Coenzym Q10 als Energiequelle

Coenzym Q10 oder auch bekannt als Ubichinon kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor.

Der Mensch besteht aus Millionen von Zellen und jede einzelne Zelle hat einen Zellkern und in jeder Körperzelle ist das Leben in den Mitochondrien verankert. Das sind die Energiekraftwerke in unseren Zellen. In diesen Kraftwerken wird die Energie, die wir aus den Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen gewinnen zusammen mit Sauerstoff in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt. Diesen Prozess nennt man auch die Atmungskette.

Die Mitochondrien sind sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und Viren und gegen jede Art von Sauerstoffradikalen. Einmal verursachte Schäden an der Zellwand oder der Erbsubstanz der Mitochondrien sind nicht mehr umkehrbar.

Deshalb ist Coenzym Q10 auch eher aus dem Bereich Anti Aging aus der  Kosmetik Branche bekannt. Es verhindert die Faltenbildung und wird deshalb in vielen Cremes verwendet. Aber Coenzym Q10 kann noch viel mehr.

Coenzym Q10 ist in der Lage, geschädigte Mitochondrien zu aktivieren.

Der Körper kann Coenzym Q10 selber produzieren, doch die Produktion dieser körpereigenen Substanz lässt mit steigendem Alter immer mehr nach. Im Alter steigt aber auch die Anzahl der freien Radikale, die dann die Haut altern und Krankheiten auftreten lassen. Nur zu gut kennt man den Ausspruch „Mit 40 ist man halt nicht mehr der Jüngste“. Selber wahrnehmen kann man das „fehlende Energieproblem“, indem man die Sachen, die man mit zwanzig locker weggesteckt hat, nun mir vierzig Jahren nicht mehr so einfach bewältigt.

Aber ein Mangel kann auch bedingt sein durch psychische und physische Belastungen und bei erhöhtem antioxidativem Stress. Alkohol und Nikotinkonsum verbrauchen mehr Q10 und bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird vermehrt Coenzym Q10 benötigt.

Wissenschaftlich konnte man inzwischen feststellen, dass Coenzym Q10 besonders positive Auswirkungen bei Herz-Kreislauferkrankungen hat, weil im Herzmuskel bis zu 70% des körpereigenen Q10 vorhanden sind. Auch bei Parkinson, Krebsleiden und Alzheimer wirkt sich Coenzym Q10 positiv aus so wie bei einer Parodontitis.

Antioxidantienschutz

Coenzym Q10 unterstützt das Herz

Im Essen finden wir Coenzym Q10 besonders in Sesamsamen, Makrelen, vollwertigen Sojabohnen, Walnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Spinat und Brokkoli. Also teilweise in richtigen Kalorienbomben, von denen wir gar nicht so viel verzehren sollten.

Eine Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 kann manchmal sinnvoll sein. Wenn sie mehr als drei der folgenden Fragen mit “JA” beantworten können, ist eine Substitution sinnvoll:

  1. ist Ihre körperliche Leistungsfähigkeit am Ende?

  2. sind Sie häufig erschöpft und wünschen sich mehr Vitalität?

  3. fühlen Sie sich oft abgespannt und gestresst?

  4. sind Sie oft erkältet?

  5. haben Sie das Gefühl, Ihr Immunsystem ist zu schwach?

  6. sind Sie älter als 40 Jahre?

  7. haben Sie Übergewicht?

  8. treiben Sie viel Sport?

  9. leiden Sie an Diabetes mellitus?

  10. leiden Sie unter Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)?

  11. haben Sie Herz-Kreislauf Beschwerden?

  12. hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt?

  13. sind in der Familie Krebserkrankungen bekannt?

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Diabetes und Heilung

Diabetes und seine endgültige Heilung – ein Wunsch, wovon jeder Diabetiker träumt.

Und ich meine hier die kleine Minderheit von Typ1 Diabetikern, die an der Autoimmunerkrankung leiden. Bei einer Autoimmunerkrankung zerstören die eigenen Abwehrzellen des Immunsystems körpereigene Zellen, in diesem Fall werden die Beta Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, die für die Insulinproduktion zuständig sind. Der Körper erkennt die eigenen Zellen als „Fremdkörper“ und geht dagegen an. Ein normaler Vorgang unseres Immunsystems, hier allerdings fehlgesteuert.

Dieser Prozess verläuft anfangs langsam und obwohl der Blutzuckerspiegel noch normal ist, könnte man jetzt schon Antikörper im Blut nachweisen. Je mehr Zellen zerstört wurden, umso höher steigt der Zuckerspiegel im Blut an, weil weniger Insulin produziert werden kann.

Bisher ging man davon aus, dass bei Manifestation des Diabetes mellitus Typ 1 über 80% der Beta Zellen zerstört sein müssen. Ich kann mir vorstellen, da es sich beim Insulin um ein Hormon handelt, dass schon bei einer kleinsten Abweichung der Insulinproduktion der Diabetes klinisch wird.

Über die Auslösemechanismen wird immer noch spekuliert. Medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen können Auslöser sein, aber auch Virusinfektionen kommen infrage wie Masern, Röteln, Mumps sowie Infektionen mit Coxsackie-Viren.

Zuletzt konnte man Berichte lesen, dass Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, ein doppeltes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, weil die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert ist. Das würde die fehlerhafte Reaktion des Immunsystems beeinflussen.

In Deutschland leben zurzeit 6 Millionen Menschen mit Diabetes, was einer Häufigkeit von 7,3% entspricht.

Wenn man allerdings von einer 50%igen Dunkelziffer ausgeht der noch nicht diagnostizierten Diabetesfälle, schätzt man die Zahl auf über 10 Millionen. Experten vermuten, dass sich in den nächsten zehn Jahren die Anzahl der Diabetiker noch einmal verdoppeln wird. Der Anteil der Typ 1 Diabetiker ist dabei mit 250.000 nur ca. fünf Prozent hoch.

Ein sicheres Geschäft für alle, die direkt oder indirekt mit dem Diabetes Geld verdienen. Wundert es daher, dass zwar über Jahrzehnt von Heilung geredet wird, aber eigentlich nur die betroffenen Patienten was davon hätten? Manchmal kommt es so vor, als werfe man uns in bestimmten Abständen einige „Hoffnungsschimmer“ in die öffentliche Presse, damit wir das Gefühl behalten, es wird tatsächlich was für die Heilung getan, denn Geld wird genügend dafür ausgegeben. Aber man bekommt auch den Eindruck, man drehe sich im Kreis, denn die Schlagzeilen wiederholen sich.

Mit Diabetes wird Geld verdient

Seit Jahren liest man:

Einiges klingt interessant, doch bei vielen Versuchen ist man ist über die Mäuseversuche noch nicht hinausgekommen, bei einigen Therapien müssten ein Leben lang Immunsuppressiva eingenommen werden, damit eine neue Abstoßung nicht stattfindet. Na da bleib ich doch lieber beim Insulin. Was nützen neue Beta Zellen oder umfunktionierte Darmzellen, wenn die eigene Immunabwehr sie erneut zerstören wird?

Da erscheint mir die Art der Therapie von Prof. Ulrich von Arnim wesentlich vielversprechender. Hier wird die Abwehrreaktion gegen die eigenen Insulinproduzierenden Zellen abgestellt. Die sich ständig erneuernden Beta Zellen, (was ja auch inzwischen von JDRF publiziert wurde) können dann mit der Insulinproduktion fortfahren.

Da im Laufe der Diabetes-Jahre viele Patienten noch zusätzliche Autoimmunerkrankungen entwickeln, wären diese Erkrankungen mit Sicherheit auch gleich behandelt.

Die Behandlung klingt sehr logisch und jeder Diabetiker sollte sich im eigenen Interesse mit dieser Behandlungsmethode auseinandersetzten. Da man als Patient bei jeder Behandlung eine Einverständniserklärung unterschreiben muss, liegt die Verantwortung  bei jedem selber.  Panikmache ist völlig unbegründet. Oder hat man schon mal über Warnungen vor einer Chemotherapie gelesen? Und da gibt es oft  nicht einmal langfristige Überlebenschancen sondern nur eine Hoffnung, den Krebs zu besiegen. Man willigt ein, weil es keine andere Alternative gibt.

 

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Diabetes und das Risiko eines Schlaganfalls

Diabetes wird mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht, unter anderem auch mit dem Risiko eines Schlaganfalls .

Diabetes mellitus schädigt im Laufe der Jahre die Blutgefäße, ganz besonders wenn die Blutzuckereinstellung nicht optimal ist.

Dadurch dass das Gleichgewicht an Stoffwechselprodukten beim Diabetes verschoben ist, kommt es zur Bildung von Ablagerungen an den Gefäßwänden. Die Gefäße werden starr, es lagern sich Plaques ab und der Durchfluss verschlechtert sich. Je nach Verschluss der Gefäße kommt es zum Schlaganfall oder zum Herzinfarkt.

Am Columbia University Medical Centerin New York konnten Wissenschaftler jetzt feststellen, dass sich das Risiko eines Schlaganfalls

Diabetes und Schlaganfallhäufigkeit stehen im Zusammenhang laut Studien

erhöht, je länger der Diabetes bestand.

Das Risiko eines Schlaganfalls erhöht sich Jahr für Jahr um drei Prozent.

Dachte man bei Diabetes und Schlaganfall früher an ältere Personen, so ist das schon lange nicht mehr nur auf die ältere Bevölkerung bezogen. Leider erkranken immer mehr Jugendliche oder junge Erwachsene wegen Bewegungsmangel und Übergewicht an Diabetes Typ 2.  Der Diabetes besonders der Diabetes Typ 2  zählt zu den Zivilisationskrankheiten.

Die Lebenserwartungen von Jugendlichen sind aber wesentlich länger als von einem Diabetiker  mit 60 oder 70 Jahren.

In den Studien konnte festgestellt werden, dass Personen, die ihren Diabetes seit fünf Jahren hatten, das Schlaganfallrisiko um 70% anstieg und bei Personen, die ihren Diabetes seit fünf bis zehn Jahren hatten, das Risiko um  80% anstieg, einenSchlaganfall zu erleiden.

Wenn die Jugendlichen nicht dafür sorgen, dass sie ihren Diabetes los werden, indem sie an Übergewicht verlieren, kann die Häufigkeit der Schlaganfälle in Zukunft viele Menschen in den besten Berufsjahren treffen. Oft sind Schlaganfälle mit Halbseitenlähmungen oder Sprachstörungen verbunden, je nachdem welche Hirnareale betroffen sind, so dass es dann sicherlich auch zu Arbeitsplatzverlusten kommen wird.

Aber nicht nur der Diabetes kann die Ursache für einen Schlaganfall sein. Auch Menschen mit erhöhtem Blutdruck oder erhöhten Cholesterinwerten laufen Gefahr, einen Schlaganfall zu bekommen. Beim bestehen Diabetes sollten weitere Risikofaktoren auf jeden Fall vermieden werden, weil sich das Risiko eines Schlaganfalls potenziert.

Mehr zum Thema Vorbeugen und Gesundheitsprävention findet man im Buch von Dr. Duke Johnson.

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