Coenzym Q-10 ist wichtig für den Energietransport

Heute weiß fast jeder, wie wichtig Vitamin C oder der Vitamin B-Komplex sind, auch Calcium und Magnesium sind bekannt. Doch wie sieht es mit Coenzym Q-10, auch Ubichinon genannt aus?

In welchen Nahrungsmitteln kommt es vor? Sehr viel findet man in Knoblauch, frisch geschrotetem Müsli und in Erdnusskernen. Aber isst man davon sehr viel?

Coenzym Q-10 ist ein lebenswichtiger, vitaminartiger Mikronährstoff, der für die Zellatmung und den Energietransport in den Mitochondrien essentiell wichtig ist. Besonders in den Muskelzellen, die sehr viel Energie benötigen, spielt diese Substanz eine große Rolle. Unser wichtigster Muskel ist wohl der Herzmuskel, das Myokard, was 60% – 80% seiner Energie aus dem Adenosintriphosphat (ATP) gewinnt. Ein geringes Defizit von 5-10% an Coenzym Q-10 kann zu einer Störung der Herzfunktion führen.

Ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Coenzym Q-10 Spiegel im Blutserum zu sinken. Der Körper kann nicht mehr so viel Q-10 selber herstellen. Daher beginnen auch ab da oft die ersten Gesundheitsprobleme. Jeder hat schon mal den Spruch „Mit 40 beginnen dann die Zipperlein“ gehört. Daher sollte man Coenzym Q-10 regelmäßig zuführen. Auf eine regelmäßige Einnahme ist zu achten, da beim Absetzen der Substanz die Serumwerte sofort wieder absinken.

Coenzym ist ein hervorragendes Antioxidans, das die Zellen gegen freie Radikale schützt und somit auch das Immunsystem stärkt. Es wird auch als Antiaging-Vitamin bezeichnet und ist deshalb auch in guter Kosmetik zu finden. Als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wirkt es ideal als Geriatrikum, was nicht nur das Leben verlängert sondern auch lebenswerter macht.

In Doppelblindstudien hat man festgestellt, dass 150mg täglich zusätzlich eingenommen den Herzmuskel optimal unterstützen. Man spricht auch davon, dass es eine höhere „tredmill toleranz“ bringt.

Coenzym Q-10 unterstützt auch die Leber beim Entgiften und Regenerieren.

Coenzym Q-10 wird  über die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen oder in jungen Jahren in der Leber aus Vorstufen synthetisiert.

Um die Bereitstellung der zur  Synthese des Coenzyms Q-10 notwendigen Ausgangsmaterialien zu gewährleisten, ist auf eine ausreichende Vitaminzufuhr von Niacin, Panthotensäure, Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 zu achten.

Vegetarier gelten als Risikogruppe.

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