Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 5

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen, sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.
Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

Vitamin B ist verantwortlich für über hunderte von Enzymen. Die B-Vitamine wirken im Komplex. Da sie sehr licht-, wasser- und hitzeempfindlich sind und zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen, ist es sehr schwer, ausreichende Mengen zu sich zu nehmen.

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen,  sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.

Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

  • beteiligt am Aufbau von Neurotransmittern (B1, B6, Folsäure, Biotin)
  • Nerven- und Muskelstoffwechsel (B1, B12)
  • Übertragung von Lichtreizen im Auge (B2)
  • Hormonstoffwechsel (B3)
  • Pigmentbildung in der Haut (B3)
  • Hirnstoffwechsel (B3)
  • Reparatur von geschädigten Erbanlagen (B3)
  • Synthese von Kortison und anderen Steroidhormonen (B5)
  • Immunsystem durch den Aufbau proteinhaltiger Abwehrsubstanzen (B6, Folsäure)
  • Blutbildung (B12)
  • Zellteilung (B12, Folsäure, Biotin)
  • Herstellung der DNS (Folsäure)

Symptome für Vitamin B-Mangel:

  • Reizbarkeit, Unruhezustände, Schlafstörungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
  • Depressionen, neurologische Störungen
  • Nervenentzündungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Dermatosen an den Schleimhäuten
  • Schwindel
  • eingerissene Mundwinkel, schuppige Lippen
  • allgemeine Müdigkeit und Unlust
  • Lichtempfindlichkeit, Hornhauttrübungen am Auge
  • brennende Füße, Zungenbrennen, Gliederkribbeln
  • Kopfschmerzen
  • prämenstruelles Syndrom
  • verminderte Immunität, vermehrte Infekte
  • Blutarmut
  • seborrhoische Dermatitis, schuppige Haut

An Hand der vielen Symptome kann man schon erkennen, dass wir nicht an absoluten Mangelerkrankungen wie Beriberi und Pellagra mehr leiden, doch die Vorstufen von Unterversorgung kann jeder an sich ab und zu feststellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken