Es geht nur um Gewinn, nicht um Gesundheit

Dieser Beitrag lief im ZDF vor einiger Zeit, nicht immer bekommt man so interessante Informationen direkt mit.

Jetzt ist immer häufiger der Begriff „Burnout“ zu hören und leichtfertig werden Medikamente verordnet, die massive Nebenwirkungen haben. Jährlich sterben 16.000 Menschen an den Nebenwirkungen der Antidepressiva.

Massiv im Rampenlicht stehen die Firmen Pfizer und Lilly, Großkonzerne der Pharmaindustrie, die ihr Geld  im Bereich Depressionen mit  Antidepressiva, bei Diabetes mit Insulin und bei Kindern mit ADHS durch Ritalin verdienen.

10% des Gewinns wird in Forschung investiert und 40% in die Vermarktung des Medikamentes.Da wird vor nichts zurückgeschreckt. Selbst eine  Zeitschrift wie die „Apotheken Umschau“, von 19 Millionen Menschen gelesen, die mit dem Slogan wirbt: „Lesen, was gesund macht“ , pflegt sehr enge Beziehungen zur Pharmaindustrie.

Bei allem, was man liest und hört, sollte man überprüfen, wer dadurch einen Vorteil hat.

Es stimmt sehr nachdenklich, wie hier mit der Gesundheit der Menschen umgegangen wird.

  • Nebenwirkungen werden verheimlicht

  • Studien nicht  offen zugänglich gemacht

  • Selbsthilfegruppen werden finanziell von der Pharmaindustrie unterstützt, so dass sie der verlängerte Arm von der Pharmaindustrie sind.

  • Bestechung von Ärzten: 14.500 Strafverfahren liefen gegen Ärzte, wo die Pharmaindustrie unbehelligt herausging

  • Diebstahl von Unterlagen, weil sie das Medikament negativ ausfallen lassen würden

  • Morddrohungen werden ausgesprochen und große Angst geschürt bei denen, die gegen die Industrie arbeiten

Selbst unser ehemaliger Gesundheitsminister Horst Seehofer konnte davon berichten und musste seine damalig geplante „Positivliste“ begraben.  Er wollte, dass die Krankenkassen nur noch Medikamente zahlen, die eine nachgewiesene Wirkung haben. Jeder wollte auf diese Liste kommen. Es wurde nicht davor zurückgeschreckt, auch Politiker zu bestechen. So dass heute ehemalige Minister aus der Politik in der Pharmaindustrie tätig sind, in PR Agenturen oder in Vorständen.

Eine Lobby, gegen die man nicht ankommt, wenn wir als Patienten nicht lernen, umzudenken. Wir sollten nicht alles glauben und schlucken, was man uns für heilsam verkauft.

Aber sehen Sie selbst und machen sich Ihr eigenes Bild.

2 Gedanken zu „Es geht nur um Gewinn, nicht um Gesundheit“

  1. Das ist ja ein starkes Stück was Pharma und Politik mit uns treiben, bzw. wir auch mit uns machen lassen .Da heißt es den Verstand einschalten und nicht alles glauben was Werbung , auch Ärzte und Institutionen uns so alles auftischen.
    Kritisch hinterfragen ,informieren und abwägen hat noch niemals geschadet,denn wenn die „Pille“ erst mal geschluckt wurde kann sie im Nachinein sehr bitter werden.

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