Niere als Entgiftungsorgan

In Deutschland leiden 10% an einer Nierenschwäche, ohne es zu merken. Die Nierenleistung wird anhand der glomerulären Filtrationsrate gemessen.

In Deutschland leiden 10% an einer Nierenschwäche, ohne es zu merken. Die Nierenleistung wird anhand der glomerulären Filtrationsrate gemessen.

Die Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) gibt das Gesamtvolumen des Primärharns an, das von allen Glomeruli beider Nieren zusammen, in einer definierten Zeiteinheit, gefiltert wird. Dies sind bei einem Menschen mit normalen Blutdruckwerten ca. 0,12 Liter pro Minute bzw. ca.170 Liter pro Tag. Die GFR sinkt physiologisch mit zunehmendem Alter oder pathologisch bei Nierenerkrankungen verschiedenster Art. Die GFR ist für die Abschätzung der Nierenfunktion die wichtigste Größe. Die GFR wird im klinischen Alltag durch die Ermittlung der Kreatininclearance näherungsweise ermittelt. (Quelle: Wikipedia)

Die Krankheit verläuft in fünf Stadien mit abnehmender Nierenleistung:

1.   über 89 ml/min:  vermehrtes Wasserlassen in der Nacht, Proteine im Urin nachweisbar

2.   60 -89 ml/min: Proteine im Urin nachweisbar und im Ultraschall sind organische Veränderungen sichtbar

3. 30 -59 ml/min: mangelnde Entgiftungsleistung, die harnpflichtigen Substanzen wie Kreatinin und Harnstoff bleiben im Körper zurück

4.  15-29 ml/min: die Entgiftungsleistung nimmt weiter ab: man verspürt Juckreiz, Ödeme an den Knöcheln sind sichtbar, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen können auftreten

5. unter 15 ml/min: chronisches Nierenversagen: Gelbfärbung der Haut, zunehmende Vergiftung

Im letzten Stadium kann nur noch die Dialyse oder eine Nierentransplantation den Patienten vor dem Koma und dem baldigen Tod retten.

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