Ewige Jugend – zu welchem Preis?

So las man es in der Fränkischen Zeitung am 26. Oktober 2010:

Für immer jung bleiben

Botox ist beliebt – Vorsicht vor Nebenwirkungen

Und das stand auch noch in der Rubrik „Gesund und Fit“. Da fragt man sich schon, was das mit Gesundheit zu tun hat, wenn man sich bewusst ein Nervengift in die Haut spritzt?

Botox steht für Botulinumtoxin. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie – DGÄPC-  ist der Einsatz bei schönheitschirurgischen Eingriffen  von 7,3% im Jahr 2010 auf 11,3% in 2011 angestiegen. Und das bei einem Preis von 250,- € bis 500,- € pro Behandlung.

Dieses Nervengift blockiert die Übertragung von Nervensignalen an die Muskelzelle. Und da wo sich keine Haut mehr zusammenziehen kann, können auch keine Falten entstehen. Allerdings hält die Wirkung von so einer Injektion nur vier bis sechs Monate an. Dann muss man sich erneut so einer Quälerei aussetzen. Abgesehen von den ganzen Nebenwirkungen, wie Gesichtslähmungen und Schwellungen bis zu schweren Atemproblemen, die auftreten können.

Dabei ginge es viel schmerzfreier und preiswerter:

  • genügend Schlaf-der Schönheitsschlaf
  • ausreichend Wasser trinken
  • gesunde Ernährung: viel Obst und Gemüse
  • regelmäßige Bewegung an frischer Luft
  • Kosmetik mit Antiaging-Wirkung durch patentierte Inhaltstoffe*

*Sollten Sie sich da ernsthaft für Insider Informationen interessieren, nehmen Sie mit mir per Email Kontakt auf.

Ballaststoffe sind mehr als nur Verdauungshilfen

Immer wieder liest man, dass eine ballaststoffreiche Ernährung gesund ist.

Sie sind keine Nährstoffe im klassischen Sinn, aber sind dennoch sehr wichtig für unser Wohlbefinden. Ernährungsexperten empfehlen daher, täglich 25g bis 30g Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

Und als Antwort darauf  hört man in Gesprächen „Mit der Verdauung hab ich keine Probleme“.

Aber Ballaststoffe können mehr, als nur für gute Verdauung sorgen.

Man unterscheidet zwischen löslichen Ballaststoffen wie Guarkernmehl, Pektinen und resistenten Stärken und unlöslichen Ballaststoffen wie Zellulose, Hemizellulose und Lignin.

Die löslichen Ballaststoffe kommen in Obst, Gemüse, Hafer und Hülsenfrüchten vor. Sie bewirken eine verzögerte Magenentleerung, sorgen dadurch für ein stärkeres Sättigungsgefühl und lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Durch die verringerte Aktivität der Verdauungsenzyme kommt es zur verlangsamten Nährstoffaufnahme. Auch für den Herzmuskel bieten sich gesundheitliche Vorteile an.

Die Fructo-Oligosaccharide, kurz FOS genannt, zählen auch zu den löslichen Ballaststoffen. Sie fördern die Aufnahme von Calcium im Darm und stimulieren das Wachstum der gesunden Bifidobakterien. Dadurch werden die schädlichen Bakterien außer Gefecht gesetzt und die Darmtätigkeit angeregt.

Die unlöslichen Ballaststoffe befinden sich in Vollwertgetreide, Vollkornbrot und Kohlarten. Sie unterstützen die Verdauung und fördern die Darmfunktion. Damit erleichtern sie auch das Abnehmen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert auch die Aufnahme von Lipiden und Cholesterin.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Darm in Ordnung ist, denn in unserem Darm sitzt zu 80% unser Immunsystem. Und das ist jetzt in der beginnenden Erkältungszeit sehr gefragt. Viele Ärzte empfehlen daher auch jetzt wieder zur Grippe Impfung. Besser ist es, sein Immunsystem zu stärken.

Sie sollten jedoch bedenken, dass mit jeder Impfung ihr Immunsystem herunter gefahren wird.

Tod durch Nebenwirkung von Medikamenten

Jährlich sterben 57.000 Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Das sind mehr als im Straßenverkehr.

Das war in der Sendung „Marktscheck“ vor einigen Tagen zu sehen. Leider kommen diese Sendungen oft sehr spät.

Eigentlich sollte man glauben, dass die Pillen und Säfte einem helfen sollen, wenn man sie im Krankheitsfall verschrieben bekommt. Was aber immer übersehen wird, dass jedes Medikament auch Nebenwirkungen mit sich bringt. Es sollte immer genau überlegt werden, ob man sich darauf einlassen will.

Meist fängt es ganz harmlos an:

  • man bekommt was gegen seinen leicht erhöhten Blutdruck (da würden auch Omega 3 Fettsäuren gut wirken)
  • wenn dieses Medikament auf den Magen schlägt, gibt es sofort ein Magenschleimhaut schützendes Mittel dagegen
  • die daraus resultierende Verstopfung kann man mit leichten Abführmitteln begegnen (mehr Ballaststoffe und mehr trinken würde oft reichen)
  • etc,etc

Ab vier Präparaten kann man die Wechselwirkungen nicht mehr kontrollieren. Oft nehmen aber ältere Menschen weitaus mehr als vier verschiedene Medikamente ein. Dabei haben gerade die älteren Menschen einen verlangsamten Stoffwechsel, trinken oft nicht genügend und somit sammeln sich die Wirkstoffe im Körper an. Leber und Nieren müssen unseren Körper entgiften. Wir können sie dabei unterstützen.

  • essen Sie reichlich frisches, ungespritztes Obst und Gemüse
  • gönnen Sie sich Ruhephasen
  • verschaffen Sie sich ausreichend Bewegung
  • trinken sie mindestens zwei Liter stilles und sauberes Wasser
  • seien sie bemüht um eine positive Lebenseinstellung

Professor Gerd Glaeske vom Institut für Sozialpolitik stellte fest, dass 10,2 Prozent der älteren Bevölkerung an nichts anderem leidet als an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Kommen sie deshalb ins Krankenhaus, werden die Nebenwirkungen mit neuen Medikamenten behandelt.

Das sind Kosten, die auf 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr geschätzt werden.

Alles, was Sie jetzt für Ihr Herz tun, wirkt sich doppelt aus

Heute am 21. und morgen 22. Oktober steht der Mond im Zeichen des Löwen.

An diesen beiden Tagen sollten Sie die letzten Altweibersommer-Tage ganz bewusst nutzen. Stärken Sie Ihr Herz!  Alles, was Sie jetzt für Ihr Herz tun, wirkt sich doppelt aus. Starten Sie ein Ausdauertraining und machen Sie eine kleine Radtour – am Besten gleich mit der ganzen Familie. Genießen Sie die tolle Herbstsonne und freuen Sie sich über die verschiedenfarbigen Herbst-Blätter.

Ende Oktober ist das schöne Herbstwetter vorbei. Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre Gartenmöbel. Wenn man dem Mondkalender glaubt, ist es am besten, morgen am Samstag alles ins Winterquartier zu räumen. Samstag ist ein so genannter Feuertag. Seine Energie soll dafür sorgen, dass das Gartenmöbiliar trocken und schadfrei den Winter übersteht.

(Quelle: Mondkalender)

Kinder mit Diabetes trifft es schlimmer!

In Deutschland leben 200.000 bis 300.000 Menschen, die an Diabetes Typ 1 leiden, darunter sind ca. 25.000 Kinder und Jugendliche. Kinder und Jugendliche, die täglich mehrmals Insulin spritzen müssen und vorher einen Blutzuckertest durchzuführen haben, um ihre genaue Insulinmenge zu berechnen. Das sind tausende von kleinen Stichen ein Leben lang.

Und gemeint sind nicht die vielen übergewichtigen Kinder, die im Laufe der Zeit eine Insulinresistenz bilden und den Diabetes Typ 2 entwickeln. Die Rede ist von Typ 1 Diabetes, einer Autoimmunerkrankung, wo der eigene Körper gegen sich Antikörper entwickelt und die Betazellen zerstört. Der Diabetes bricht aus und wird therapiebedürftig, wenn 80% des Inselzellgewebes bereits zerstört sind.

Man kann sich bestimmt vorstellen, dass kleinere Kinder im Alter von zwei  bis drei Jahren das nicht immer verstehen können, wenn die Mutter kommt und will schon wieder einen Tropfen Blut für den Test haben. In ihrem Unterbewusstsein wird abgespeichert: “Wenn Mama kommt, dann tut es gleich weh“

Deshalb ist es eine sensationelle Nachricht, dass die Juvenile Diabetes Research Foundation festgestellt  hat, dass sich diese Betazellen neu bilden können.

Kann man jetzt noch daran zweifeln, dass die Therapie von Prof. von Arnim nicht   funktionieren sollte?

Wie immer in der Geschichte hat man erst so seine Probleme mit neuen Erkenntnissen und ein Umdenken ist notwendig. Vor der Entdeckung des Insulins durch Frederick Banting und Charles  Herbert Best  war für die Menschen  die Diagnose Diabetes ihr Todesurteil.

Wir sollten sehr schnell bemüht sein, dass die Heilung von Diabetes bekannt wird, damit besonders die vielen Kinder keine Zukunft vor sich haben,  60 bis 70 Jahre  insulinpflichtigen Diabetes zu haben.

Große Wende in der Behandlung des Diabetes

Für alle Diabetiker gibt es neue Hoffnung.

Die Juvenile Diabetes Research Foundation, kurz die JDRF hat einen brandaktuellen Bericht veröffentlicht, dass die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse sich erneuern.

Das wirft ein völlig neues Licht in Hinsicht auf die Heilung des Diabetes Typ 1.

Bisher war einschlägig in der medizinischen Literatur zu lesen, dass die Betazellen bei Manifestation des Typ 1 Diabetes irreversibel zerstört sind. Das bedeutete für den Patienten, eine lebenslange Insulingabe über Spritze oder Insulinpumpe mit unzähligen Blutzuckertests. Selbst bei optimaler Blutzuckereinstellung war die Lebensqualität eingeschränkt.

Positiv an diesem Bericht ist allerdings die Tatsache, dass nun die Behauptungen von Prof von Arnim nicht mehr als Lügen dargestellt werden können. Er fand schon in den 90er Jahren während seiner Forschungsarbeiten heraus, dass sich die Inselzellen generell alle 120 Tage erneuern und nutzte diese Erkenntnis, eine Therapie zu entwickeln. Die folgenden Studien, die von 1990 bis 2006 liefen zeigten, dass eine Vielzahl von Diabetikern geheilt werden konnten. Das aber wurde immer angezweifelt.

Nun, wenn eine JDRF berichtet, dass sich die Zellen erneuern können, dann muss man wohl auch glauben können, dass man die Autoimmunreaktion, die zur Zerstörung führt,  aufhalten kann.

Darf’s ein bischen mehr an Gesundheit sein?

Obst und Gemüse sind als langkettige Kohlenhydrate auf der untersten Stufe der Ernährungpyramide zu finden. Von diesen Kohlenhydraten sollten wir mehr essen als aus den Bereichen Getreide, Reis und Nudeln. Sie sollten  täglich 70 % des täglichen Nahrungsbedarfs abdecken,  denn hier sind viele Vitamine und Pflanzenbegleitstoffe enthalten, die antioxidative Wirkung haben und dafür sorgen, dass unser Stoffwechsel richtig funktioniert.

Leider sieht die Realität anders aus. Wir haben wenig Zeit, täglich frisch zu kochen und Salate zuzubereiten  und  ganz oft sind wir durch Essen während der Mittagspause in Kantinen, Buden und Fast Food Ständen eher an Pommes, Curry-Wurst und Co. gewöhnt.

Und wenn man mal genauer hinsieht, ist es für viele Menschen auch eine Preisfrage. Obst und Gemüse sind teurer als Pommes, Schnitzel und Burger. Hier wird mit der „Alles für ein Euro“- Methode geworben. Für den Moment ist man satt, doch der Nährwert kommt definitiv zu kurz. Wir schaufeln fleißig Kalorien in Form von Fett und schnellen Kohlenhydraten in uns hinein, doch unser Stoffwechsel benötig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um richtig zu funktionieren.

Wundert es uns da, wenn nach Jahren Zivilisationskrankheiten entstehen?

Leider ist es sehr traurig, dass die meisten Menschen lieber ihrem  Arzt glauben, der meistens von Ernährungslehre nur sehr wenig versteht und erst zuständig ist, wenn von der Gesundheit bereits 70% verloren gegangen sind Vertrauen Sie lieber Ihrem gesunden Menschenverstand. Leider kommen auch in Fernsehnberichten  Ernährungsberater und Fachleute zu Wort, die dann folgende Aussage machen:

„Wenn man sich ausgewogen ernährt, braucht man keine Vitamine zusätzlich!“

Aber ausgewogen bedeutet eben 70 % aus dem Bereich Obst und Gemüse. Und wer kann das von sich behaupten?

Ein Vitaminverlust ist auch noch oft durch falsche Zubereitung der Speisen gegeben. Beim Kochen gehen die meisten Vitamine verloren. Wir essen das Wenigste in Form von Rohkost

Wer langfristig gesund bleiben will, verlässt sich schon lange nicht mehr auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE. Die Minimumwerte werden nicht einmal von 90% der Bevölkerung  erreicht.

Verfahren Sie doch nach dem Prinzip wie beim Metzger: “ Darf’s ein bischen mehr sein?“ und Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.

In diesem Sinne „Bleiben Sie gesund“