Schwangerschaft und besondere Vitamine

Vitamine in der Schwangerschaft?

Wir haben keinen Hunger, aber der Vitaminbedarf ist oft zu gering in unserer Nahrung

Braucht es das zusätzlich? Unsere Ernährung ist doch gut?

Dass man sich gut ernähren soll, ist allgemein bekannt, aber dass man für zwei essen soll, ist eine alte Volksmundaussage und trifft nicht ganz zu. 🙁

In der Schwangerschaft sollten bestimmte Vitamine mit Nahrungsergänzungen substituiert werden

Vitamine in der Schwangerschaft sollten allerdings in einigen Bereichen mit Nahrungsergänzungen erhöht werden.

In der Schwangerschaft will man alles so optimal wie möglich machen. Vielleicht isst man jetzt auch mehr Obst und Gemüse, weil man ja weiß, dass da besonders viele Vitamine vorhanden sein sollen. Spätestens jetzt wird mit dem Rauchen aufgehört und man verzichtet auf Alkohol.

Auch wird die Schwangere mehr gesundes Wasser trinken. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist man besonders kritisch und vorsichtig beim Verzehr von rohem Fleisch.

Folsäure ist wohl das bekannteste Vitamin, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Da ein großer Teil der Bevölkerung generell unter einem Folsäure Mangel leidet, ist es anzunehmen, dass es auch schwangere Frauen tun. Besonders die Einnahme der Antibabypille bindet zusätzlich Folsäure und deshalb leiden diese Frauen unter einer permanenten Unterversorgung mit Folsäure.

Ein Folsäure Mangel erhöht das Risiko um das Vierfache, dass das Kind irreparable Neuralrohrdefekte erleidet, den sogenannten offenen Rücken zu bekommen, wenn ein Mangel in den ersten drei Schwangerschaftswochen besteht. Deshalb ist es auch sehr wichtig, bereits vor Beginn der Schwangerschaft, die Fohlsäure zu erhöhen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt generell 400 Mikrogramm Folsäure, in der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 600 Mikrogramm an. Das ist über normale Ernährung mit viel grünem Blattgemüse nicht zu erreichen. Studien haben gezeigt, dass 600 µg die Anzahl der Neuralrohrdefekte um 20 bis 60 Prozent verringern kann.

Auch eine verbesserte Aufnahme von Jod kann man dazu zählen, wenn man speziell von Vitaminen in der Schwangerschaft redet. Eine Zufuhr von 100 bis 150 Mikrogramm Jod sollten aufgenommen werden. Ein Jodmangel kann zu körperlichen und geistigen Behinderungen des Kindes führen. Außerdem geht man davon aus, dass eine erhöhte Jod Gabe eine Überfunktion der Schilddrüse ausschließen kann.

Auch Omega-3-Fettsäuren, speziell die DHA und EPA sind im Gespräch, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Augen. Australische Studien haben auch gezeigt, dass die Kinder später weniger an Allergien und Hautausschlägen leiden, wenn die Mütter während der Schwangerschaft mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich genommen haben. Allerdings ist das mit zweimal in der Woche fetten Kaltwasserfisch essen nicht getan. Außerdem benötigt das Immunsystem die Omega-3-Fettsäuren.

Schwangere haben einen erhöhten Eisenbedarf, weil auch das ungeborene Kind mit Blut versorgt werden muss. Durch die regelmäßigen Blutkontrollen des Hämoglobins wird sofort deutlich, wie der Bedarf ansteigt ab dem zweiten Trimester.

Einen schnellen Überblick der verschiedenen Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Nahrungsergänzungen für Schwangere finden sie hier…

Da auch in der Gesamtbevölkerung über 60 Prozent mit Vitamin D unterversorgt sind, sollte die Schwangere auf ausreichende Zufuhr mit Vitamin D achten, da auch Vitamin D zu den Vitaminen in der Schwangerschaft zählt und wichtig für den Knochenaufbau ist. Die Deutsche Gesellschaft hat auch aus diesem Grund der allgemeinen Unterversorgung die Aufnahme Empfehlung von 5 Mikrogramm auf 20 Mikrogramm erhöht.

Auch bei Zink kann man sagen, dass es in der Schwangerschaft um 50% erhöht ist. Zink ist zentral wichtig für das Immunsystem, steuert aber unzählige andere Enzymprozesse. Beim Fötus ist es wichtig für die Gehirnentwicklung und ein Mangel kann zu niedrigem Geburtsgewicht führen oder das Risiko für Geburtsfehler erhöhen. Außerdem kann Zinkmangel bei der Mutter zu Haarausfall führen.

Wenn der Vitaminbedarf richtig abgedeckt ist, steht einer Schwangerschaft ohne Komplikationen nichts mehr im Weg.

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Ein Burnout entwickelt sich langsam

Burnout ist eine psychische Erkrankung, die im ICD 10 noch gar nicht gelistet ist. 🙁

Man muss nicht immer erreichbar sein. Wichtig ist, sich persönlichen Freiraum zu schaffen

Burnout bedeutet „ausgebrannt sein“ und wird nach der subjektiven Bewertung von Gefühlen und Empfindungen der Patienten diagnostiziert.

Aber warum fühlen sich immer mehr Menschen ausgebrannt?

  • Ist es der immer mehr steigende Leistungsdruck? Ist niemand mehr in der Lage, es frühzeitig zu erkennen und sich eine Auszeit zu gönnen?
  • Ist man ein Schwächling, wenn man NEIN sagt? Muss man in allen Bereichen zum Perfektionisten werden und sich selbst unter Stress stellen?
  • Muss man immer erreichbar sein und mit seinem Handy herumlaufen?

Es ist definitiv ein Teufelskreis, wenn sich so ein Burnout langsam entwickelt und von dem Betroffenen nicht wahrgenommen wird.

Zuerst glaubt man ja noch, die angeforderten Erwartungen zu erfüllen. Phasenweise geht es einen auch wieder ganz gut. (Ab nächste Woche habe ich Urlaub, dann wird es besser) Man setzt sich selber unter Druck und will sich beweisen. Es gibt einen verstärkten Arbeitseinsatz trotz Erschöpfung, selbst wenn eigene Bedürfnisse wie die Ruhe Phase dabei vernachlässigt werden. Auftretende Konflikte werden verdrängt, Probleme nicht wahrgenommen oder ganz anders interpretiert bis man zu einer inneren Leere kommt und schließlich zusammenbricht.

Wer spürt, dass er sich gar keine Zeit zur Entspannung nehmen kann, sollte rechtzeitig professionelle Hilfe suchen. Bevor eine psychische Erkrankung diagnostiziert wird, kann ein Besuch beim Heilpraktiker für Psychotherapie hilfreich sein.

Den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden, ist belastend

Um von einer leichten, mittelgradigen oder schweren Depression sprechen zu können, müssen bestimmte Symptome vorhanden sein.

Hauptsymptome sind:

  • gedrückte depressive Stimmung
  • Interessenverlust
  • Antriebsmangel

Aber ganz ehrlich…..hat diese Symptome nicht jeder schon mal unterschiedlich stark empfunden? Warum wird der eine damit fertig und der andere zerbricht daran?

Nebensymptome können sein:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Gefühl von Schuld und Wertlosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust mit Gewichtsverlust
  • Libido Verlust
  • Suizidgedanken oder Suizidhandlungen

Es handelt sich aber immer um eine psychische Erkrankung, warum vielleicht auch viele Menschen so spät zum Arzt gehen. Als psychisch krank abgestempelt zu werden, ist unangenehm und etwas Anderes, als wenn man sich das Bein bricht. Oft wird beim Arzt dann Blut abgenommen, wo natürlich nichts gefunden wird. Körperlich ist ja bei seelischen Erkrankungen auch nichts im Blutbild verändert. Denn das, was man untersuchen lassen müsste, wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen:

Die Botenstoffe Noradrenalin, Serotonin und Dopamin müssten untersucht werden genauso wie die gehirnaktiven Aminosäuren, die dafür verantwortlich sind, dass sie in richtigen Mengen gebildet werden.  Die Grundbausteine Phenylalanin, Tryptophan, Isoleucin und Tyrosin sind verantwortlich, dass unser Körper die Botenstoffe produzieren kann. Diese Aminosäuren sind essentiell, das bedeutet, wir müssen sie ausreichend mit der Nahrung aufnehmen, weil der Körper sie nicht selber herstellen kann. Aber mit der heutigen Nahrung sind diese Nährstoffe nicht in ausreichender Menge aufzunehmen.

Jetzt braucht man eine gute Nahrungsergänzung, wo die Aminosäuren im richtigen Mengenverhältnis vorhanden sind.

Leider verschreiben die Ärzte nur Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer SSRI oder Selektive Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer SNRI oder klassische Antidepressiva mit erheblichen Nebenwirkungen.

 

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Prüfungsangst erkennen

Prüfungsangst ist für viele Schüler ein unüberwindbares Hindernis.

Einige Kinder müssen mehr lernen als andere, um ans Ziel zu kommen

Jetzt sind die Ferien bald vorbei und das neue Schuljahr beginnt. Für jeden ist die Versetzung in die nächste Klasse wichtig. Besonders bei Übertritten in die Realschule oder auf ein Gymnasium wird ein ganz besonderer

Notendurchschnitt verlangt.

Bei Prüfungsängsten können die Ursachen in der Kindheit oder Jugend liegen.

Das kann man sich natürlich nicht mit dem normalen Verstand klarmachen. Hypnose ist hier ein hervorragendes Hilfsmittel, um herauszubekommen, woher diese Ängste kommen.

Aber auch wenn dieser Schritt geschafft ist, plagen sich Schüler/innen und auch Studenten an Gymnasien, Fachoberschulen oder Universitäten bei jeder Prüfungssituation wiederum aufs Neue.

Viel gelernt und trotzdem die Arbeit verhauen, weil die Leistung nicht abrufbar war

Man hat gelernt, sich abfragen lassen und der Prüfungsstoff ist verinnerlicht….aber dann kommt der Blackout. Note versemmelt. 🙁 🙁

Oder es tritt als völlig neues Problem auf. Bisher hat man alle Prüfungen wie seine Mitschüler oder Kommilitonen bestanden, aber wenn es jetzt um ganz besondere Prüfungen geht, zum Beispiel das Abitur oder Examen stehen viele unter enormen Anspannungen oder leiden sogar an Panik. Das kann natürlich die bisherige Leistungsfähigkeit enorm schmälern.

Ganz wichtig ist es, erst einmal zu erkennen, dass man an so einer Prüfungsangst leidet. Nervosität oder zwei unruhige Nächte vor einer Prüfung sind noch lange keine Prüfungsangst. Aber auch da gibt es sinnvolle Strategien, um besser damit umzugehen.

Prüfungsangst kann sich auf sehr unterschiedliche Weisen äußern.

  •  Es kommt zu Unwohlsein über einen längeren Zeitraum mit somatischen Beschwerden wie Kopf- oder Bauchschmerzen oder sogar Schwindel.
  •  Schlafstörungen, Verdauungsstörungen oder Appetitlosigkeit können auftreten
  •  Stimmungsschwankungen wie Gereiztheit oder Ängstlichkeit treten auf, oder man verspürt typische Unlust.
  •  Prüfungstermine werden verschoben soweit es möglich ist. An der Schule ist das natürlich nicht so einfach. Und eine wichtige Prüfung nachschreiben ist auch nicht so optimal.
  • Die Einnahme von Drogen oder Beruhigungsmitteln wird in Betracht gezogen, um die Prüfungsangst in den Griff zu bekommen.
  • Auch übermäßiger Alkoholkonsum wird als Kompensation gewählt

Spätestens jetzt sollte man sich professionelle Hilfe suchen, zum Beispiel bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie.

Der Vorteil davon ist, es wird nicht über die Krankenkasse abgerechnet und es steht keine psychische Erkrankung in der Krankenakte. 😉

Ketoazidose – ein lebensbedrohlicher Zustand

Ketoazidose beschreibt den Zustand des übersäuerten Blutes infolge von Insulinmangel.

Kein Typ 1 Diabetiker möchte diesen Zustand erleben und dennoch kann es vorkommen, wenn auch zum Glück nur sehr selten.

Die Ketoazidose kann sich sehr rasch entwickeln und zu einem diabetischen Koma entwickeln.

Deshalb ist es wichtig, dass man die Alarm Symptome frühzeitig erkennt und auch Angehörige des Diabetikers sich damit auskennen.

Es herrscht immer ein Insulinmangel, egal ob der Grund eine Infektion ist oder man schlicht und ergreifend den Bolus fürs Essen vergessen hat. 🙂

Wenn der Körper wegen des Insulinmangels nicht auf den Zucker greifen kann, um an Energie zu kommen, nimmt er sich die Fettreserven. Diese Fettreserven werden nicht vollständig abgebaut und es entstehen Ketonkörper. Man könnte meinen, dass das eine tolle Möglichkeit zum Abnehmen ist, doch eine Ketoazidose ist lebensbedrohlich und gehört auf die Intensivstation. Es kommt zu einer Verschiebung des Kaliums im Blut, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Typische Symptome einer Ketoazidose:

  •  Übelkeit und Erbrechen (man tippt oft auf eine Magenverstimmung)
  •  Bauchschmerzen, die oft anders gedeutet werden
  •  Starker Durst und damit verbunden häufiges Wasserlassen (der Körper trocknet aus)
  •  Der Atemgeruch riecht säuerlich wie Äpfel oder Nagellackentferner
  •  Über eine vertiefte Atmung versucht der Körper die Säuren abzuatmen (Kußmaul-Atmung)
  •  Man wirkt benommen und schläfrig, teilweise auch oft nicht mehr ansprechbar (jetzt sollte spätestens der Notarzt gerufen werden)
  •  Beschleunigter Puls
  •  Sehstörungen, ähnlich wie bei starken Hypoglykämien
  •  Wenn gemessen werden kann, sind Ketonkörper im Urin und Blut nachweisbar
  •  Der Blutzucker liegt oberhalb von 350 mg/ dl bzw. 19,4 mmol/l

Gut geschulte Diabetiker sollten selbständig in der Lage sein, rechtzeitig diese Situation in den Griff zu bekommen. Voraussetzung für eine Selbstkorrektur ist, dass der Diabetiker bewusstseinsklar ist und sich die Ketoazidose im Anfangsstadium befindet.

WasserViel trinken ist wichtig, um den Körper vor der Austrocknung zu schützen.

Bei Pumpenbenutzung ist zu kontrollieren, ob am Schlauch oder bei der Technik der Pumpe alles in Ordnung ist. Insulinkorrektur mit kurzwirkendem Insulin lieber mit einen Pen vornehmen und auf jeden Fall einen neuen Katheter legen.

Bei den Insulinkorrekturen bestehen die unterschiedlichsten Schemata je nach Schulung und Arzt. 😉

Auf jeden Fall muss bei einer Ketoazidose die doppelte Insulin Korrekturmenge gegeben werden. Alle drei Stunden Blutzuckerkontrolle mit erneuter 50% erhöhter Korrekturmenge so lange weitergeben, bis die erste Unterzuckerung stattgefunden hat. Dieser Drei-Stunden-Abstand ist auch nachts einzuhalten und kann ganz schön belastend werden. Es kostet etwas Überwindung bei einem normal gemessenen Blutzucker erneut wesentlich mehr Insulin zu spritzen.

Aber was  können Auslöser für eine derartige Entgleisung sein?

  •  Fehlendes Insulin vor der Diagnosestellung Diabetes Typ 1
  •  Pumpendefekt ohne Alarm Funktion
  • Ketoazidose Katheter Defekt (Insulin wird abgegeben, kommt aber nicht im Subkutangewebe an)
  •  Zu geringe Insulinmenge bei Infekten oder vor Operationen (auch im nüchternen Zustand benötigt der Diabetiker Insulin. Man kann es nicht einfach weglassen. Jede Operation ist ein Stressfaktor für den Körper und es wird eher mehr Insulin benötigt)

Der Lebensstil entscheidet über die Qualität des Lebens

Wenn man jung ist, möchte man leben und sich keine Gedanken über den Tod machen. Aber auch der Tod gehört zum Leben und man ist bestürzt, wenn jemand aus dem Freundeskreis plötzlich verstirbt.

Eigentlich könnten wir alle weit über 120 Jahre jung werden, wenn uns nicht die ein oder andere Krankheit früher einen Strich durch die Rechnung machen würde.
Viele Menschen äußern sich zum Wunschalter eher mit Bemerkungen wie „So alt will ich gar nicht werden“, weil sie mit dem Alter immer auch Pflegebedürftigkeit, Schmerzen und Einschränkungen verbinden. 🙁

Aber das muss nicht unbedingt so sein. Zwar sind es jetzt noch Ausnahmen, wenn jemand über 100 Jahre alt wird und dabei noch geistig fit und körperlich agil ist, doch es könnte in Zukunft auch der Normalzustand werden.

Vielleicht ist mein Buch „Das ABC zum E-Book Das ABC zum AltwerdenAltwerden“ interessant?

Die Anzeichen für ein vorzeitiges Versterben werden von jedem selbst festgelegt. Das klingt provokativ, doch es ist längst bekannt, dass man mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung, einem guten Wasser und altersentsprechenden Vorsorgeuntersuchungen selber vieles in der Hand hat.

Mein Mann erzählte mir vor ein paar Tagen, dass ein Bekannter während einer Reha Maßnahme plötzlich verstorben sei. Natürlich hat niemand damit gerechnet, doch Reha bedeutet schon, dass er nicht mehr ganz gesund gewesen sein muss.

Ich hatte diesen Menschen nur einmal flüchtig gesehen und konnte äußerlich nur feststellen, dass er Übergewicht hatte. Vermuten kann man jetzt noch, dass er an Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Arteriosklerose litt, hinzu kommt bestimmt noch ein chronischer Bewegungsmangel. 🙁 Alle Zivilisationskrankheiten auf einmal.

Das Problem ist immer, dass man seine Lebensgewohnheiten erst dann verändert, wenn man schmerzlich daraufhin gewiesen wird. Viele Menschen erleiden einen Herzinfarkt oder leichten Schlaganfall, bevor sie sich mehr bewegen, gesünder ernähren und mehr Wasser trinken.

Dabei ist es so einfach, etwas zu finden, was einem auch Spaß macht. Denn nur auf ärztlichen Rat hin hält man Veränderungen am Lebensstil nicht durch. Es müssen nie die großen Veränderungen sein, sondern immer nur kleine Schritte, die aber regelmäßig und langfristig:

  •  Ausreichend Bewegung: Treppen nutzen anstatt den Lift
  •  Gesunde Ernährung: weniger Fleisch, mehr Obst und Gemüse, mehr
    Pizza ist eines der beliebtes Essen in Deutschland.: viel Fett, Kohlenhydrate und Kalorien

    Ballaststoffe, weniger Fastfood

  •  Ausreichend trinken: schadstofffreies, stilles Wasser, ca. 30 ml /kg Körpergewicht
  •  Positive Geisteshaltung: was sehe ich für Filme und welche Nachrichten muss ich wirklich hören?
  • Genügend Ruhephasen: für ausreichend Entspannung und Auszeiten sorgen

Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand und bleiben Sie gesund  😉

Nur eine Macke oder bin ich schon psychisch krank?

Psychisch krank?

Das kennt wohl jeder von sich, dass er sich dabei erwischt, wegen Kleinigkeiten gleich hoch zugehen. War der Streit mit dem Nachbar notwendig oder lag es am dritten Bierchen?

Psychisch krank? Junger Mann fragt sichIst es noch normal, dass ich öfter kontrolliere, ob ich die Haustür abgesperrt habe oder bin ich psychisch krank? Beim Treppensteigen zähle ich immer die Stufen?

Hab ich etwa eine Zwangsstörung?

  • Warum liege ich nachts so lange wach und kann nicht einschlafen? Ist das noch normal oder leide ich an einer psychischen Störung – bin ich psychisch krank?
  • Warum verschiebe ich das Aufräumen des Kellers immer wieder auf das nächste Wochenende? Bin ich depressiv und leide an Antriebsschwäche oder ist es noch normal?

Nun ganz klar muss man sich natürlich auch fragen, was ist eigentlich normal? Wer definiert denn, was normal ist und ab wann man psychisch krank ist? Aufschieberitis und öfter etwas  kontrollieren ist bestimmt keine psychische Störung. Jeder hat so kleine Macken und das macht uns ja auch so besonders. 😉

Im ICD-10 Katalog der Weltgesundheitsorganisation wird sich genau orientiert, ab welchen Symptomen und wie oft sie auftreten müssen, man psychisch krankvon einer psychischen Störung reden kann. Auf jeden Fall muss gerade bei Zwängen und Ängsten ein eindeutiger Leidensdruck vorhanden sein. Wie sehr wird der Patient durch seine Probleme im Alltag eingeschränkt? Leiden auch seine Freunde oder seine Beziehung oder sogar seine Arbeit durch seine Probleme?

Wer Angst vor Höhen hat, wird nicht auf einen Berg gehen.

Wer Angst vor Höhen hat, also unter der Akrophobie leidet, wird sich sicherlich nicht für Bungee-Jumping interessieren. So jemand meidet einfach Situationen, in denen er besonderen Höhen ausgesetzt wird. Wenn der Leidensdruck allerdings zu groß wird, sollte man über eine Lösung nachdenken.

Woher kommt diese Angst? Was ist irgendwann mal vorgefallen? Die betreffenden Personen können sich normalerweise nicht daran erinnern und versuchen oft mit Verhaltenstherapie dieser Angst entgegen zu treten, um sich davon zu überzeugen, dass nichts passiert, wenn man zum Beispiel auf einem Berg steht.
Viel effektiver kann da die Hypnose helfen, wo sich das Unterbewusstsein wieder an die Situation erinnert, in der zum ersten Mal diese Angst aufgetreten ist.

Zum Glück spricht die heutige Generation leichter über psychische Erkrankungen als noch vor 30 Jahren, doch für viele ist es immer noch ein Tabu Thema, über seine „Macken“ zu reden.

Leider gibt es aber immer noch sehr viele Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Er krankungen. Äußerungen wie „der soll sich doch zusammenreißen“ oder „da muss man sich eben mehr anstrengen“ zeigen immer noch, dass die Bevölkerung nicht weiß, dass es sich um ernst zu nehmende Krankheiten handelt, denen man nicht mit Zureden beikommt.

Wer unter psychischen Störungen leidet, sollte sich unbedingt rechtzeitig professionelle Hilfe holen.
Da die Wartezeiten bei einem Psychotherapeuten für einen Termin oft sehr lang sind, könnte auch ein erstes aufklärendes Gespräch bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie Abhilfe schaffen.

Jugendliche seelisch stark machen

Was läuft falsch in unserer Gesellschaft, wenn man mitbekommt, dass jedes fünfte Kind psychische Probleme hat?

Die psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen sind in der heutigen Zeit höher als noch vor 50 Jahren. Der Druck beginnt bereits im Kindergarten und spätestens ab der 3. Schulklasse muss entschieden werden, ob ein Kind fähig ist, zum Gymnasium zu wechseln.

Nebenbei soll es aber auch noch in Sportvereinen aktiv mitwirken. Zeit zum Faulenzen ist oft nicht ratsam, denn der Terminkalender von so manchem Jugendlichen ist ganz schön vollgestopft. Die Pubertät läuft so ganz nebenbei und ist für viele Jugendliche und auch deren Eltern eine besondere Herausforderung.

Psychische Störungen werden bei jedem fünften Jugendlichen diagnostiziert

Laut einer Studie Mental Health von Österreich leiden 18,9 Prozent der Teenager im Alter zwischen zehn und achtzehn Jahren an psychischen Problemen wie Angststörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar Depressionen.

Dieser erschreckende Trend ist mit Sicherheit nicht nur in unserem Nachbarland festzustellen.

Wie kann man die Stärken unserer Jugendlichen fördern? Junge Menschen sollen eigenständig heranwachsen und Selbstverantwortung übernehmen.

Was bedeutet das? Die Weltgesundheitsorganisation WHO versteht darunter Faktoren wie

  •  Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  •  Umgang mit Stress und negativen Emotionen
  •  Kommunikation
  •  Selbstbehauptung und Standfestigkeit
  •  kreatives Denken
  •  Kritik- und Problemlösungsfähigkeit

Das sind Fähigkeiten, die auch manch ein Erwachsener noch nicht verinnerlicht hat.  🙁 🙁

Wer laut WHO über diese Kompetenzen verfügt, ist auch in der Lage, mit Konflikten gewaltfrei und konstruktiv umgehen zu können. Er kann seine eigenen Gefühle erkennen und ist in der Lage, sie auszudrücken. Und natürlich ist so jemand imstande, auch die Emotionen anderer Mitmenschen zu erkennen und kann angemessen darauf reagieren. 😉

Diese Entwicklung läuft ganz nebenbei ab und in einem intakten Elternhaus, wo man Wert darauflegt, miteinander zu reden, Zeit füreinander zu haben und zuhören kann, ist das sicherlich auch ganz normal.

Aber wo gibt es noch so eine normale Familie? Läuft nicht Vieles nebeneinander her? Oft wird schneller auf eine WhatsApp Nachricht reagiert als auf die Fragen der Kinder.

Vertrauen sich die Jugendlichen noch ihren Eltern an oder sieht es nicht eher so aus, dass sie sich in sozialen Medien und Chatrooms aufhalten?

Und wie sieht die Entwicklung derer Kinder aus, wo sogar schon die Eltern psychisch krank sind oder es Alkohol Probleme gibt? Wundert es da nicht, wenn auch die Jugendlichen einen anderen Weg einschlagen?

Manchmal ist es gut, einen Mediator zu haben und sich von außen professionelle Hilfe zu suchen. Und das am besten, bevor eine psychische Störung diagnostiziert worden ist. Wenn eine psychische Störung erst einmal diagnostiziert worden ist, steht sie in der Krankenakte und ist nicht mehr herauszubekommen.
Da kann der Heilpraktiker für Psychotherapie helfen, denn er rechnet nicht mit den Krankenkassen ab.