Wurst, Fleisch und Fisch bewusst verzichtet, muss zu anderen Lebensmitteln greifen. Gegenüber dem normalen „Allesesser“ bekommt der Vegetarier mehr an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Getreideprodukten auf den Teller. Diese Nahrungsmittel sind bekannt, dass sie gesundheitsfördernd sind. Sie sind reich an Ballastsoffen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Allerdings haben Vegetarier oft eine Unterversorgung in den Bereichen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Eisen und Zink. Allerdings ist die Versorgung mit diesen Nährstoffen bei den Mischkostessern auch nicht optimal.

Festgestellt wurde jetzt, dass Vegetarier seltener an ernährungsbedingten Krankheiten leiden, wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einigen Krebsarten und Bluthochdruck.

Allerdings lag es nicht nur ausschließlich an der anderen Ernährungsweise, auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Man beobachtete, dass Vegetarier seltener rauchen, mehr Sport treiben und sich allgemein bewusster ernähren, indem sie hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Lebensmittel legen.

Das ist mehr als nur vegetarisch essen, das ist ein ganz besonderer Lebensstil, der die Gesundheit fördert, indem die positiven Wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse genutzt werden.

Entwicklung der Intelligenz kann über Essverhalten beeinflusst werden

Intelligenz kann man essen.

„Der IQ von Kindern und die Ausgeglichenheit lassen sich durch Nährstoffe steigern.“ so äußert sich Keith Conners, einer der führenden AD(H)S-Forscher in den USA.

Das menschliche Gehirn besteht zu 60% aus Gehirnfett und zu 40% aus Proteinen, bezogen auf das Trockengewicht.
Das menschliche Gehirn konnte über mehr als zwei Millionen Jahren sich bis zu seiner heutigen Größe von 1500 Gramm optimal entwickeln, was eine Ernährung mit reichlichen Gehirnfettsäuren bewirkt hatte.
Das Gehirn besteht aus Eiweiß und Gehirnfettsäuren und diese Bausteine sind für den  Aufbau und die Funktionsfähigkeit erforderlich.
Das kindliche Gehirn reagiert besonders in der Wachstumsphase empfindlich auf Mangelsituationen an Gehirnfettsäuren. Betroffene Kinder können ihr vollständiges intellektuelles Potential daher nicht entwickeln und bleiben hinter dem Optimum zurück.

In der heutigen Zeit stellt der dauerhaft hohe Verzehr von Süßigkeiten und Fertigprodukten bei der Kinderernährung ein besonderes Problem dar. Diese Nahrungsmittel liefern weder die für den Aufbau und die Funktion der Nerven zwingend erforderlichen Gehirnfettsäuren noch hochwertiges Eiweiß.

Große Mengen an Zucker, eine geringe Nährstoffdichte und vor allem der Mangel an Gehirnfettsäuren führt zu eingeschränkten oder zu einer verzögerten Gehirnentwicklung.
Eine gute und dauerhafte Versorgung mit Gehirnfettsäuren spielt deshalb eine zentrale Rolle bei der Gehirnentwicklung und dessen Funktion. Sie entscheidet, ob unsere Kinder das vollständige Potential auch entwickeln können.

Aber welche Kinder essen schon reichlich Makrele, Muscheln, Lachs, Thunfisch, Seefisch und Mikroalgen? Wo sollen die Gehirnfettsäuren herkommen, wenn überwiegend Fast Food oder Fertiggerichte oder Schnitzel mit Pommes und Pizza oder Spaghetti Bolognese bevorzugt werden?

Mangelsituationen mit Gehirnfettsäuren sind daher oft eine verborgene Ursache für Lernprobleme (Konzentration) und soziale Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Aggressionen, oppositionelles Verhalten oder Stimmungsschwankungen in der Schule.

Lernstörungen wie  bei AD(H)S, die Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) bzw. die Rechen­schwäche (Dyskalkulie) werden durch einen Mangel an Gehirnfettsäuren weiter verschlechtert.