Vitalstoffverlust in unserem Essen

Unsere Lebensmittel sind zu 70% industriell weiterverarbeitet. Das bedeutet, sie sind pasteurisiert, sterilisiert, blanchiert, bestrahlt oder auf irgendeine andere Art haltbar gemacht. Wichtige Stoffe werden zerstört oder in ihrer chemischen Struktur so verändert, dass sie nicht mehr bioverfügbar sind.

Dann werden Zusatzstoffe, Farbstoffe und Konservierungsmittel und ph-Wert-Stabilisatoren zugeführt, die wiederum mit den Nährstoffen chemisch reagieren. Viele dieser neuen  chemischen Strukturen können im menschlichen Organismus dann nur noch entsorgt werden. Einige können sogar an der Entstehung von Krebs beteiligt sein.

Können wir da noch erwarten, dass der Nährwert besonders hoch ist?

Wir essen, um satt zu sein und lassen uns von Geschmacksrichtung und Vorlieben leiten aber achten wenig auf hochwertige und lebenswichtige Nährstoffe. Ohne diese Nährstoffe ist aber kein Stoffwechsel auf lange Sicht funktionsfähig.

Einiges zum Nachdenken:

  • weißes Auszugsmehl Typ 405 enthält nur noch 7 µg Zink gegenüber 134 µg aus Weizenvollkornmehl
  • ein frisch geernteter reifer Apfel von ca. 100 Gramm enthält ungefähr 10 mg Vitamin C. Nach elf Wochen Lagerung bei 3° Celsius enthält er weniger als  3 mg Vitamin C.
  • Beim Blanchieren von Tiefkühlgemüse (und das soll immer noch besser sein als Gemüse, was lange in den Theken ausliegt) gehen 95% des Vitamin C-Gehalts und 60% des Vitamin B 1-Gehalts und 40% des Vitamin B2 – Anteils verloren.
  • 100 g Erbsen haben nach dem Auftauen noch 20,5 mg Vitamin C. In Kantinen zubereitet enthalten diese Erbsen nach dem Kochen noch 8,1 mg Vitamin C, nach einer Stunde im Wärmebehälter noch 3,7 mg Vitamin C, und auf dem Teller findet man letztendlich nur noch 1,1 mg Vitamin C wieder.

Ein Gedanke zu „Vitalstoffverlust in unserem Essen“

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