Kochsalz ist nicht so schädlich wie sein Ruf

Seit Jahren wird uns eingeredet, wie schädlich zu viel Kochsalz  für die Gesundheit sei. Fakt ist jedoch, dass in unserem Körper das Verhältnis von Natrium und Kalium stimmen müssen. Bei dem so gefürchteten Kochsalz handelt es sich um Natrium und Chlor, chemisch gesehen um Natriumchlorid. Natrium ist eines der wichtigsten Mineralien in unserem Körper, es ist verantwortlich für den Wasserhaushalt in unserem Körper. Dieser besteht zu 60% aus Wasser. Was hauptsächlich durch die Mineralien Natrium und Kalium im Körper gehalten wird. Diese Mineralien haben die Fähigkeit, Wasser zu binden. Deshalb ist es wichtig, Wasser mit Mineralien zu trinken und nicht etwa destilliertes Wasser.

In einer Studie aus Belgien von der Universität Leuven hat man 3681 Testpersonen in drei Gruppen unterteilt und über acht Jahre kontrolliert hinsichtlich ihres Salzkonsums. Man unterteilte sie in Gruppen mit niedrigem Salzkonsum bei  maximal 2,5 g, in mittleren Salzkonsum mit ca. 3,9 g und in hohem Salzkonsum mit mehr als 6 g ein. Erschreckend war das Ergebnis, als man feststellte, dass in der Gruppe, die weitestgehend auf Salz verzichtet hatten, viermal eher die Probanden an Herzerkrankungen starben als Probanden aus der Gruppe mit dem höchsten Salzkonsum. Der negative Einfluss auf den Blutdruck war dagegen sehr gering.

Aber vermutlich wird es noch Jahre dauern, bis diese weitverbreiteten medizinischen „Weisheiten“ in sich zusammenfallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass nur wenig hinterfragt wird und immer nur von alten Gesundheitsberichten abgeschrieben wird.

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