Bessere Konzentration in der Schule

Schüler mit ADS können daher die Umweltreize nicht angemessen filtern. Sie wissen nicht, welche Reize nun wichtig und welche „ausgeblendet“ werden müssen. Sie nehmen alle neuen Reize auf, egal ob sie nun für das schulische Lernen oder angemessene Reagieren notwendig oder störend sind. Die Kinder sind ständig überfordert und ihr „Aktivierungsgrad“ ist schnell erschöpft.

Jetzt in den Ferien ist für viele Kinder frei, aber einige müssen auch lernen für Nachprüfungen. Viele Kinder treten nach den Sommerferien ins Gymnasium oder in die Realschule  über.

Es ist jetzt schon ein hoher Leistungsdruck, der auf den Kindern ruht. Und manch ein Kind tut sich sehr schwer, immer bei der Sache zu bleiben. Ablenkungen und lange Hausaufgaben lassen den Alltag zum Alptraum werden.

Jetzt überfluten uns auch wieder die Medien mit Schlagzeilen wie „So schafft ihr Kind den Übertritt“ oder „Wie Sie Ihrem Kind jetzt schnell und spielerisch helfen, sich in der Schule, bei den Hausaufgaben und in Testsituationen (zum Beispiel bei Diktaten, mündlichen Abfragen oder Klassenarbeiten) wieder richtig zu konzentrieren“. Betroffene Kinder werden innerlich lächeln.

Mir fällt dabei auf, dass es nur um Techniken geht, wie die Kinder besser lernen, sich Vokabeln besser einprägen können oder sich nicht ablenken zu lassen.

Hat von den tollen Lernförderungsexperten auch jemals einer daran gedacht, dass es nicht nur eine Lerntechnik ist? Was ist, wenn die Hirnbotenstoffe Noradrenalin, Serotonin und Dopamin nicht so funktionieren, wie sie sollten? Noradrenalin sorgt für Aufmerksamkeit, Dopamin steuert Antrieb und Motivation.

Heute ist ganz schnell die Diagnose ADHS gestellt.

Aus der Hirnforschung weiß man, dass ADS- Schüler eine geringere Durchblutung im Frontallappen des Gehirns aufweisen. Das Frontalhirn ist maßgeblich an der Planung von Handlungen, der Steuerung von Gefühlen und Emotionen, der Lenkung der Aufmerksamkeit und am Ausfiltern von wichtigen und irrelevanten Reizen verantwortlich. Aufgrund des Mangels an verschiedenen Neurotransmitterstoffen, nämlich Serotonin und Adrenalin  in dieser Hirnregion zeigen sich funktionelle Störungen in diesen Bereichen. Einige hyperaktive Kinder müssen sich demnach durch zappelig sein „aktivieren“, um den Neurotransmittermangel im Gehirn auszugleichen.

Schüler mit ADS können daher die Umweltreize nicht angemessen filtern. Sie wissen nicht, welche Reize nun wichtig und welche „ausgeblendet“ werden müssen. Sie nehmen alle neuen Reize auf, egal ob sie nun für das schulische Lernen oder angemessene Reagieren notwendig oder störend sind. Die Kinder sind ständig überfordert und ihr „Aktivierungsgrad“ ist schnell erschöpft.

Dabei ist es längst bekannt, dass man mit Mikronährstoffen auch diesen Kindern helfen kann, bevor zu Ritalin (Amphetamin-Derivat Methylphenidat) und ähnlichen Substanzen gegriffen wird, die unter das  Betäubungsmittelgesetzt fallen.

In der HG Naturklinik Michelrieth, wo eine gezielte Mikronährstoffversorgung parallel mit anderen Therapieverfahren erfolgreich durchgeführt wird, kennt man die Vorteile und lässt ein DCSM-Profil aus dem Blutserum bestimmen. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle im Neurotransmittermetabolismus und können die psychische Befindlichkeit sowie kognitive Fähigkeiten erheblich beeinflussen. Deshalb kann auch ein Mangel an diesen Vitalstoffen eine ADHS begünstigen

Das sind die Parameter des DCMS-Profils „ADS“:

Arginin, Glutamin, Glyzin, Leucin, Lysin, Methionin, Serin, Taurin, Tyrosin, Tryptophan, Phenylalanin, Carnitin, Vitamin C, B1, B6, B12, Folsäure, Calcium, Eisen, Magnesium, Zink, Blei, Quecksilber.

Quelle:

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