Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 8

Da die Aminosäuren Bausteine unseres Lebens sind, sollten wir sie uns genauer ansehen. Sie finden auch selten in den typischen Illustrierten Beachtung. Von Vitamin C als das Vitamin für die Abwehrkräfte oder Vitamin B als Nervenvitamin liest man öfter schon mal was.

Da die Aminosäuren Bausteine unseres Lebens sind, sollten wir sie uns genauer ansehen. Sie finden auch selten in den typischen Illustrierten Beachtung. Von Vitamin C als das Vitamin für die Abwehrkräfte oder Vitamin B als Nervenvitamin liest man öfter schon mal was.

Besonders bei Diäten kommt hochwertiges Eiweiß zu kurz. Da oft auch mehr Bewegung im Spiel ist, sind wie man sehen kann die Aminosäuren wichtig für den Muskelaufbau.

Isoleucin: 10 mg/kg Körpergewicht sollten aufgenommen werden

  • Lebensmittel, die täglich gegessen werden müssten:

o   Parmesankäse

o   Vollkornbrot

o   Kartoffeln

o   Erdnüsse

  • Symptome für eine Unterversorgung:

o   langsame Wundversorgung

o   Muskelschwäche

  • Wirkung:

o   gute Wundheilung

o   Muskelkraft

o   verbesserte, geistige Hirnfunktion

Leucin: 14 mg/kg Körpergewicht sollten aufgenommen werden

  • Lebensmittel, die täglich gegessen werden müssten:

o   Linsen,

o   Roquefortkäse

o   Erdnüsse

  • Symptome für eine Unterversorgung:

o   Muskelschwäche

  • Wirkung:

o   Muskelaufbau

o   Immunabwehr steigernd

Valin: 10 mg/kg Körpergewicht sollten aufgenommen werden:

  • Lebensmittel, die täglich gegessen werden müssten:

o   Sonnenblumenkerne

o   Sojabohnen

o   Lachs

o   Linsen

  • Symptome für eine Unterversorgung:

o   Infektanfälligkeit

o   allgemeine Schwäche

  • Wirkung:

o   Muskelaufbau

o   Aufbau des Immunsystems

Mal ganz ehrlich: sind das Lebensmittel, die unabhängig von einer Diät täglich auf Ihrem Speiseplan stehen?

Nur mit richtiger Ernährung kann mn gesund bleiben-Teil 7

Da Eiweiß aber auch als Energiequelle zählt, muss darauf geachtet werden, dass mit dem Eiweiß nicht unnötige Fette aufgenommen werden. Doch ohne Aminosäuren sinkt die Leistungsfähigkeit. Wenn Sie Kalorien einsparen wollen, nehmen Sie ein hochwertiges Proteinprodukt zu sich.

Wir müssen dafür sorgen, dass unser Körper alle essentiellen Aminosäuren über eine eiweißreiche Ernährung aufnehmen kann.

Zu Zeiten, als der Mensch noch Jäger und Sammler war, ernährte er sich überwiegend von Eiweiß, bevorzugt mageres Wild, Kräutern, Beeren  und Wurzeln. Später kamen  Ackerbau und Viehzucht dazu, und fand man auch Schweinefleisch und Getreideprodukte auf dem Teller.

Über Jahrzehnte hat man uns eine Ernährungspyramide gezeigt, wo der Eiweißanteil nur 15-20% ausmachen soll. Diese Pyramide  ist in einer Zeit entstanden, da Fleisch und Fisch Mangelware waren. (Nachkriegszeit)  Jeder von uns kennt den Ausspruch „In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot.“ Eine Art Entschuldigung, endlich Wurst alleine essen zu dürfen, wenn es vorhanden war.

Es ist niemals gesundheitsschädigend reichlich Eiweiß zu sich zu nehmen, sonst wäre der Mensch längst ausgestorben.

Da Eiweiß aber auch als Energiequelle zählt, muss darauf geachtet werden, dass mit dem Eiweiß nicht unnötige Fette aufgenommen werden. Doch ohne Aminosäuren sinkt die Leistungsfähigkeit. Wenn Sie Kalorien einsparen wollen, nehmen Sie ein hochwertiges Proteinprodukt zu sich.

Ein hochwertiges Eiweißpräparat zeichnet sich durch seine biologische Wertigkeit, seine Verdaulichkeit und seinen Proteingehalt aus.

Das Protein-Wirkungsverhältnis (PER) ist ein Indikator für die biologische Wertigkeit und wird am Fleisch gemessen. (Faktor 1,5 – 2,5), wobei man den Fettanteil vom Fleisch einspart.

Je höher die Verdaulichkeit und der prozentuale Proteingehalt sind, desto besser wird es vom Körper aufgenommen. Die gleichzeitige Verfügbarkeit aller essentiellen Aminosäuren ist für den ungestörten Gewebeaufbau unerlässlich. Sie müssen jeden Tag in einer bestimmten  Menge und einem bestimmten Verhältnis zugeführt werden. Fehlt nur eine essentielle Aminosäure, erfolgt ein Stillstand der anabolen Reaktion und der Widerstand gegen pathogene (krankmachende) Einflüsse sinkt.

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 6

Unser ganzer Körper besteht aus zwanzig Aminosäuren. Ohne diese Aminosäuren gäbe es kein Leben. Und trotzdem behandeln wir sie stiefmütterlich. Aminosäuren sind in unserem Bewusstsein nicht so verankert wie Vitamine oder Mineralstoffe. Dabei sind Aminosäuren die eigentlichen Bausteine unseres Körpers. Oft werden sie dem Körper aber nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.

Unser ganzer Körper besteht aus zwanzig Aminosäuren. Ohne diese Aminosäuren gäbe es kein Leben. Und trotzdem behandeln wir sie stiefmütterlich. Aminosäuren sind in unserem Bewusstsein  nicht so verankert wie Vitamine oder Mineralstoffe. Dabei  sind Aminosäuren die eigentlichen Bausteine unseres Körpers. Oft werden sie dem Körper aber nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.

Aminosäuren sind die Bausteine für Eiweiß, also auch neben Kohlenhydrate und Fett eine Energiequelle. Daher kommt bei so mancher Diät die Zufuhr von Aminosäuren zu kurz, wenn man Energiequellen reduzieren will.

Aminosäuren sind Hauptbestandteil der Muskeln, der Haut, der Botenstoffe im Gehirn, der Verdauungsenzyme, der Hormone und nicht zuletzt der Immunglobuline, die für unsere Abwehr von Infekten zuständig ist. Daher kann bei wiederholten Infekten auch mal ein Mangel an Aminosäuren vorliegen und nicht nur ein Vitamin C-Mangel.

Von den zwanzig Aminosäuren kann unser Körper acht  nicht selber herstellen, man bezeichnet sie daher als essentielle Aminosäure.

Zu den essentiellen Aminosäuren gehören:

  • Isoleucin
  • Lysin
  • Leucin
  • Methionin
  • Valin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan

Die anderen zwölf Aminosäuren kann der Körper in der Leber aus den essentiellen Aminosäuren selber synthetisieren. Allerdings verliert der Körper im Kindesalter und in späteren Lebensabschnitt die Fähigkeit, Arginin und Histidin herzustellen. Daher zählt man auch diese zwei Aminosäuren zu den essentiellen Aminosäuren.

Die nicht-essentiellen Aminosäuren sind:

  • Alanin
  • Glyzin
  • Serin
  • Tyrosin
  • Prolin
  • Cystein
  • Asparagin und Asparaginsäure
  • Glutamin und Glutaminsäure

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 5

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen, sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.
Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

Vitamin B ist verantwortlich für über hunderte von Enzymen. Die B-Vitamine wirken im Komplex. Da sie sehr licht-, wasser- und hitzeempfindlich sind und zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen, ist es sehr schwer, ausreichende Mengen zu sich zu nehmen.

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen,  sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.

Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

  • beteiligt am Aufbau von Neurotransmittern (B1, B6, Folsäure, Biotin)
  • Nerven- und Muskelstoffwechsel (B1, B12)
  • Übertragung von Lichtreizen im Auge (B2)
  • Hormonstoffwechsel (B3)
  • Pigmentbildung in der Haut (B3)
  • Hirnstoffwechsel (B3)
  • Reparatur von geschädigten Erbanlagen (B3)
  • Synthese von Kortison und anderen Steroidhormonen (B5)
  • Immunsystem durch den Aufbau proteinhaltiger Abwehrsubstanzen (B6, Folsäure)
  • Blutbildung (B12)
  • Zellteilung (B12, Folsäure, Biotin)
  • Herstellung der DNS (Folsäure)

Symptome für Vitamin B-Mangel:

  • Reizbarkeit, Unruhezustände, Schlafstörungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
  • Depressionen, neurologische Störungen
  • Nervenentzündungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Dermatosen an den Schleimhäuten
  • Schwindel
  • eingerissene Mundwinkel, schuppige Lippen
  • allgemeine Müdigkeit und Unlust
  • Lichtempfindlichkeit, Hornhauttrübungen am Auge
  • brennende Füße, Zungenbrennen, Gliederkribbeln
  • Kopfschmerzen
  • prämenstruelles Syndrom
  • verminderte Immunität, vermehrte Infekte
  • Blutarmut
  • seborrhoische Dermatitis, schuppige Haut

An Hand der vielen Symptome kann man schon erkennen, dass wir nicht an absoluten Mangelerkrankungen wie Beriberi und Pellagra mehr leiden, doch die Vorstufen von Unterversorgung kann jeder an sich ab und zu feststellen.

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 4

Haben Sie vielleicht öfter Probleme mit Ihren Augen?  „Ich bin nachtblind“ hört man viele Autofahrer jammern, die sich  abends nicht mehr gerne ans Steuer setzen. Vielleicht hängt es mit der verminderten Aufnahme von Beta-Carotin zusammen, dass der Körper zu wenig Vitamin A bekommt.

Ursachen für Vitamin A- Mangel:

  • Stress
  • Entzündungen
  • Operationen
  • Diabetiker
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Arbeiten am Computer oder Bildschirm
  • Sonnenbaden

Fast jeder hat heute einen Arbeitsplatz am Bildschirm und ohne Stress geht es bei vielen auch nicht mehr. Man redet sich nur ein, dass es der positive Stress ist, man gut zu recht kommt. Aber wie sieht das der Körper?

Symptome für Mangel an Vitamin A:

  • trockene, fleckige Haut
  • trockene Schleimhäute
  • brüchige Fingernägel
  • Nachtblindheit
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Hell-Dunkel-Sehen ist erschwert
  • erhöhtes Risiko für arteriosklerotische Herzerkrankungen
  • geringes Wachstum bei Kindern

Die DGE empfiehlt eine Zufuhr von 0,8 mg, was den unteren sicheren Bereich entspricht, um nicht sofort krank zu werden und Mangelsymptome zu verhindern.

Eine Dosierung von bis zu 2,3 mg wäre möglich, ohne von einer Überdosierung zu sprechen.

Wer die einen oder anderen Symptome an sich feststellt, kann mit Sicherheit für mehr Aufnahme sorgen, ohne sofort zu Medikamenten greifen zu müssen.

Checkliste, wie Sie Pollenallergie von Erkältung unterscheiden

Jetzt beginnen bereits die ersten Pollen vom Haselkätzchen und der Erle zu fliegen. Aber auch ist immer noch die „Erkältungs-Zeit“.

Jetzt beginnen bereits die ersten Pollen vom Haselkätzchen und der Erle zu fliegen. Aber auch ist immer noch die „Erkältungs-Zeit“. Die Symptome sind sich sehr ähnlich. Deshalb gibt es hier ein wertvolles PDF-Dokument mit einer Gegenüberstellung von Allergie- und Erkältungssymptomen:

PDF-Download „Pollenallergie oder Erkältung“

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 3

Haben Sie gewusst, dass man die Werte, an denen die Gesundheit gemessen wird, aus vielen Laborproben als Durchschnittswert zusammengestellt hat? Das bedeutet auch, dass unter den Laborproben Blutwerte von bereits kranken Menschen dabei waren. Aber wollen wir uns in Sicherheit wiegen, indem wir unsere Blutwerte als „in Ordnung“ bezeichnen, wenn sie mit Werten von kranken Menschen verglichen werden?

Wie oft hört man vom Arzt: “Mit Ihren Blutwerten ist alles in Ordnung“ und man fühlt sich sicher.

Doch was heißt eigentlich „in Ordnung“?

Haben Sie gewusst, dass man die Werte, an denen die Gesundheit gemessen wird, aus vielen Laborproben als Durchschnittswert zusammengestellt hat? Das bedeutet auch, dass unter den Laborproben Blutwerte von bereits kranken Menschen dabei waren. Aber wollen wir uns in Sicherheit wiegen, indem wir unsere Blutwerte als „in Ordnung“ bezeichnen, wenn sie mit Werten von  kranken Menschen verglichen werden?

Sich vitaler zu fühlen würde also bedeuten, man sollte nicht nur in der goldenen Mitte mit seinen Blutwerten liegen. Machen wir es doch  wie beim Metzger: „Darf’s ein wenig mehr sein?“

Also geben wir unserem Blut  und damit unserem Körper die wichtigsten Vitalstoffe, die er für den Stoffwechsel benötigt: Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Hormone, Aminosäuren – also die Stoffe, die wir zum Leben brauchen, um gut zu funktionieren.

Fangen wir bei Vitamin A und Provitamin A, dem Beta-Carotin an. Bei Bedarf wandelt sich der Körper aus dem Beta-Carotin  die benötigte Menge in Vitamin A um.

Beta-Carotin  ist ein Antioxidans, unterstützt die Zellkommunikation und stärkt das Immunsystem. Vitamin A ist Teil des Sehpurpurs im Auge und es baut die Schleimhäute in Mund, Lunge und Magen-Darm-Trakt auf.

Vitamin A ist vorhanden in:

  • Spinat
  • Fenchel
  • Karotten
  • Petersilie
  • Grünkohl
  • Avocados
  • Salbei
  • Sanddorn

Mal ganz ehrlich: wie viel ist davon täglich auf Ihrem Teller?