Selen – Entgiftung für die Zellen

Selen ist das wichtigste Spurenelement für die Entgiftungsfunktion der Zellen z. B. bei Schwermetallbelastungen. Selen ist wichtig für die Erhaltung der Abwehrkräfte. Es ist ein Antioxidant, das in Kombination mit Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin verstärkt vor Zellschäden schützt.

Selen ist das wichtigste Spurenelement für die Entgiftungsfunktion der Zellen z. B. bei Schwermetallbelastungen.

Selen ist wichtig für die Erhaltung der Abwehrkräfte. Es ist ein Antioxidant, das in Kombination mit Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin verstärkt vor Zellschäden schützt.

Zudem wird es als Bestandteil einiger Enzyme benötigt, die für die Bildung der Schilddrüsenhormone verantwortlich sind. Laut einiger Studien wird einer guten Versorgung mit Selen eine krebsschützende Wirkung zugeschrieben.

Europa ist ein Selenmangelgebiet, da in den agrarindustriell genutzten Böden kaum mehr Selen vorhanden ist und auch durch die restliche Nahrung der Selenmangel nicht ausgeglichen werden kann. Die Böden in Deutschland sind sehr selenarm, so dass in Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen und damit in unserer Ernährung nur wenig Selen vorhanden ist. Bei entzündlichen Erkrankungen besteht ein erhöhter Bedarf, der über die normale Ernährung erst recht nicht mehr gedeckt werden kann.

Bei Entzündungen sollte man aber nicht nur an einen eitrigen Fingernagel denken. 🙁

Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem, es fördert Entzündungsprozesse

Viszerales Fett, also das Fett, was in der Bauchhöhle um die inneren Organe gelagert ist, ist deshalb so gefährlich, weil es Entzündungsbotenstoffe freisetzt. Es fördert nicht nur Entzündungen sondern auch Diabetes und Krebs.

Der lässig dahergesagte Satz „Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel“ kann schnell gefährlich werden und ist nicht nur ein kosmetisches Problem.

Leider ist das Viszeralfett bei Frauen aber wesentlich gefährlicher als bei Männern. 🙂 Ein zusätzliches Kilogramm Bauchfett erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken um das Siebenfache, bei Männern ist das Risiko nur verdoppellt.

Jeder vierte Erwachsene leidet am sogenannte Metabolischen Syndrom, das heißt er leidet unter Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen.

Wurde Selen früher wegen seiner Giftigkeit gefürchtet, steht es heute wie kein anderes Spurenelement im Blickpunkt medizinischen Interesses. Als Hauptbestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase wirkt es antioxidativ, indem es durch freie Radikale entstandene schädliche Peroxide abbaut.


Sichtbare Zeichen oder Symptome eines Selenmangels sind die Aufhellung von Haut und Haaren. Selenmangel kann sich aber auch in Muskelschwäche und Herzbeschwerden äußern. Nach dem chinesischen Ort benannt, wo diese Selenmangelerkrankung erstmals beobachtet wurde, ist die Keshan-Krankheit, welche zu Veränderungen an der Herz- und Skelettmuskulatur führt.

Bei einem ausgeprägten Selenmangel kann es außerdem zu einer verminderten Immunabwehr mit unzureichenden antioxidativen Schutzmechanismen kommen.

Diverse Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose und multiple Sklerose werden deshalb mit einem Selenmangel in Verbindung gebracht.

Da dem Tierfutter in Deutschland besonders bei Hühnern und Schweinen Selen zugesetzt wird, sind Fleisch und Wurstwaren die wichtigsten Quellen, um dem Körper Selen zuzuführen

Nahrungsmittel sollten eigentlich alle Nährstoffe liefern

Unsere Lebensmittel sind industriell so verarbeitet, dass man eigentlich gar nicht mehr von „Lebensmitteln“ reden sollte. Man müsste besser von Nahrungsmittel reden.

Ein Lebensmittel ist ein Mittel zum Leben:

Unsere Lebensmittel sind industriell so verarbeitet, dass man eigentlich gar nicht mehr von „Lebensmitteln“ reden sollte. Man müsste besser von Nahrungsmittel reden.

Wie sollten unsere Lebensmittel eigentlich erfüllen?

# sie sollten auf einem gesunden Boden gewachsen
# sie wurden reif geerntet
# sie wurde vorsichtig und schonend transportiert und verpackt
# sie kommen im frischen Zustand zum Verbraucher
# sie sind schonend und durch natürliche Methoden verarbeitet oder haltbar gemacht
# sie sind schonend zubereitet, d.h möglichst wenig verändert
# sie sind frei von Schadstoffen
# sie sind frei von Lebensmittelzusatzstoffen

Aber diese Punkte treffen ja nun wirklich nicht mehr auf die meisten Dinge zu, die wir zu uns nehmen. Unser Essen ist so verarbeitet, dass es schnell zubereitet werden kann und am besten nur noch erwärmt werden muss.

Es muss schnell gehen, für unterwegs empfehlenswert als Essen to go

Aber wie sieht es tatsächlich mit unserem täglichen Essen aus?

  • polierter Reis hat nur noch 25 % des Kupfers, Mangans und Chroms von Naturreis
     es muss schnell gehen und Basmatireis ist der neue Trend
  • weißes Auszugsmehl enthält nur noch 7 µg Zink gegenüber 134 µg des Weizenvollkornmehls
     die Leberkässemmel oder die Bratwurst schmecken auf einer Vollkornsemmel auch nicht so gut.
     Das Croissant zwischendurch aus Vollkornmehl?  Unvorstellbar
  • Spinat verliert nach dreitägiger Lagerung bei Zimmertemperatur 70 % der Folsäure
    Also ist es doch besser den Tiefkühlkostspinat zu wählen als den „frischen“ Spinat vom Wochenmarkt.
  • Ein frisch geernteter reifer Apfel enthält 10 mg Vitamin C pro 100 g.  Nach 11 Wochen Lagerung bei 3° C enthält er noch 5 mg.  Im Herbst ist Erntezeit. Aber Äpfel bekommen wir das ganze Jahr über zu kaufen. Wo lagern die in der Zwischenzeit?
© Gleb Semenjuk – Fotolia.com
  • Unreifes Transportobst (Neuseeland, Chile, Spanien etc) enthält weniger Vitamine als reifes Obst.
     Deutschland ist nun mal nicht das Land der Bananen und Apfelsinen.
  • Beim Blanchieren von Tiefkühlgemüse gehen 95% des Vitamin-C-Gehaltes, 60% des Vitamin-B1-Gehaltes und 40 % des Vitamin-B2-Anteils verloren.
     Also ist auch die Tiefkühlkost nicht mehr ganz so vitaminreich.
  • Geschnittener Salat und zerkleinertes Gemüse verliert durch den Kontakt mit Sauerstoff und Licht 30% der Vitamine.
     Lecker anzusehen die schönen Salatbars aber nur noch als Ballaststoffträger nützlich.
  • Eine aufgeschnittene Tomate verliert in einer Stunde 50% des antioxidativen Pflanzenstoffes Lycopin
     Und gerade dieses Lycopin ist doch so wertvoll, weil es Krebs verhindern soll.
     Aber wer isst schon direkt im Garten vom Strauch die Tomaten? Mit Basilikum und Mozarella angerichtet sind sie doch nicht zu verachten.
  • Kantine: 100 g Erbsen haben beim Auftauen 20,5 mg Vitamin C, nach dem Kochen 8,1 mg, nach einer Stunde im Wärmebehälter 3,7 mg und auf dem Teller nur noch 1,1 mg Vitamin C.
     Die Kantine steht hier für sämtliche Essensarten, die lange vor dem Servieren vorbereitet werden. Das gild für Essen in Schulen, in der Mensa, in Altenheimen und Krankenhäusern.

Die meisten Ernährungsexperten geben für eine optimale Versorgung zumindest bei den Antioxidantien, 3- bis 5fach höhere Werte als die DGE an.

So auch die amerikanische Krebsgesellschaft, die ganz eindeutig eine höhere Zufuhr empfiehlt.

Würde die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre Empfehlungen nach oben korrigieren, hätte ein noch größerer Teil der Bevölkerung eine deutliche Unterversorgung.

Dann müsste man aber auch zugeben, dass die Empfehlung für eine „abwechslungsreiche“ Ernährung nicht mehr ausreicht. Vor allem Vitamin C wird von Ernährungsexperten in einer Dosierung von 500 bis 3000 mg täglich eingenommen.
Die Standardernährung von Affen in amerikanischen Zoos ist 23-mal höher, als man dem Menschen zugesteht. Soviel Vitamine brauchen unsere nächsten Verwandten zur Erhaltung der Gesundheit, um sich vor Infektionen zu schützen und sich zu vermehren.

Das Genmaterial von Affen weicht gerade mal 1% vom Menschen ab.
Durch die niedrigen Zufuhrempfehlungen wiegt sich der Verbraucher in einer falschen Sicherheit.

Seit dem Beginn der Stoffwechselforschung in den 60er Jahren, auf denen die DGE-Werte größtenteils noch beruhen, gab es eine Explosion des Wissens.

Beta Carotin – Vorstufe von Vitamin A

Es ist die Vorstufe des Vitamin A, daher auch die Bezeichnung „Provitamin A“. Der Körper ist in der Lage, je nach Bedarf aus Beta-Carotin Vitamin A herzustellen. Es ist wichtig für die Gesundheit von Haut und Schleimhaut und stärkt zusätzlich das Bindegewebe.
Des Weiteren unterstützt es die Knochenbildung und schützt den Organismus vor Infektionen. Bei Mangel an Beta Carotin kann es zu Nachtblindheit, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit kommen.

Es ist die Vorstufe des Vitamin A, daher auch die Bezeichnung „Provitamin A“. Der Körper ist in der Lage, je nach Bedarf aus Beta-Carotin Vitamin A herzustellen. Daher hat Beta-Carotin auch eine gewisse Depotform ohne dass die Gefahr einer Überdosierung besteht, wie dies bei Vitamin A der Fall ist. Eine zu hohe Zufuhr von Beta-Carotin führt lediglich dazu, dass dieser (intensiv orange gefärbte) Stoff in der Haut abgelagert wird (Stichwort: Karottenbabies).

Babys haben oft eine schöne Hautfarbe wegen des Karottensafts

Beta Carotin ist ein Naturfarbstoff, der in vielen Pflanzen vorkommt, besonders in den farbigen Früchten, Wurzeln und Blättern. Carotine wirken als Antioxidantien und schützen vor schädlichen freien Radikalen.

Es ist wichtig für die Gesundheit von Haut und Schleimhaut und stärkt zusätzlich das Bindegewebe.

Des Weiteren unterstützt es die Knochenbildung und schützt den Organismus vor Infektionen. Bei Mangel an Beta Carotin kann es zu Nachtblindheit, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit kommen.

Neben Lutein und Zeaxanthin ist Beta Carotin für den Sehvorgang unverzichtbar, da sie die Gefäße im Auge optimal vor oxidativer Belastung schützen. Es besitzt eine eigenständige Schutzfunktion, insbesondere in den Hornschichten der Oberhaut und den Zellmembranen.

1 Mio. Menschen erkranken jährlich an einem klinischen Vitamin A-Mangel.
Aufgrund von Tierversuchen über krebserregende Effekte sollen Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch sollen nicht mehr als 10.000 I.E. pro Tag einnehmen.

Wichtig: Durch erhöhte Zufuhr von Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A)  kann es nicht zu einer Überversorgung kommen. Der Körper wandelt nur soviel Beta-Carotin in Vitamin A um wie er benötigt. Der Rest wird ausgeschieden oder in der Haut abgelagert wodurch diese manchmal eine  harmlose gelbe Färbung annimmt. Daran kann jeder sofort erkennen, ob sein Minimumbedarf gedeckt ist. Dieser Effekt trägt dazu bei die Haut vor Sonnenschäden zu schützen.

Beta-Carotin benötigen wir für:

  • Haut, Schleimhäute,
  • Haare, Augen,
  • Zellschutz (Krebsschutz),
  • Wachstum, Knochenentwicklung und Fortpflanzung.

Bei Beta-Carotin Mangel können auftreten:

  • schuppige, trockene Haut,
  • schlechter Hautschutz bei Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand und Hautkrebs),
  • Nachtblindheit (sehr weit verbreitet, denn viele haben nachts Probleme beim Auto fahren, oder steigen auf die Bremse, wenn sie in einen Tunnel hineinfahren)
  • Wachstumsstörungen,
  • Infektanfälligkeit,
  • Zeugungsfähigkeit beziehungsweise Fruchtbarkeit können gestört sein.

Carotinoide wie z. B. Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin, Lycopin können für den Menschen als essentiell angesehen werden. Sie oxidieren rasch und verhindern so die Oxidation anderer wichtiger Substanzen. Daher sind sie potente Radikalfänger und bauen aggressive Sauerstoffradikale und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab. Sie schützen z.B. lichtsensible Zellen vor der zerstörerischen Wirkung von UV-Licht, hemmen die Oxidation von Lipiden und sind damit ein wirksames kettenbrechendes Antioxidans. Sie fangen den aggressiven Singulettsauerstoff und andere freie Radikale ab. Außerdem steigern sie die Aktivität von T- und B-Zellen, die für die zelluläre Immunantwort wichtig sind. Carotinoide sind daher für die Vorbeugung besonders effektiv. Vermutlich können sie u.a. die Risiken für Krebskrankheiten verringern. Bei ausreichender Zufuhr reichern sich Carotinoide im Blutplasma und im Fettgewebe an, je stärker sie vorhanden sind, umso intensiver.

Die Carotine sind unpolar und deswegen fettlöslich, d. h. weiterführend auch, sie können nur im menschlichen Organismus zusammen mit zumindest einer geringen Menge Fett verwertet werden. Carotinoide treten in vielen Varianten auf – über 600 sind bis heute bekannt. Allen gemeinsam ist eine ähnliche Grundstruktur bei unterschiedlichen Endgruppen. Das bekannteste Carotin ist Beta-Carotin. Von ihm leitet sich der Name der gesamten Gruppe der Carotine ab. Neben Beta-Carotin können auch Alpha-Carotin und Alpha-Cryptoxanthin in Vitamin A umgewandelt werden. Aber die einzelnen Ausprägungen, wie etwa Beta-Carotin, haben auch von Vitamin A unabhängige Wirkungen.

In Pflanzen haben Carotinoide eine Funktion bei der Photosynthese und schützen sie vor schädlichen Auswirkungen der Licht-, genauer gesagt, der UV-Strahlen. In den Wurzeln von Pflanzen gebildet, übernehmen sie dort den Schutz vor Infektionen.

Die Funktionen und Wirkungen der Carotine im menschlichen Körper werden mehr und mehr bekannt, sind aber auch nicht unumstritten. Eine generell zellschützende Wirkung als Antioxidantien kann ihnen aber mit Sicherheit zugeschrieben werden.

Beta Carotin kommt in vielen Früchten vor, besonders in gelben und orangen. Besonders reich an Beta Carotin sind Pfirsiche, Aprikosen und Karotten, aber auch Spinat, Löwenzahn, Pflaumen und Heidelbeeren.

Vitamin E – eines der wirksamsten Antioxidantien

Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet. Es ist der Überbegriff für die so genannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das so genannte alpha-Tocopherol am besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet. Es ist der Überbegriff für die so genannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das so genannte alpha-Tocopherolam besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

In Weißmehlprodukten ist wenig Vitamin E

Vitamin E gehört zu den lebenswichtigsten Vitaminen und Schutzstoffen der Körperzelle. Bei intensiver Sonneneinstrahlung, Stress oder häufigem Nikotingenuss erhöht sich der Bedarf an schützenden Vitaminen. Aber auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist die optimale Versorgung mit Vitamin E wichtig.

Stress sollte man nie zu unterschätzen, denn es ist der Nährboden für viele Krankheiten. Corona Zeit ist Stress für den Körper, denn viele Menschen haben Angst.

Ich muss feststellen, oft mehr Angst vor Strafen als vor dem Virus, wenn Geschäfte nicht penetrant darauf achten, dass auch jeder Bürger einen Mundschutz trägt. 🙁  🙁

Dieser Vitalstoff ist einer der wirksamsten Antioxidantien und gilt als Jugend- und Schönheitsvitamin. Als sogenannter „Radikalfänger“ schützt es die Zelle vor aggressiven Sauerstoffradikalen und trägt zum Erhalt und zur Stärkung der Vitalität bei.

Ohne Vitamin E (Tocopherol) würden wir „rosten“ wie altes Eisen. Jede unserer Zellmembranen ist durch Tocopherol vor Oxidation geschützt. Deshalb kann es im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen (Vitamin A, C, dem Spurenelement Selen) schwere Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt vermindern. Ganz wichtig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-„Verkalkung“), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.

Zu einem erhöhten Vitamin-E-Bedarf kommt es bei Rauchern, Stress, Herzerkrankungen, geschwächten Abwehrkräften. Bessere Abwehrkräfte schützt auch vor Virenbefall.

Neben einer zu geringen Zufuhr von Vitamin E über die Nahrung gibt es weitere mögliche Ursachen für einen Vitamin-E-Mangel wie zum Beispiel eine ungenügende Aufnahme über den Darm (z.B. bei Fettmalabsorption).Bei einem jahrelang andauernden Vitamin-E-Mangel kann es unter anderem zu Symptomen kommen wie: Konzentrationsschwäche, Muskelschwäche, höhere Infektanfälligkeit, trockene, faltige Haut, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Reizbarkeit, schlecht heilende Wunden, Begünstigung von Arteriosklerose.

Hat diese Symptome nicht fast jeder im Alter? Anders ausgedrückt würden viele Menschen diese Beschwerden nicht haben, würden sie über Jahre im Vorfeld genügend Vitamin E aufnehmen. Die vorgeschlagenen 12 mg von Seiten der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) reichen dabei allerdings niemals aus. Die schützen nur vor plötzlicher Erkrankung, verhindern aber nicht die Folgeerkrnakungen, wie oben beschrieben.

Vitamin E ist auch für Sportler unverzichtbar, denn es sorgt dafür, dass sie länger und härter trainieren können, Muskeln schneller wachsen, Knochen gestärkt und die Abwehrkräfte gesteigert werden.

Bewegung ist wichtig
Mehr Ausdauer beim Sport mit genügend Vitamin E

Vitamin E wurde als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ entdeckt. Herbert M. Evans und Katherine S. Bishop (zwei US-amerikanische Forscher) wiesen 1922 als erste auf einen bis dahin unbekannten fettlöslichen Faktor hin, der für die Reproduktion von Ratten notwendig war. In den Folgejahren wurde dieser Faktor vor allem aus Weizenkeimöl, Hafer und Mais isoliert, als Vitamin erkannt und aufgrund der bereits bekannten Vitamine A, B, C und D nun Vitamin E genannt. 1938 wurde die Struktur von Vitamin E (hier α-Tocopherol) aufgeklärt, zudem kam es im gleichen Jahr zur ersten chemischen Synthese. Vertreter der ebenfalls zu den Vitamin-E-Formen zählenden Tocotrienole wurden erstmals 1956 beschrieben und synthetisiert.

Natürliche Vitamin-E-Quellen sind hochwertige Pflanzenöle, z. B. Leinsamen- und Sonnenblumenöl, Olivenöl, Nüsse, Vollkornprodukte mehr als Nahrungsmittel aus hellen Mehlen sowie Milchprodukte, Eigelb, Butter und Margarine. Die durchschnittlichen Zubereitungsverluste liegen bei 10 %. Beim Wiedererhitzen von Bratfett wird das restliche Vitamin zerstört. Wie viel Liter Öle trinken wir denn täglich? Die natürlichen Vitamin E-Quellen sind allesamt so richtige Kalorienbomben, werden also meistens gemieden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) definiert 300 mg (= ca. 450 Internationalen Einheiten, IE) als tolerierbare Höchstaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL), also die Menge, die ein gesunder Erwachsener ohne gesundheitliche Risiken lebenslang täglich verzehren kann. Für Kinder hat eine Studie Mengen von 25 mg pro kg Körpergewicht und Tag als nicht toxisch und 10 mg pro 100 kcal Nahrung bei oraler Gabe als sichere Richtschnur bezeichnet. Das würde bedeuten, dass ein Kind mit 30 kg Körpergewicht am Tag bis zu 750 mg Vitamin E  zu sich nehmen könnte, über die tägliche  Ernährung ist es nicht möglich.

Natürliche Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Sie sind wichtig für eine cholesterinbewusste Ernährung. Sie enthalten gereinigtes Lachsöl mit natürlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (EPA/DHA), welche vom Organismus nicht selbst gebildet werden können. Nimmt man mit der Nahrung mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich, sinken die Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerte im Blut.

Omega-3-Fettsäuren sind eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Die Bezeichnung stammt aus der alten Nomenklatur der Fettsäuren. Bevor man sie als solche identifizierte, wurden sie gemeinschaftlich als „Vitamin F“ bezeichnet.

Sie werden durch eine geeignete Nahrung oder einfacher als Nahrungsergänzung aufgenommen. Omega-3-Fettsäuren erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Sie sind wichtig für eine cholesterinbewusste Ernährung. Sie enthalten gereinigtes Lachsöl mit natürlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (EPA/DHA), welche vom Organismus nicht selbst gebildet werden können. Nimmt man mit der Nahrung mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich, sinken die Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerte im Blut. 😉

Durch die Wahl der Nahrungsmittel kann man so einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) vorbeugen. Die   Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf die roten Blutkörperchen, erweiternd auf die Blutgefäße und senken den Gehalt an Triglyceriden. Dadurch werden die Fließeigenschaften des Bluts verbessert.

Omega-3-Fettsäuren spielen auch bei der Entwicklung des Gehirns eine große Rolle. Auch auf die Sehfunktion haben Omega-3-Fettsäuren positive Auswirkungen. Darüber hinaus sind Omega-3-Fettsäuren Bestandteil der Zellwände und für die Bildung von Nervenzellen von Bedeutung. Omega-3-Fettsäuren können blutdrucksenkend wirken und dadurch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Begünstigt wird dies durch salzarme und kaliumreiche Mahlzeiten. Eine länger andauernde Einnahme kann dennoch den Blutdruck senken.

Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren. Für den täglichen Bedarf wurden zwischen 200 mg und 3,8 g / Tag oder 0,8 – 2 Energieprozent genannt

Die drei wichtigsten Formen von Omega-3-Fettsäuren sind

1. Docosahexaensäure (DHA, docosahexaenoic acid): Diese Form kommt in bestimmten Mikroalgen vor, die von fettreichen Meeresfischen (Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle, Thunfisch) gefressen werden und dadurch auch in ihnen enthalten sind.

2. Eikosapentaensäure (EPA, eicosapentaenoic acid): EPA kommt wie die Docosahexaensäure besonders in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle und Thunfisch vor.

3. Alpha-Linolensäure (LNA, alpha-linolenic acid): LNA ist eine Vorstufe von DHA und EPA und ist vor allem in Lein-, Raps-, Walnuss- und Perillaöl (wird viel in der japanischen Küche verwendet) sowie in grünem Blattgemüse zu finden.

Die Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eikosapentaensäure (EPA) kommen zu besonders hohen Anteilen in Kaltwasserfischen vor, also zum Beispiel in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Fisch aus der Dose oder frisch zubereitet.

In 100 Gramm Thunfisch sind beispielsweise rund 3,5 Gramm der Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA enthalten. Schon rund 12 Gramm Thunfisch pro Tag würden somit ausreichen, um den Tagesbedarf zu decken. 100 Gramm Makrele enthält etwa 1,7 Gramm, 100 Gramm Forelle rund 0,6 Gramm Omega-3-Fettsäuren. Aber aufpassen: je mehr fettreicher Fisch verzehrt wird, um so mehr Kalorien werden auch aufgenommen. 🙁

Da Fisch tagtäglich nicht jedermans Sache ist, kann man natürlich auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Omega-3-Fettsäuren in höheren Dosen enthalten. Dabei sollte man darauf achten, dass im Nahrungsergänzungsmittel auch Vitamin E enthalten ist, da sich mit vermehrter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren auch der Vitamin-E-Bedarf erhöht.

Pflanzenöle wie Raps-, Soja-, Perilla-, Lein- und Walsnussöl sowie auch ganze Walnüssen enthalten die Vorstufe von DHA und EPA, die Alpha-Linolensäure. Diese Vorstufe kann von unserem Körper in DHA und EPA umgewandelt werden. Allerdings werden dabei geringere Konzentrationen aufgenommen als zum Beispiel bei einer Fisch Mahlzeit.

Durch ein neues Verfahren ist es gelungen, die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in eine hochkonzentrierte, reine Form zu bringen. Um ein Hochkonzentrat an Omega-3-Fettsäuren herzustellen, wird Fischöl technisch sehr aufwendig in einem patentierten Verfahren in mehreren Reinigungsschritten von unerwünschten Inhaltsstoffen (z.B. Schwermetalle, Pestizide) befreit. Am Ende bleibt ein reines Hochkonzentrat aus den gewünschten langkettigen Omega-3-Fettsäuren übrig.

Leider reinigen nicht alle Hersteller ihre Produkte so, dass man neben den Fettsäuren oft auch Blei und Quecksilber zu sich nimmt. Besonders vor sehr preiswerten Anbieter ist daher abzuraten.

Vitamin C – ein Gegengift für Bakterien, Viren und freie Radikale

Stress ist ein Vitamin C Killer. So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.

Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Ihr Name leitet sich entsprechend von „a“ (nicht) und dem lateinischen Namen „scorbutus“ für Skorbut ab. Da Ascorbinsäure leicht oxidierbar ist, wirkt sie als Redukton und wird als Antioxidans eingesetzt.

Die L-(+)-Ascorbinsäure und ihre Derivate mit gleicher Wirkung werden unter der Bezeichnung Vitamin C zusammengefasst. Der Sammelbegriff Vitamin C umfasst daher auch Stoffe, die im Körper zu L-(+)-Ascorbinsäure umgesetzt werden können, wie z. B. die Dehydroascorbinsäure (DHA).

Denn Vitamin C unterstützt aktiv die Arbeit der Abwehrzellen. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den Leukozyten anreichert und aktivierte T-Zellen unterstützt. Es hilft, Arteriosklerose vorzubeugen, weil es die Innenwände der Arterien glättet, so dass sich kein Cholesterin anheften kann.

Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung. Damit ist Vitamin C auch an den Regelkreisen der Sexualhormone, der Stresshormone, des Wachstums und der Schilddrüsentätigkeit beteiligt.

Stress ist ein Vitamin C Killer. So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.

Eine zentrale Funktion spielt Vitamin C auch als „Fänger“ der freien Radikalen. Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen.

Sie entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, beim Röntgen und durch UV-Strahlen. Ihre Bildung wird unterstützt durch Nitrate, Pestizide und Umweltbelastungen. Freie Radikale reißen Bausteine von Körperzellen an sich.

Besonders „wild“ sind sie hinter einem Sauerstoff-Atom her. So schädigen sie eine Zelle und oft auch deren Bausubstanz, wenn der Zellkern betroffen ist. Eine so geschädigte Zelle stirbt ab und kann sogar zur Krebszelle werden. Diese Zelltrümmer und die entarteten Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.

Insbesondere bei speziellen Belastungen kann die Vitamin C Zufuhr erhöht werden. Überschüsse an Vitamin C werden in der Regel problemlos ausgeschieden. Deshalb ist eine erhöhte Zufuhr meistens unproblematisch und in vielen Fällen sinnvoll.

Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass Sie nicht den gesamten Tagesbedarf auf einmal zu sich nehmen, weil dann der momentane Überschuss auch ausgeschieden wird. Besser die Zufuhr auf zwei- bis dreimal am Tag verteilen.

Allerdings ist es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich,  mit Vitamin C aus der Nahrung eine Überdosierung zu bekommen. Die meisten Menschen leben eher ständig in einem Defizit. Deshalb erleiden im Alter auch so viele Menschen eine Arteriosklerose.

Unsere Ärzte verordnen dann sehr gerne ASS. Besser wäre es, man würde ein Leben lang ausreichend, und das ist mehr als 100 mg, was von der DGE empfohlen wird, Vitamin C zu sich nehmen. Blutgefäße werden durch Vitamin C schön abgedichtet und was noch viel wichtiger ist, das Vitamin C  kann Fett, das schon an den Gefäßwänden klebt, wieder ablösen.

Besonders rohe Citrusfrüchte und Beeren enthalten das lebensnotwendige Vitamin C in größeren Mengen, besonders die Acerolakirsche.  Diese kleine Kirsche enthält viermal so viel Vitamin C wie Orangen oder andere Citrusfrüchte.                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Dagegen ist es in Milchprodukten nur in geringen Mengen vorhanden.
Beim Zubereiten und beim Konservieren von Lebensmitteln geht ein Teil des Vitamins verloren. Besonders gesund ist es jedoch, sich von rohem Gemüse oder Obst zu ernähren.

Allerdings ist der Gehalt an Vitamin C im heutigen Gemüse und Obst aus den bekannten Gründen (lange Transportwege, haltbar machen, unreife Ernte, falsche Lagerung) nicht mehr so groß, wie wir es alle noch in der Lektüre und in den Tabellen zu lesen bekommen. 

Jedes Kind weiss, wie Vitamin C-reich doch die Kiwi sind. Aber wer erntet sie schon frisch aus seinem Garten?

Wer clever ist und sicher sein will, dass er seinem Körper dieses wertvolle Vitamin nicht vorenthält, der sollte sich regelmäßig  zusätzlich zu Obst und Gemüse noch mit Vitamin C versorgen, am besten aus ganzen Früchten gewonnen in Verbindung mit den Flavonoiden und nicht nur aus reiner Ascorbinsäure.

Linus Pauling, der Nobelpreisträger, empfiehlt bis zu 3 g täglich!

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Und die sollten wir schützen.

Schadstoffbelastungen

Die Menschen werden heute nicht älter, weil sie gesünder leben.

Nicht nur unser tägliches Essen ist dafür verantwortlich, ob wir gesund bleiben. Natürlich spielen auch genetische Dispositionen und Umweltbelastungen eine große Rolle.

Aber was sind denn mit Umweltbelastungen? Ist es nur das Leben in der Großstadt mit seinen Autoabgasen oder der Wohnort neben der Fabrik?
Zu Belastungen aus der Umwelt zählen auch andere Dinge:

Wir verbringen über 80% unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Zu Corona Zeiten verlassen viele Menschen aus angst nur selten ihre Wohnungen. Und wenn es wieder zu einem Ausgangsverbot kommt, verbringen viele Menschen noch mehr Zeit innen.

Einige Beispiele für Schadstoffbelastungen im Büro:

  •  Computer: bromierte Dibenzofurane als Flammschutz
  •  Drucker
  •  Kopierer: Toner-Rußpartikel
  •  Lackschreiber
  •  Filzschreiber
  •  Kleber: Lösungsmittel
  •  Monitore: eine ständige Magnet- und hochionisierende Strahlenbelastung
  •  Teppichböden: ausdampfende Insektizide und Pilzmittel
  •  Möbel und Leder: Formaldehyd
  •  Wärmedämmstoffe
  •  Reinigungsmittel: Tenside, Phosphate
  •  Textilien: Farbstoffe und Schwermetalle, die über die Haut aufgenommen werden
  •  Zigarettenrauch ist der stärkste Raumluftverschmutzer

Waren Sie schon mal länger als eine Stunde in den Läden, wo es die Billigklamotten gibt? T-shirts für 1,99 € oder Jeans für 5,99 €. 🙁

Man bekommt nach einiger Zeit Kopfschmerzen.
Die armen Menschen, die dort acht Stunden für wenig Geld arbeiten müssen und ihr Bestes geben sollen.

Wir verbringen immer mehr zeit am Handy oder PC, jetzt werden 5G Masten geplant und gebaut, damit noch mehr gestreamt werden kann.

Deshalb sollten wir unserem Körper aber auch eingestehen, dass er für diese Mehrbelastung ein paar Vitalstoffe (Vitamine) mehr benötigt als unsere Ururgroßeltern.

Die Menschen werden heute nicht älter, weil sie gesünder leben. Sondern unsere Medizin ist in der Lage, viele Symptome zu behandeln und für jedes Wehwehchen ein Mittelchen zu haben.
Viele Menschen , wenn man sie fragt, ob sie 120 Jahre alt werden möchten, sind entsetzt. Jeder verbindet mit dem älter werden auch gleichzeitig Schmerzen, Einschränkungen und Abhängigkeit von Dritten.
Aber genetisch gesehen, könnten wir alle 120 Jahre alt werden, vorausgesetzt, die Krankheiten beenden unser Dasein nicht vorher.

Wer entscheidet denn, ob ich alt und gesund werden will? Ich oder die DGE oder die Presse mit ihren Nachrichten, dass man bei ausgewogener Ernährung keine zusätzlichen Vitamine bzw. Vitalstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln benötigt?

Also wer jetzt zu der Erkenntnis kommt, dass Mikronährstoffe wichtig sind, fragt sich vielleicht, aber welche?

Überdosierungen sind mit Nahrungsergänzungen so gut wie unmöglich.

Billigprodukte, die oft bei Aldi oder Lidl als Brausetabletten angeboten werden, sind so „homöopathisch“ niedrig dosiert, das man damit vielleicht kleinere Mängel ausgleichen kann, aber kaum optimale Mikronährstoff-Blutwerte für die Gesundheitsvorsorge erreicht werden können.
Vitaminprodukte, die mehr als die 3fache Menge der DGE-Minimalempfehlung enthalten, sind in Deutschland apothekenpflichtig.
So wird Vitamin C ab einer Dosierung von 225 mg pro Tablette auf einmal zum apothekenpflichtigen Arzneimittel.

Eine klinische Prüfung mit Patienten für die Arzneimittelzulassung würde für ein Multivitaminpräparat 2,5 bis 5 Millionen Euro kosten.
Fehlt die klinische Prüfung, wird keine Zulassung erteilt.

Halten Sie sich an die Marktführer für Nahrungsergänzungsmitteln oder an orthomolekulare Produkte.

Hier hat man eine gute Qualitätsgarantie und einen einheitlichen Qualitätsstandard. Orthomolekulare Produkte sind hypoallergen hergestellt und erhalten keine Hefe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Laktose. Diese Zusatzstoffe sind in vielen deutschen Produkten enthalten und bewirken bei vielen Menschen Allergene.

Hochwertigere Produkte nehmen häufiger teurere Rohstoffe, zum Beispiel gemischte natürliche Carotine, die fünf verschiedene Carotine enthalten statt billiges, synthetisches Beta Carotin. Vitamin E aus Weizenkeimöl hat auch eine bessere biologische Verfügbarkeit als Vitamin E aus Erdöl, was natürlich auch ein Naturprodukt ist.
Bei No-Name-Produkten oder Produkten von unbekannten Firmen aus dem Internet sind die Inhaltstoffe nicht oder oft falsch deklariert, und es liegen keine Zertifikate vor.
Die Bioverfügbarkeit der Produkte ist häufig schlecht, da die chemische Formulierung minderwertig ist.