Überkreuzübungen fördern die Konzentration

Überkreuzübungen können die Konzentration  fördern und bei Kindern eine Hilfe beim Lesen und Schreiben sein.

Überkreuzübungen helfen in der Schule bei der Konzentrtion

Konzentrationsschwierigkeiten sind nicht nur bei Kindern ein Problem. Inzwischen klagen auch immer mehr Erwachsene darüber, sich nicht richtig konzentrieren zu können. Der Alltag verlangt viel von jedem und so manch einer fühlt sich ständig überfordert.

Da können Überkreuzübungen Abhilfe leisten,  Übungen, die man so nebenbei mit einfließen lassen kann.

Als Erwachsener kann man sich ja immer noch austricksen, aber unsere Kinder sollten rechtzeitig mit Überkreuzübungen beginnen damit keine Blockaden entstehen.

  • Hat ihr Kind in der Schule Probleme?
  • Kann es sich häufig schlecht konzentrieren?
  • Vergisst es, was der Lehrer gesagt hat?

In manchen Fällen liegt es nicht an der Unaufmerksamkeit ihres Kindes, sondern  in vielen Fällen  ist eine Blockade die Ursache. Diese Blockade verhindert, dass die linke und rechte Gehirnhälfte problemlos zusammenarbeiten.

Bei Überkreuzübungen wird die Verbindung der beiden Gehirnhälften aktiviert und so die Zusammenarbeit gefördert. Das wirkt sich besonders beim Lesen und Schreiben aus.

Warum erleben wir solche Defizite bei unseren Kindern immer häufiger als noch vor 30 bis 50 Jahren? Hat vor 30 Jahren jemand von Überkreuzübungen gesprochen? Wohl eher nicht, denn da waren Übungen, die über Kreuz gingen  im Alltag an der Tagesordnung.

Früher haben  die Kinder mehr draußen herumgetobt, sind auf Bäumen geklettert und haben Balanceübungen durchgeführt. Heute  sitzen viele Kinder bereits ab Kindergartenalter mit Nintendo DS oder Playstation oder Wii-Spielen inaktiv über digitalen Spielzeugen herum. Es ist eben ein Unterschied, ob man selber rennt oder ob mit beiden Daumen die Autos über eine Rennstrecke entlang gemanagt werden. Die ersten Probleme werden dann in der Schule spürbar.

Auch als Erwachsener ist man früher mehr gelaufen. Die Schlenderbewegung der Arme beim Laufen ist eine typische Überkreuzbewegung. Denn es ist der linke Arm mit dem rechten Bein vorne und umgekehrt.

Folgende Überkreuzübungen können ausgleichen und dabei behilflich sein:

  • ihr Kind steht aufrecht und entspannt, beide Arme hängen locker an den Seiten herunter. Jetzt hebt das Kind den rechten Fuß an, bis es das Knie bequem mit der linken Hand erreichen kann. Dann stellt es das Bein wieder auf den Boden.
  • Anschließend wird die Übung mit dem linken Knie und der rechten Hand wiederholt. Beide Überkreuzbewegungen abwechseln, gleichmäßig und locker üben, bis es ganz von selbst geht.
  • sie können sich mit ihrem Kind auch Luftballone zustoßen, indem sie abwechselnd nur mit links oder rechts den Ballon treffen. Achten sie darauf, dass ihr Kind dabei über Kreuz greifen muss, um den Ballon zu treffen. Also bei der rechten Hand links hinstoßen und umgekehrt.

Erschrecken Sie nicht, wenn Ihnen selbst die Überkreuzübungen anfangs schwer fallen und Sie sich dabei konzentrieren müssen. Das beweist, dass die Blockade zwischen rechter und linker Hirnhälfte noch gelöst werden muss. Mit der Zeit wird es immer besser.

 

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