34° Grad Hitze – viel trinken, auch ohne Durst

Heute soll es wieder sehr warm werden, das Thermometer erreicht die 34 Grad Stufe, stellenweise kann es auch noch mehr werden. Eigentlich für die Jahreszeit ganz normal, doch wir sind es nicht mehr so gewohnt.

Jetzt ist es besonders wichtig, genügend Wasser zu trinken: sauberes, stilles Wasser.

Das eSpring Wasseraufbereitungssystem für den Haushalt ist da besonders prädestiniert, einwandfreie Trinkwasserqualität zu liefern. Ihr Wasser hat immer die richtige Temperatur, ist nie abgestanden und schmeckt immer frisch. Sie sparen Kästen schleppen und unnötige Zwischenlagerung.

Viele Menschen verspüren bei der Hitze kein Durstgefühl. für sie ist es besonders wichtig, trotzdem zu trinken. Bei Durst hat der Körper bereits 1% Wasserverlust und versorgt sich aus Reserven von nicht so wichtigen Organen, die dann über Jahre verkümmern können.

Pro Kilogramm Körpergewicht sollten Sie 30 ml Wasser trinken, nicht Tee oder Saftschorle. Das bedeutet bei Kindern mit 25 kg Körpergewicht täglich ¾ l Wasser, bei einem Erwachsenen mit 80 kg Körpergewicht immerhin schon fast 2,5 l Wasser. Das ist für viele Erwachsene, die auch Kaffee und andere Getränke zu sich führen, oft eine große Herausforderung, noch zusätzlich so viel Wasser zu trinken.

Ihr Körper dankt es Ihnen mit besserer Gesundheit. Prost!

Der Schlackenpegel nimmt ganz langsam zu

Mit zunehmender Übersäuerung steigt in unserem Körper der Schlackenpegel. Es liegt an jedem selbst, wie viel er zulässt. Viele Zivilisationskrankheiten wie

  1. Durchblutungsstörungen
  2. Cellulitis
  3. Krampfadern
  4. Diarrhöe oder Obstipation
  5. Sodbrennen, Appetitlosigkeit
  6. Nieren- und Gallensteine
  7. Migräne
  8. Herzinfarkt ,Schlaganfall
  9. Gehörsturz
  10. Grauer Star

ließen sich verhindern oder zumindest durch eine optimale Ernährung hinauszögern.

Greifen sie öfter zu Speisen, die  den Säuregehalt neutralisieren, also zu basischen Produkten wie zum Beispiel Kartoffeln, Sahne, Mandeln, Trockenfrüchten (außer geschwefelten Früchten), Obst und Gemüse (außer Tomaten, Spargel und Rosenkohl).

Wie muss man sich so einen Schlackenpegel vorstellen?

GESUNDHEITWOHLBEFINDEN

unsere Organe und unser Gewebe sind frei von Schlacken

Unlust, Abgeschlagenheit, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, HeißhungerKaries, Obstipation, Diarrhöe,kalte Füße, belegte Zunge,Paradentose, belegte MandelnKopfschmerzen, Migräne,Cellulitis, Haarausfall

ab der

Jugend

bis zum

30. Lebensjahr

Das Fettgewebe  füllt sich mit Schlackenstoffen: es wird „voll“

Bindegewebe wird „voll“

Muskelverspannungen, Krämpfe, Rheuma, Gicht, Krampfadern , Arthrose,Durchblutungsstörungen,   zu hoher Cholesterinspiegel,Hämorrhoiden, Arteriosklerose

zwischen 30.

Lebensjahr

und

50. Lebensjahr

Muskeln und Knorpel werden „voll“

Schlacken lagern sich in den Gefäßwänden ab

Nieren- und Gallensteine, Offene Beine, Leberschäden, Bauchspeicheldrüsenstörungen,Magen- und Darmerkrankungen, Drüsenerkrankungen, Osteoporose, Herzinfarkt , Gehörsturz, Ohren

zwischen 50.

Lebensjahr

und

60. Lebensjahr

Schlacken lagern sich in den Organen ab

Augen: Grauer Star
Gehirn: Schlaganfall

nach dem 60. Lebensjahr

Die Kopforgane und die Zentrale sind „voll“

Finden Sie sich in irgendeiner Stufe wieder? Dann sollten Sie was verändern.

Sind Sie sauer?

Im Normalfall, wenn man Sie so etwas fragt, antwortet man mit „Nein“. Aber unser Körper kann nun mal nicht antworten. Die meisten Menschen sind allerdings übersäuert, wenn man sich die Ernährungsweise ansieht.

Wir essen zu viel von:

  • Fleisch, Wurst, Käse
  • Fastfood, Fertigprodukte
  • Snacks, Süßigkeiten, Zucker
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • Kaffee, Alkohol
  • Zigaretten

Bei Verdauungsprozessen entstehen im Körper Säuren, die über die verschiedenen Abbauprozesse vom Körper ausgeschieden werden. Aus der Verdauung von Obst und Gemüse wird Kohlensäure abgegeben. Deshalb ist es nicht klug, auch noch Wasser mit Kohlensäure zu trinken, weil man im Grunde wieder ein Abfallprodukt zu sich nimmt. Schwefelsäure entsteht aus dem Endprodukt von schwefelhaltigen Eiweißstoffen und wird über die Niere ausgeschieden. Auch unsere Haut und die Lymphdrüsen helfen dem Körper beim Säureabbau.

Aber was passiert, wenn der Körper nicht in der Lage ist, seinen Säurehaushalt auszugleichen? Die Säuren lagern sich im Körper ab, im Binde- und Fettgewebe, in Muskeln, Knorpel und Gelenkkapseln, in den Gefäßen und in den Organen und sogar im Gehirn. All das dauert natürlich eine Zeit lang.

Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Party und der Mülleimer ist voll. Aber was ist mit einem Mülleimer, der nie ausgelehrt wird? Er läuft über. also wechselt man den Beutel und stellt vielleicht den vollen Müllbeutel daneben ab, um ihn bei  nächster Gelegenheit zu entsorgen. Aber unser Körper bekommt ganz selten so eine Gelegenheit, um den überschüssigen Müll abzugeben.

Woran können Sie merken, ob Sie übersäuert sind? Wie fühlen Sie sich?

  • nervös, reizbar, lustlos, energielos?
  • die Abwehrkraft sinkt?
  • Ödeme, Cellulitis und Fettpolster bilden sich aus?
  • Allergien nehmen zu?
  • die Verdauung funktioniert nicht mehr so gut?
  • haben Sie Rücken- Muskel- oder Kopfschmerzen?
  • der Blutdruck steigt an?
  • chronische Krankheiten entstehen?

Burnout-Syndrom

Immer mehr Menschen sind „ausgebrannt“, völlig erschöpft und nutzen ihre Freizeit, um sich zu erholen, damit sie für den Arbeitgeber wieder völlig Leistungsfähig sind. Ist es nicht paradox, seine Gesundheit für einen Arbeitsplatz zu ruinieren, der dann sowieso wegrationalisiert wird, sobald es die wirtschaftliche Situation zulässt?

Die Arbeitssituation ist auch eines der Hauptgründe für das Burnout-Syndrom: wer Arbeit hat, ist gestresst, und wer keine Arbeit hat, ist wegen Zukunftsängsten gestresst.

Die negativen Folgen der beruflichen Überbeanspruchung sind gemütsmäßige Erschöpfung und Leistungsabfall.

Gründe für die Überbelastung sind:

  • schlechte Arbeitsbedingungen,
  • komplexere Arbeitsabläufe mit mehr Verantwortung,
  • Zeitdruck,
  • ein schlechtes Betriebsklima bis hin zum Mobbing.

Aber auch privat können instabile Beziehungen und  Partnerschaftsprobleme dazu führen, dass die Sichtweise der Menschen pessimistisch wird.

Nach einer Studie der Krankenkasse KKH-Allianz waren 14,3% aller Krankschreibungen im ersten Halbjahr wegen Depressionen oder Burnout-Syndromen.

Jeder Einzelne muss die Situation für sich verbessern. Doch man muss es nicht so weit kommen lassen. Eine entsprechende Ernährung mit ausreichend Vitamin B-Komplex, Tryptophan und Coenzym Q-10 können unterstützend hilfreich sein.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Ernährung und an uns herantretende Anforderungen nicht mehr im Gleichgewicht sind. Die Waagschale, in der Stress, Überbelastung, Fertiggerichte und Zusätze im Essen liegen, wird immer schwerer.  Unser Stoffwechsel benötigt aber immer mehr Nährstoffe, um optimal funktionieren zu können und die Defizite auszugleichen. Leider fehlt uns die rote Lampe wie beim Auto. Wenn die leuchtet, geht man sofort zum Kundendienst. Der Mensch verausgabt sich bis zur Erschöpfung und wundert sich über Ausfälle, und das mit einer äußerst schlechten Mikronährstoffzufuhr.

Jedes Auto würde da viel früher stehenbleiben.

Bluthochdruck wegen zu viel Kochsalz?

Gebetsmühlenhaft wurde uns immer berichtet, dass zu viel Kochsalz den Blutdruck erhöhen soll. Es sei in unsern Konserven und Wurstwaren genügend Salz versteckt.

Eine neue Studie hat gezeigt, dass zu wenig Kochsalz viel gefährlicher ist als zu viel. Überschüssiges Natrium wird über die Nieren ausgeschieden. Weniger als 4g Kochsalz sollte man nicht zunehmen, es sei denn sie leiden an Nierenerkrankungen. Leiden Sie an einem erhöhten Blutdruck, so sollten Sie über einen längeren Zeitraum den Salzkonsum drastisch einschränken und während dieser Zeit überprüfen, ob Ihr Blutdruck zurückgeht.

Viel wichtiger für den Blutdruck wie auch für andere Körperfunktionen wie zum Beispiel die Reizweiterleitung über die Nerven oder die Herz- und Muskelarbeit ist nicht die Höhe des Salzkonsums sondern das Verhältnis von Kalium und Natrium in der Nahrung.

Auf Grund von vielen Fertiggerichten und Wurstwaren ist der Natriumanteil eher erhöht. Deshalb ist ein Ungleichgewicht entstanden, was man mit kaliumreichen Nahrungsmitteln ausgleichen kann. Unsere Vorfahren haben mit der Nahrung zehnmal mehr Kalium zu sich genommen. Wenn das essen möglichst naturbelassen bleibt, kann man einen Ausgleich schaffen. Wenn möglich verzichten Sie auf Kantinenessen, Fertiggerichte und  zu viel Schmelzkäse und Wurstwaren. Sie enthalten oft sehr viel verstecktes Kochsalz.

Kaliumreiche Nahrungsmittel: (in mg pro 100 g)

  • Aprikosen, getrocknet           1600
  • Tomatenmark                          1150
  • Hülsenfrüchte                            940
  • Mandeln                                    835
  • Kürbiskerne                              814
  • Erdnüsse                                  777
  • Roggen-Vollkornmehl              510
  • Brokkoli                                    470
  • Kartoffeln (mit Schale)            440
  • Bananen                                   390

Weitere Gründe für einen Kaliumverlust können sogenannte „Wassertabletten“ sein. Diese Diuretika schwemmen Kalium aus. Bei Einnahme dieser Medikamente sollte Ihr Hausarzt regelmäßig den Kaliumwert kontrollieren.

Auch regelmäßige Einnahme von Abführmitteln unterstützt den Kaliumverlust, daher nie ohne ärztliche Kontrolle über einen längeren Zeitraum einnehmen.

Kochsalz ist nicht so schädlich wie sein Ruf

Seit Jahren wird uns eingeredet, wie schädlich zu viel Kochsalz  für die Gesundheit sei. Fakt ist jedoch, dass in unserem Körper das Verhältnis von Natrium und Kalium stimmen müssen. Bei dem so gefürchteten Kochsalz handelt es sich um Natrium und Chlor, chemisch gesehen um Natriumchlorid. Natrium ist eines der wichtigsten Mineralien in unserem Körper, es ist verantwortlich für den Wasserhaushalt in unserem Körper. Dieser besteht zu 60% aus Wasser. Was hauptsächlich durch die Mineralien Natrium und Kalium im Körper gehalten wird. Diese Mineralien haben die Fähigkeit, Wasser zu binden. Deshalb ist es wichtig, Wasser mit Mineralien zu trinken und nicht etwa destilliertes Wasser.

In einer Studie aus Belgien von der Universität Leuven hat man 3681 Testpersonen in drei Gruppen unterteilt und über acht Jahre kontrolliert hinsichtlich ihres Salzkonsums. Man unterteilte sie in Gruppen mit niedrigem Salzkonsum bei  maximal 2,5 g, in mittleren Salzkonsum mit ca. 3,9 g und in hohem Salzkonsum mit mehr als 6 g ein. Erschreckend war das Ergebnis, als man feststellte, dass in der Gruppe, die weitestgehend auf Salz verzichtet hatten, viermal eher die Probanden an Herzerkrankungen starben als Probanden aus der Gruppe mit dem höchsten Salzkonsum. Der negative Einfluss auf den Blutdruck war dagegen sehr gering.

Aber vermutlich wird es noch Jahre dauern, bis diese weitverbreiteten medizinischen „Weisheiten“ in sich zusammenfallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass nur wenig hinterfragt wird und immer nur von alten Gesundheitsberichten abgeschrieben wird.

Es war einmal vor 90 Jahren….

90 Jahre sind es nun her, dass Frederick Banting das Insulin entdeckte. Es waren einige Misserfolge nötig, um das heutige Ergebnis zu erreichen.

Banting wurde am 14.11.1891 in Alliston, in Ontario (Kanada) als jüngstes Kind von William Thompson Banting und dessen  Ehefrau Margaret Grant geboren und wuchs mit seinen vier Geschwistern als Farmersohn auf. Nach seiner Schulzeit studierte er zuerst Theologie, wechselte aber bald das Fach und schloss sein Studium zur Medizin  1916 ab. Vielleicht wäre er ein guter Theologe geworden, doch zum Segen aller Diabetiker heute war es eine sehr gute Entscheidung. Nach dem ersten Weltkrieg arbeitete er zuerst als Kinderarzt und 1922 als Dozent für Pharmakologie. Er machte seinen Medical Doctor (M.D.) an der Universität in Toronto.

Er interessierte sich sehr für Diabetes mellitus und zu dieser Zeit wusste man, dass der Diabetes mellitus  durch einen Mangel eines hormonellen Proteins verursacht wird, welches in der Bauchspeicheldrüse,  genauer in den Langerhansschen Inseln produziert wird. Erste Versuche das fehlende Insulin, das den Patienten fehlte,  durch den Verzehr von tierischen Bauspeicheldrüsen zu ersetzen, hatte fehlgeschlagen. Dieses Protein wurde  im Magen zerstört.  Das ist auch der Grund, warum Insulin gespritzt werden muss und nicht geschluckt werden kann.

Banting war fasziniert von der Idee, eine Möglichkeit zu finden, das Insulin zu isolieren, das den Blutzuckerspiegel regulieren sollte. Er sprach bei dem Physiologen John Macleod von der Universität Toronto vor. Dieser stellte ihm sein Labor, einige Versuchshunde und den 21-jährigen Studenten Charles H. Best als Assistenten zur Verfügung, weil er in Banting einen enthusiastischen Forscher erkannte.

In ihren ersten Versuchen hatte man  einem Hund die Bauchspeicheldrüse entfernt, diese Drüse zerkleinert und die Extrakte der Bauchspeicheldrüse einem anderen Hund ohne Bauchspeicheldrüse intravenös injiziert. Der Blutzucker sank  tatsächlich ab, doch die Tiere verstarben nach fünf Tagen. Als der Vorrat an Hunden zu Neige ging, hatte Banting die Idee, sich aus dem Schlachthaus die  Bauchspeicheldrüsen von Kalbsembryonen  zu holen und gewann aus ihnen das Extrakt.  Mit diesem Extrakt überlebte ein Versuchshund 70 Tage. Als Macleod die Tragweite dieser Experimente erkannte, beauftragte er den Chemiker James Collip mit der Herstellung eines gereinigten Extraktes.

Im Januar 1922 wurde ein schwer kranker Diabetiker mit diesem Extrakt behandelt.  Am 3. Mai 1922 wurden diese Forschungsergebnisse aus Kanada in Washington vorgestellt, ein  Heilmittel für Diabetes mellitus war entdeckt: das Insulin.

Am 10. Juli 1922 behandelte Frederick Banting nach anfänglichem Zögern auf das intensive Drängen der Eltern einen fünfjährigen Jungen, der zu diesem Zeitpunkt auf 12,5 kg abgemagert war: Theodor Ryder.

Theodor Ryder , der 1993 im Alter von 79 Jahren verstarb, war der weltweit erste Mensch mit 70 Jahren Diabetes-Dauer und der letzte Überlebende der ersten zwölf Diabetes Patienten, die von Banting und Best mit Insulin behandelt worden waren.