Genetische Veranlagung für Diabetes Typ 1

Diese genetische Veranlagung ist durch sogenannte spezielle Eiweißstrukturen auf unseren weißen Blutkörperchen bedingt, die man als „menschliche Lymphozytenantigene“, (human leukocyte antigens, HLA) bezeichnet. Jeder Mensch besitzt diese HLA, sie sind aber wie unser Fingerabdruck bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

Es gibt eine gewisse genetische Veranlagung, an Diabetes Typ 1 zu erkranken. Wenn zu dieser Veranlagung nun auch noch gewisse Auslösemechanismen dazukommen wie Virusinfektionen oder medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, dann steht der Entstehung der Erkrankung nichts mehr im Wege.

Diese genetische Veranlagung ist durch sogenannte spezielle Eiweißstrukturen auf unseren weißen Blutkörperchen bedingt, die man als  „menschliche Lymphozytenantigene“, (human leukocyte antigens, HLA) bezeichnet. Jeder Mensch besitzt diese HLA, sie sind aber wie unser Fingerabdruck bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

So besteht bei  Menschen mit dem Merkmal Typ HLA-DR3-DQ2 oder HLA-DR4-DQ8 eine genetische Veranlagung zur Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 1. 90% der Patienten haben eines dieser genetischen Merkmale. Allerdings kommen diese Merkmale auch bei gesunden Menschen vor. Sie bestimmen also nicht zwangsweise das Schicksal, an Diabetes zu erkranken.

Wenn beide Typen HLA-DR3-DQ2  und HLA-DR4-DQ8 vorhanden sind, liegt die Wahrscheinlichkeit einen Diabetes zu entwickeln um das 200fache höher.

Würde es Sinn machen, nach diesen Merkmalen zu suchen? Vielleicht wenn in der Familie bereits ein Diabetes bekannt ist? Müsste man dann nicht immer in der Angst leben, bricht die Erkrankung aus oder ist man nur Träger dieser Merkmale?

Für jeden  Diabetiker kann es auf jeden Fall von Bedeutung sein, sich mit folgender Seite etwas genauer zu beschäftigen:

https://bvatec.wordpress.com/2011/06/29/patent-granted/

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